Nebel-Fotoshooting für unsere Teamfotos

In den meisten Studioproduktionen werden zu Beginn der Produktion Fotos vom Team gemacht. Dafür ist die Abteilung Fotografie verantwortlich. Bei manchen Produktionen sind einfache Business-Portraits gefragt, andere hingegen werden etwas aufwändiger inszeniert. Gerade bei der Studioproduktion Event Media sind die Bilder meist etwas ausgefallener.

Die Entwicklung des Looks für die Team-Fotos von Applied Magic beruhte anfangs darauf, dass die in der Installation eine zentrale Rolle spielende Taschenlampe besonders präsent sein soll.

Auch wollten wir das spannende Gefühl des Entdeckens hervorheben und haben mithilfe eines klassischen Rim-Lights eine kontrastreiche Lichtstimmung erzeugt. Zuletzt ergänzten wir den so entstandenen Look mit Nebel, der dieses Spannungsgefühl noch hervorhob und auch den Lichtkegel der Taschenlampe etwas betonte.

Bei der Arbeit mit Nebel im fotografischen Bereich hat man mit einigen Problemen zu kämpfen. Einerseits löst Nebel Brandmeldeanlagen aus. Daher muss im Vorfeld abgesichert sein, dass diese, wenn möglich, deaktiviert werden oder dass entsprechende Schleusen eingerichtet sind. Auch gestalterisch stellt Nebel den Fotografen vor einige Herausforderungen. So kann er Bilder nicht oder nur sehr schwer wirklich einheitlich gestalten. Der Nebel bewegt sich unkontrollierbar und das ist zugleich Fluch und Segen. Man lernt recht schnell innerhalb eines Shootings, wie man die Nebelmaschine zu positionieren hat, um die gewünschte Bildwirkung zu erhalten. Trotzdem sorgt der Nebel für recht viel Ausschuss beim Sortieren der Bilder.

Auch muss man einen Nebel-Shooting immer wieder unterbrechen, damit sich der Nebel verziehen kann. Das ist wichtig, da die Bilder sonst mit der Zeit immer diesiger werden und die Kontraste entsprechend geringer werden. Zuletzt darf die Lichtwirkung nicht vernachlässigt werden, die der Nebel erzeugt. Er wirkt wie eine Art Softbox, die das Model einhüllt, was hartes Licht schwer zu erzeugen macht und unbedingt in der Planung beachtet werden muss.

Für jede Person haben wir für zwei verschiedene Fotos geshootet. Eines sollte eher ernst und seriös für die Kommunikation auf dem Blog und auf Facebook sein, das andere witzig für unseren Instagram-Kanal. Jeder Teilnehmer der Studioproduktion hat sich aus seiner Auswahl zwei solche Fotos herausgesucht, welche dann bearbeitet wurden. Die RAW-Dateien waren dabei eher dunkler, sodass die Fotos vor allem aufgehellt wurden. Daneben wurde der Kontrast der Bilder verstärkt, was bei manchen Bildern aufgrund der bereits genannten Herausforderungen mit Nebel deutlich mehr von Nöten war als bei anderen. Ein paar Spielereien, unter anderem mit der selektiven Farbkorrektur, erzeugen den auf den Fotos sichtbaren Look.  Zuletzt haben sich alle Fotografierten einer Hautretusche unterzogen, wobei diese bei den Mädels intensiver ausfiel.

Diese ganze Bearbeitungsprozedur wurde zuerst bei einem Foto fertig gestellt und dann auf alle anderen ausgewählten Fotos übertragen. So waren nur noch kleine individuelle Anpassungen nötig und die Bearbeitung dauerte nicht zu lange. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Erdergebnis unserer Teamfotos und finden, dass vor allem der Nebel mit der Taschenlampe sehr gut zu unserem Thema Applied Magic passt. Auch was bei so einem Shooting und danach an sich entsteht – das ist eben angewandte Magie.

Niels Keller & Julia Ruppert

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