Das Management meldet sich zu Wort…

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…inzwischen zwar nicht mehr ganz so häufig, aber so war das nicht immer.

Jetzt, da wir in der Produktionsphase stecken und jedes Gewerk einen zeitlichen Überblick über die kommenden Wochen hat und darüber welche Arbeiten anstehen, kann sich das Projektmanagement diesen Blogartikel verfassen.

Zu Beginn der Produktion war es oft schwierig sich darüber klar zu werden, wer genau was zu tun hat und bis wann welche Sache erledigt sein MUSS bzw. kann. Dank Frau Drees‘ Unterstützung und einer genauen Übersicht über die Tätigkeiten der einzelnen Gewerke, konnten wir inzwischen einen relativ konkreten Plan entwickeln.

Zunächst musste überlegt werden, welches Gewerk mit welchem anderen zu tun hat bzw. welche Gewerke sich gegenseitig beeinflussen. So war es u.a. wichtig sich mit der Programmierung zu besprechen, um in Erfahrung zu bringen bis wann Spielgrafiken und Sounds benötigt würden. Denn erst nach deren Erhalt kann das Spiel fertig gestellt werden. Anschließend konnte man wiederum grob einschätzen, wie lange es dauern würde die Medien zu produzieren und entsprechend Deadlines setzen.

Außerdem war es wichtig die Gewerke darüber zu informieren und daran zu erinnern sich untereinander abzustimmen. Anfangs fiel es oft schwer einen exakten Zeitpunkt zu bestimmen, wann welches Gewerk überhaupt aktiv werden konnte. Das Licht z.B. wurde bisher außen vor gelassen und wird erst in der Bühnenbauphase mehr zum Einsatz kommen.

Bei anderen Gewerken wiederum galt es bald möglichst damit anzufangen, Medien zu erstellen, von denen noch niemand wusste, wie genau diese Aussehen sollten, so beispielsweise beim Ton, der seitdem unter Hochdruck an Hintergrundmusik und speziellen Sounds arbeitet.

Teilweise mussten auch Gewerke erweitert werden, wie z.B. die Grafik, welche schließlich durch zwei Personen im Bereich „3D“ erweitert wurde, um die anderen Mitglieder zu entlasten und die Erfahrung derer zu nutzen, die sich bereits in diesem Bereich auskennen.

Diese Erfahrungen halfen auch im Bereich Film/Video besonders einen genaueren Zeitplan für die Drehtermine zu erstellen, da die entsprechenden Mitglieder des Gewerks selbst einschätzen konnten, wie lange sie für das Drehen und Schneiden des Filmes brauchen würden.

Insgesamt ist es beeindruckend, welche Arbeitsschritte auf die Teams zukommen und welchen Bereichen noch gar nicht bewusst war und ist, was noch so kommen mag.IMAG2930

All das ist schließlich in einem vorläufigen Projektstrukturplan festgehalten, der nun an unserer Pinnwand hängt und den die Produktionsleitung im Laufe der Zeit immer wieder abändert und verfeinert.

 

Beitrag von Nicole Huber

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