IMAGINING IT – Die Konzeptarbeit der Regie

Ein Rauminstallation unter dem Namen Trapped Inside. Was können wir uns darunter vorstellen? Wie sieht das eigentlich aus? Und was ist das überhaupt? Was hören wir, was sehen wir, was fühlen wir? Und was vermitteln uns die Medien?

Zum Beginn unserer Event Media Produktion im laufenden Semester wurde das Regie-Team direkt mit Fragen überschüttet. Um unsere Aussage mithilfe unserer Medien-Installation auf den Punkt zu bringen, braucht es ein klares Konzept – eine eindeutige Vision. Das ist die Aufgabe der Regie und daran arbeiten wir seit Woche eins tatkräftig.

Zu Beginn ging es darum, den Roten Faden zu definieren. Was steht im Mittelpunkt unseres Projektes und was wollen wir vermitteln? Nichts ist wichtiger, als stets so nah und exakt wie möglich an unserer Leit-Idee entlang zu konzipieren.

Nachdem der Kern klar war, ging die Arbeit aber erst richtig los. „Es ist ihre Aufgabe als Regie, für alles Bilder zu finden“, meinte die leitende Professorin der Studioproduktion, Frau Drees, zu Beginn zu uns. Und genau das taten wir. Wir suchten immer nach neuen Idee und Darstellungsmöglichkeiten, wie unsere Rauminstallation aussehen würde. Von den Arbeiten der Vorproduktionsgruppe erhielten wir die Idee der Medienkuppel, die Langezeit im Mittelpunkt unserer Konzeptionsideen stand.

Nachdem wir an den Punkt gelangt waren, ab dem es konkret werden sollte und die Frage nach der genauen Umsetzung im Raum stand, stellten wir fest, die Optimal-Lösung immer noch nicht gefunden zu haben. Auf die Gefahr hin, das wir beim restlichen Team große Verwirrung auslösten (wer will schon in der Mitte des Semesters ein komplett neues Konzept präsentiert bekommen), machten wir einen Schritt zurück. Das half sehr, denn so konnten wir noch einmal neu in alle Richtungen denken. Die Idee des Medienstrudels wurde geboren. Die über dem Besucher schwebenden, schwer zu betretende Kuppel, wurde durch den Medienstrudel ersetzt, der ohne Sitz und mit genügend Platz nach oben das Konzept um einiges verbesserte. Zudem kreierten wir eine neue Schnittstellen-Idee für unseren Besucher, die Kontaktlos und ohne nötige Hilfsmittel wie eine VR-Brille oder ähnliches funktioniert.

Viele der vorherigen Platz und Sicherheits-Probleme lösten sich so in Luft auf. Der Besucher betritt durch den Medientunnel, ein zulaufender Gang mit LED Beleuchtung, den Medienstrudel, wo er das Herzstück unserer Installation betritt. Anschließend geht es in den letzten, entspannten Teil unserer Installation über. Alles genauere bleibt aber vorerst eine Überraschung.

Neues Konzept – alte Herausforderungen. Es muss einfach alles konkreter werden! Die anderen Departments so schnell wie möglich mit zuverlässigen Informationen zu versorgen, ist ab jetzt die Prio Nummer eins. Dann wird Ende Juni eine genau geplante und gut umgesetzte Medien-Installation im Eingang der Bibliothek stehen, die die HdM so noch nicht gesehen hat. Wir geben unser Bestes.


Verfasserin: Henrieke Fischer

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