Besucherfluss innerhalb des Blueprints

Zur Vorproduktion der Installation gehört auch, sich Gedanken über den Besucherfluss zu machen, also beispielsweise wie viele Besucher kommen oder wie lang sich der durchschnittliche Besucher im Raum aufhält.

Unser Ziel der Besucherführung ist es, einen kontinuierlichen Besucherfluss zu erreichen. Wir wollen keinen Ticketverkauf, wie es bei zahlreichen Produktionen üblich war, sondern dass der Besucher frei entscheiden kann, wann er kommt und wann er geht. Um trotzdem zu garantieren, dass der Raum nicht überfüllt wird und somit das Erlebnis beeinträchtigt, werden wir regelmäßig kontrollieren, wie viele Personen sich im Moment in der Installation aufhalten und danach entscheiden, ob weitere Besucher den Raum betreten können oder kurz warten müssen.

Durch einen Eingangsbereich betritt der Besucher einen dunklen Gang. Klänge und Lichterscheinungen, die scheinbar vom Ende des Tunnels kommen, führen ihn zu einem Vorhang. Dahinter befindet sich die eigentliche Rauminstallation. Im Raum gibt es zwei interaktive Exponate, zum einen ein interaktiver LED-Boden, der auf die Schritte des Besuchers reagiert und das sogenannte „Theremin“ in der Mitte des Raumes, mit dem eine Person Soundeffekte und Wanderscheinungen beeinflussen. Passive Besucher können das Licht- und Sound-Spektakel vom hinteren Bereich des Raumes aus beobachten.
Durch diese Faktoren und die Größe des Raumes (4×5 m) haben wir die ideale Anzahl an Personen im Raum auf 6 festgesetzt. Durchschnittlich wird sich der Besucher etwa 5 Minuten im Raum aufhalten.

Entscheidet sich der Besucher zu gehen, kann er den Raum über einen zweiten Vorhang, der wiederum mit einem Gang verbunden ist, verlassen. Dabei durchquert der User eine Art „Inforaum“, in dem sich Wissenswertes zum Thema Synästhesie, sowie eine Sponsoren- und Making-Off-Ecke befinden.

– von Maria Mühr

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