Es werde Licht in der Mediensteuerung!

In den letzten Wochen ging es im Gewerk Mediensteuerung vorallem um die Interaktionsschnittstelle. Die Frage, die uns wohl am meisten beschäftigte war, wie sie gebaut wird. Die Schnittstelle soll in unserer Installation eine Nervenzelle sein, was wir mit einem leuchtenden, tentakelartigen Gebilde darstellen wollen.
Es wurde viel mit Schläuchen, Rohren, Schaumstoff, Acrylfarbe und verschiedenen LED-Streifen experimentiert um möglichst genau an unsere Vorstellung heranzukommen. Immer wieder hatten wir Probleme mit zu wenig Diffusion der LED-Streifen, zu dünnen Schläuchen oder zu wenig Flexibilität der Rohre.
Letzte Woche haben wir uns jedoch endlich für eine Kombination aus Silikonschlauch, Blitzableiterdraht für die Stabilität, LED-Streifen und einer Schicht dünnem Schaumstoff um den Schlauch entschieden. Dafür mussten wir einen kleinen Kompromiss bei der Diffusion des Lichts eingehen, jedoch ging für uns hier einfach der Look vor. Ab jetzt geht es also an die Produktion der 18 Tentakeln. Die Materialien sind auf dem Weg und wir stehen in den Startlöchern. 

Auch die Arbeit an den Wahrnehmungsveränderungen in der Projektion entwickelt sich stetig weiter. Neue Effekte werden getestet, Alte werden stets überarbeitet. Spannend wird auch noch das Mappen der Projektionsinhalte auf unsere Kuppel. Dabei muss sowohl die Rundung der Kugel, als auch die begrenzenden Dreiecke der Konstruktion beachtet werden. 

So langsam geht es also wirklich in die heiße Phase, es bleibt nur noch wenig Zeit und viel zu tun! 

Beitrag von Lena Irmler

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