KI: Möglichkeiten und Einschränkungen

Eine KI, die die Arbeit von Künstlern übernimmt und eigene Werke schafft, gibt es bereits. Bei Plantasia sieht die Verwendung der KI jedoch anders aus. Hier geht die Gestaltung nicht von der KI aus, sondern sie dient nur als Werkzeug beim Gestalten.

Bevor die KI zum Einsatz kommt, muss man ihr Bildmaterial liefern.

Pro Kategorie- Baum, Rinde, Wasser, Blumen Blätter- wurden mehr als 1000 Bilder gemacht.

Anschließend wurden die Bilder durch das Colorgrading farblich angepasst, damit sie der Vorstellung der magischen Natur von Plantasia entsprechen.

©Caro Abkai
Original-Bild

©Caro Abkai
Bild nach dem Colorgrading

Die fertigen colorgegradeten Bilder werden dann an die KI weitergegeben.

Die KI lernt, wie die Elemente der einzelnen Kategorien aussehen. Erhält sie ganz viele Bilder   von Blüten, lernt sie nach und nach wie eine Blüte aussieht. Im Lernprozess der KI gibt es dabei verschiedene Stufen. In den ersten Stufen ist noch keine Blüte erkennbar.

In den Folgenden kann man schon Blüten erahnen, jedoch fehlen die feinen Strukturen. Auch enthält das Bild noch Artefakte.

In den letzten Stufen lässt sich dann nur noch schwer unterscheiden, ob es sich um ein echtes Foto handelt, oder um eines, das von der KI erstellt wurde.

Hat die KI erstmal gelernt, wie eine Blüte aussieht, kann sie vielfältige Blüten generieren.

Jedoch nur auf der Basis der Fotos, die sie zuvor bekommen hat.

Wenn die KI dann erstmal weiß, wie eine Blüte aussieht, kann sie viele verschiedene Blüten generieren. Aber auch nur basierend auf den Bildern die sie bekommen hat.

©Caro Abkai
Von der KI erstellte Blüten

Es ist nicht im Vorhinein klar, welche Bilder die KI letztlich generiert. Die Ergebnisse lassen sich allerdings durch die Auswahl der Bilder und das Colorgrading in eine Richtung lenken.

Da die fertigen colorgegradeten Bilder alle in lila und bläulichen Tönen gehalten sind, wird die KI beispielsweise auch keinen Baum generieren, der grüne Blätter und einen braunen Stamm hat.

Die KI bietet die Möglichkeit, auch kurze Tests mit weniger als 1000 colorgegradeten Bildern zu machen und somit ein schnelleres Ergebnis zu liefern. Dies spart Zeit und Arbeit. Eine weitere Option ist die Lernzeit der KI zu verkürzen. Dies führt jedoch dazu, dass die Bilder Artefakte enthalten.

Für eine grobe Einschätzung, ob die colorgegradeten Bilder für die KI passend sind, reicht der kürzere Test jedoch aus.

Beitrag von Caro Abkai

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