Das Bühnen-Team zeigt sich von seiner handwerklichen Seite

Das Bühnen-Team holt auf und schaffte es in der vergangenen Woche einen großen Schritt nach vorne zu kommen:

In den letzten Wochen hat sich das Bühnen-Team intensiv vor allem mit den Baumaterialien und dem Bau der Requisiten beschäftigt. Zudem mussten wir uns eingehend mit dem Thema Brandschutz auseinandersetzten und die Sicherheit der Installation im Bezug auf unsere Besucher beachten. Nachdem unser Hauptmaterial das schwer entflammbare B1-Papier gefunden, gesponsert und von Herrn Bollinger, unserem Sicherheitschef der HdM, abgesegnet wurde, hat sich ein Großteil unserer Fragen und Probleme jedoch erledigt. Dem Plan alle Wände und Requisiten mit Papier zu schmücken steht nun nichts mehr im Weg. Auch das Sponsoring des Bodens und des Bodenverlegers brachte das Team eine Schritt weiter.

Mit Kleister tapezieren wir die Wände mit unserem B1-Papier in Knitteroptik.

                                          © Ramona Haisch

Beim Bau der Requisiten haben sich aufgrund von Materialkosten und Brandschutz jedoch weitere Herausforderungen ergeben. Nach einem Gespräch mit dem Hausschreiner der HdM stand fest, dass wir die Requisiten aus Holz fertigen werden. Die Problematik lag jedoch darin, dass Holz dem B1-Standard im Regelfall nicht entspricht, und unser gesponsertes Holz diese Eigenschaft nicht aufweisen konnte. Wir hatten jedoch bereits in der Vorbereitungsphase recherchiert und kamen so zu einem zuvor gefundenen Baustoff zurück. Es handelt sich dabei um eine Farbe, die nach dem Auftragen das darunterliegende Material schwer entflammbar macht.

Um das Holz schwer entflammbar zu machen, streichen wir es mit einer bestimmten Farbmischung.

                                           © Ramona Haisch

Für den Bau einer der Fensterflügel, welche den Durchgang von Raum eins zu Raum zwei verzieren, sollten Fenstergläser verwendet werden. Erneut standen wir daher vor der Frage, welches Material sowohl schwer entflammbar als auch bruchsicher ist. Zudem sollte es einen glasähnlichen Look haben. Die Auswahl fiel nach dem Gespräch mit unserem Sicherheitschef auf das plexiglasähnliche Makrolon. Das Material ist in seiner Anschaffung ziemlich teuer; es wurde uns aber mit Hilfe von Herrn Mühlhöfer in Kooperation mit der Hochschule ermöglicht.

Ein Teil des Werkstatt-Teams beim Bau der Fensterflügel in der HdM-Schreinerei

                                                                © Ramona Haisch

In der Woche vom 9. bis zum 13. Dezember.2013 wurden die gesamten Schreinerarbeiten  schließlich fertiggestellt. Alle Requisiten für die Installation wurden von unserem Team gefertigt:

Das Bühnenteam hat sich in kleinere Gruppen aufgeteilt, sodass mehrere Arbeitsschritte parallel ablaufen konnten. So wurden in dieser Woche zudem alle Streicharbeiten an den geschreinerten Requisiten fertiggestellt und mit Hilfe von Tapetenkleister und unserem B1-Papier mit einer Knitteroptik versehen.

Nach vielen Arbeitsschritten wurde aus drei 5 m langen Holzdielen unser Kamin für Raum 1.

          © Ramona Haisch

Abschließend baute ein Teil der Gruppe zusammen mit externen Helfern am vergangenen Wochenende die Trennwände. Mit Hilfe einiger Familienmitglieder erbauten wir zwei 2,50 m hohe Rigipswände mit Stahlprofil. Die Firma Menikheim unterstützte uns dabei mit ausreichend Material und das Team konnte die Aufbauarbeiten zügig abschließen. Mit einem Durchbruch in Wand 2 für das Eye-Tracking beendeten wir die Arbeit am Samstagnachmittag.

Unsere Helfer beim Zusammenschrauben der Rigipswand mit den Stahlprofilen.

 © Ramona Haisch

Bis zum 28. Dezember 2013 wird das Team die Streicharbeiten an den gebauten Wänden und das Tapezieren in Knitteroptik fertiggestellt haben. Ebenfalls wird bis zu diesem Zeitpunkt der Studioraum an seinen Außenwänden mit dem B1 Papier abgehängt sein.

Die größte Herausforderung besteht zurzeit bei der Anschaffung und Ausführung unserer 3D Buchstaben, die mehrmals in Raum 2 und als überdimensionalen Schriftzug in Raum 3 verwendet werden sollen. Das Team wird sich in den nächsten Tagen intensiv mit dem Problem beschäftigen und gegebenenfalls nach einer Alternative suchen.

von Jana Daglinger

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