Applied Magic


Wenn die Studierenden des Projekts Event Media das 40-jährige Jubiläum des Studiengangs Audiovisuelle Medien denken, kommt ihnen sofort das Thema unserer Installation in den Sinn: Applied Magic.

Die angewandte Magie der Medien entdeckt der Besucher in vier dunklen Archivgängen. Bevor er diese betritt, begrüßt ihn ein strenger Mitarbeiter des Archivs. Dieser reicht ihm die magische Taschenlampe. Diese wird für seine Interaktionen in der Installation von großer Bedeutung sein. Nach einer Einweisung geht er in den ersten Gang hinein.

Zahlreiche, leblose Geräte aus dem Bereich der Fotografie lenken den Blick durch die Regale des ersten Archivgangs. Mithilfe der Taschenlampe entdeckt er die alten und modernen Kameras, Lampen, Bilderrahmen und weiteres Equipment zwischen den Brettern. Er bewundert außerdem Fotografie-Projekte aus dem Studiengang. Währenddessen nimmt er aus den Augenwinkeln ein Funkeln wahr und leuchtet auf den funkelnden Gegenstand. Damit löst er ein Erlebnis aus. Dieses macht die Magie dieser Medien spürbar.

In den nachfolgenden Gängen wird der Besucher zahlreiche weitere magische Momente erleben. Zuerst wird er sich in den nächsten Gang begeben und Film-Equipment, Requisiten, Abspielgeräte, Studioproduktionen und weiteres erkunden. Diese sind so miteinander verknüpft, dass der Besucher mit seiner Taschenlampe spielerisch magische mediale Momente aktivieren kann.

Nach der nächsten Biegung legt sich das Licht der Taschenlampe auf Ton-Equipment – vom alten Plattenspieler über Tonbänder bis hin zu Kopfhörern, mit denen man sich Ton-Produktionen des Studiengangs anhören kann, und State-of-the-Art-Bluetooth-Boxen. Der Besucher löst nun weitere magische Momente mit seiner Taschenlampe aus. Diese schicken ihn auf eine musikalische Zeitreise.

Anschließend kommt der Besucher in einen Gang, in dem sich Videospiele, Konsolen und der Arcade-Maschine HelGa des Institut für Games befinden. Zwischen Retro-Atari, PlayStation, VR-Brille und Co. wird der Besucher mit seiner Taschenlampe den magischen medialen Moment in der Videospielwelt erleben.

Die vier Gänge sind nicht die einzigen magischen Orte in der Installation. Zwischen den Regalen befinden sich Sichtschlitze. Diese eröffnen die Sicht auf den Raum in der Mitte. In diesem sieht der Besucher einen Kopf, von dem magische Licht-Impulse ausgehen. Diese laufen zu den sich ebenfalls im Raum befindenden Händen und von diesen wiederum in die Gänge. Dieser Raum ist somit das Herzstück der Installation und zeigt, was grundlegend hinter dieser ganzen angewandten Magie steht: Der Mensch. Der Mensch als Schaffender, als Magier, der seine Tricks auch nicht immer verraten möchte und als Schöpfer neuer, verzaubernder Ideen.

Ob es darum geht, einen realistischen Kampf zwischen zwei Drachen über den Wolken darzustellen, ob es darum geht, seine Zuhörer mithilfe von Musik in andere Welten eintauchen zu lassen, ob es darum geht, den Spieler immersiv auf eine Heldenreise zu schicken oder ob es darum geht, bewegende Momente festzuhalten –  seit 40 Jahren werden im Studiengang Audiovisuelle Medien die Studierenden ausgebildet, die ihr Publikum mit magischen medialen Momenten beeindrucken können.

 

 
 
 
 
 

 

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