Ozymandias

Ozymandias – Nichts verbleibt. „My name is Ozymandias king of kings. Look on my works, ye Mighty, and despair!“ Die Hybris des Menschlichen liegt im Streben nach Unsterblichkeit. Der Zeit, jedoch, entgeht nichts. Im interaktiven Erlebnisraum Ozymandias erfahren wir eindrucksvoll den Prozess des Zerfalls, der Vergänglichkeit und der Ästhetik des Verbleibenden. Dieser Perspektivwechsel eröffnet Schönheit wo wir es nicht vermuten. „My name is Ozymandias king of kings.“

In diesem Semester führt die Studioproduktion Eventmedia mit Ozymandias durch die faszinierende Welt der Vergänglichkeit und des Untergangs. Normalerweise sehen wir Zerfall als etwas Hässliches an. Aber Auflösung und Verderben eröffnen Ansichten schillernder Schönheit. Die Rückgewinnung durch die Natur wird in Ozymandias inszeniert. Das Reich des Königs aus Stein und Beton verschwindet.

Dabei lassen wir die Betrachter in ein eigenwilliges Erlebnis eintauchen. Es ist eine multimediale Darbietung unter Zuhilfenahme von Medien und Interaktionsschnittstellen. Die Inszenierung ist komplex und ganzheitlich geplant. Der Besucher tritt in diese Welt hinein und befindet sich in der Parallelwelt des sinnlichen Erfahrens.

Gedicht Ozymandias von Percy Bysshe Shelley

Was erwartet euch bei einem Besuch unserer Installation?

Durch einen Erlebnisfilm wird der Besucher durch insgesamt 5 unterschiedliche Räume geführt. Dabei beginnt der Besuch im sogenannten Wüstenraum, unserem Ausgangspunkt, hier wird die Statue von Ozymandias in einer beachtlichen Größe von ca. 2 Metern, in einer Wüstenlandschaft, zu sehen sein. Die Projektionen an den Wänden spiegeln eine fiktive Stadt wieder, welche von einem Sandsturm überrollt wird.


Der Besucher wird daraufhin in den zweiten Raum namens Lost Place geführt. Dort wird seine Sicht vorerst von Nebel eingeschränkt sein, bis er mit Hilfe einer Gasmaske, einen Blick auf den eigentlichen Lost Place, ein altes von Pflanzen überwuchertes Fabrikgelände, erhält.

Der dritte Raum ist eine Art Pflanzenraum, da hier viele reale Pflanzen den gesamten Raum einnehmen. Im Mittelpunkt hier steht eine, durch ihre kräftigen Farben, auffällige Pflanze, welche von der Decke hängt und dem Besucher die Möglichkeit bietet mit Ihr, durch Berührung, zu interagieren. Durch das aktive Berühren zeigen 3 große Bildschirme den Prozess des Zerfalls eben genau dieser Pflanze.

Nach Beendigung des Vorgangs gelangt der Besucher in den, ganz in schwarz gekleideten, Makroraum. Hier bilden sich nach seiner Ankunft Schimmelsporen, die sich im ganzen Raum, auf allen Wänden, ausbreiten. Es handelt sich hierbei um extrem farbenfrohe Detailaufnahmen damit man das Gefühl entwickelt in dieser Makrowelt zu sein.

Sobald auch hier der Prozess des Zerfalls vollendet ist, gelangt man in den letzten Raum unserer Installation, dem zerfallenen Wüstenraum. In diesem Raum ist, wie bereits im ersten, nur diesmal bei Nacht anstatt am Tage, die Statue von Ozymandias zu sehen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Statue sowie die Stadt im Hintergrund zerstört sind. Dem Anblick wohnt jedoch, auch wenn auf andere Art und Weise wie zuvor, eine enorme Schönheit inne. Die Führung findet mit diesem Anblick sein Ende.

Moods zum Feinkonzept

Das Team

NAMEFUNKTIONSBEREICHSTUDIENGANG
Emely WeidemannBühne, GrafikAudiovisuelle Medien
Erika PalnauRegie, Bühne, GrafikAudiovisuelle Medien
Fabian SüberkrübAnimation, Ton, MediensteuerungAudiovisuelle Medien
Leonie DapferProjektmanagement, Sponsoring, PRMedienwirtschaft
Luca NiedernhöferDokumentation, Video, TonAudiovisuelle Medien
Marc HolderiedProduktionsleitung, Regie, Mediensteuerung, Fotografie, LichtAudiovisuelle Medien
Marie SenghasProduktionsleitung, Projektmanagement, PR, SponsoringMedienwirtschaft
Marvin SchmidMedientechnik, Mediensteuerung, TonAudiovisuelle Medien
Ngoc Thuy Thuong TrinhSponsoring, Projektmanagement, PRMedienwirtschaft
Nico FrankAnimation, Fotografie, MediensteuerungAudiovisuelle Medien
Raoul-Yannic Schmid-SchickhardtLicht, Regie, DokumentationAudiovisuelle Medien

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