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Die Produktionsleitung

Die Produktionsleitung unseres Teams ist verantwortlich für die Planung, Kontrolle und Durchführung unserer Produktion. Bei Somnium übernehmen Moritz Stuhlfauth und Kim Caspers diese Verantwortung. 

Wir sind zuständig für die Projektplanung, die Organisation, die Einhaltung des Produktionszeitplans und die Überwachung der Arbeitsabläufe während der Produktion. Unser Team steht aktuell vor einer großen Herausforderung. Wir können nicht, wie sonst, vor Ort in der HdM arbeiten. Das erschwert auch die Arbeit der Produktionsleitung. Bei der Erstellung des ersten Zeitplans mussten wir die Möglichkeit berücksichtigen, dass wir unter Umständen viel in der HdM arbeiten könnten. Allerdings wurde das Feinkonzept, auf dem der Zeitplan beruht, wieder drastisch verändert. Wir planen jetzt für eine Umsetzung in viel kleinerem Rahmen, um die Hygienebestimmungen einhalten zu können. 

Den Zeitplan zu verändern ist nichts neues. Er stellt die Gewerke mit seinen spezifischen Aufgaben und deren Deadlines dar und wird daher auch immer auf die Entwicklung des Projektes angepasst. Trotzdem muss die Produktionsleitung darauf achten, dass sich die Produktion nicht verzögert. 

Im gesamten Produktionszeitraum ist die Kommunikation besonders wichtig und aufgrund der räumlichen Trennung nicht so einfach. Wir nutzen Slack als Hauptkommunikationsmittel und jedes Gewerk hat ein Trello-Board erhalten, das von den Heads verwaltet und von uns kontrolliert wird. Zusätzlich hat jedes Gewerk feste Termine zu denen man sich in einer Telefonkonferenz trifft und zweimal die Woche trifft sich das gesamte Team, einmal mit unserem Betreuern und einmal ohne, um alle auf den aktuellen Stand zu bringen (natürlich auch in einer Telko).

In den folgenden Wochen werden wir unseren Produktionsplan weiter anpassen und immer weiter ins Detail gehen. Wir sind gespannt vor welche Herausforderungen wir im Laufe des Projektes, auch aufgrund der aktuellen Corona-Situation, noch gestellt werden. 

Beitrag von Kim Caspers

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Interaktionssystematik

Bereits zu Beginn war klar, dass wir unsere Installation auch für den Heimgebrauch konzeptionieren wollen. Dabei kam schnell die Frage auf, wie man den BesucherInnen interessante, spannende und gleichzeitig leicht verständliche Interaktionen bieten kann, ohne einen speziell darauf angepassten Raum um sie herum.

Um die verschiedenen Interaktionsschichten auch auf technischer Seite zu trennen, entschieden wir uns dazu, das Exponat in drei logische Systemeinheiten zu unterteilen. Zum einen haben wir die Projektionseinheit, die die Projektoren, den Zuspielrechner, das Audiosystem sowie das Ambient-Light-System enthält. Außerdem bietet diese Einheit die Möglichkeit, die anderen Einheiten anzudocken und die Module sicher aufzubewahren, wenn das System nicht in Betrieb ist. Die zweite Einheit ist die Moduleinheit. An dieser können im Betrieb die verschiedenen Module angesteckt werden und die Projektion über einen Handsensor beeinflusst werden. Zuletzt haben wir noch die Konfigurationseinheit in Form eines Tablets. Hier können die BenutzerInnen Systemeinstellungen vornehmen und eigene Module mit Inhalten bespielen.

Die Einheiten sind über ein WLAN, welches vom Exponat bereitgestellt wird, miteinander verbunden. Die Projektions- und die Moduleinheit benötigen jeweils noch einen Stromanschluss.

Für den Anschluss der Module werden wir einen Kontaktanschluss entwickeln, sodass der Benutzer die Module in beliebiger Orientierung aufsetzen kann, dabei aber immer Ecke auf Ecke. Das vereinfacht die Interaktion für die BenutzerInnen und schützt uns aus technischer Sicht vor Beschädigungen durch falsch verbundene Pins. 

Durch die Trennung der Einheiten können wir die Arbeitslast im Team besser verteilen und schneller verschiedene Aspekte des Exponats in kleinen Prototypen abbilden. Außerdem, und das ist für die BesucherInnen am Ende viel wichtiger, können wir den Interaktionsfluss besser steuern. Im Idealfall beschäftigen sich BenutzerInnen immer nur mit einer Einheit gleichzeitig. 

Bei der Inbetriebnahme des Exponats wird man mit der Projektionseinheit interagieren, um das System hochzufahren und die anderen Einheiten abzulösen. Dann wird man entweder die Moduleinheit und die Module selbst verwenden um sich den ganz persönlichen Traum zu bauen oder man nutzt die Konfigurationseinheit um allgemeine Einstellungen am System vorzunehmen, Updates durchzuführen, auf das DreamShare zuzugreifen oder die „leeren“ Module mit eigenen Inhalten zu bespielen.  

Neben den drei Einheiten werden die BenutzerInnen vor allem mit den einzelnen Modulen selbst interagieren. Zum einen kann jedes Modul grundsätzlich auf die Moduleinheit gesteckt werden, zum anderen werden einige Module selbst noch einmal Interaktionsmöglichkeiten anbieten. So kann beispielsweise bei einem Videoeffekt-Modul die Stärke des Effekts über einen mechanischen Drehregler eingestellt werden oder bei einem Bildergalerie-Modul eine Diashow Funktion aktiviert und deaktiviert werden.

Soweit erstmal von dieser Seite. Bleibt gespannt!

Beitrag von Moritz Stuhlfauth

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Bildtraumsprache

In Somnium und dem Traumthema werden wir in den Videos versuchen dem Benutzer Träume zu erzählen. Daraus ergeben sich drei Fragen:

1. Wovon Träumen wir, was ist es das unser unterbewussten verarbeitet und was könne wir davon in unsere Installation bringen?

Wir werden dem Benutzer verschieden Module an die Hand geben mit denen er verschieden Sequenzen abspielen kann. In dieses Sequenzen sollen Träume erzählt werde, allerdings nicht durch Kurzfilme sondern durch eher assoziative Sequenzen Starker Bilder, die dem Benutzer Raum geben eine eigene Geschichte in den Bilder zu finden. Angedacht für diese Sequenzen sind 

2. Wie Sehen diese Träume aus, wie müssen wir unser Bildmaterial bearbeiten um dem Benutzer das Traumhafte Gefühl zu vermitteln?

Um den Filmsequenzen einen Traumhaften Look zu geben werden wir diese nach dem Filmen bearbeiten werden müssen. Das Bedeutet wir werden in der Postpostprodktion die Schärfe der Sequenzen verändern. Colorgrades zum einen in schwarz/weiß mit niedrigem Kontrast oder Kontrastreiche Farbige Einstellungen. Bei einzelnen Sequenzen auch Nebelige Wabern und Unschärfe.

3. Wie können dem Benutzer an Modulen geben mit denen er das Material selber modifizieren kann um die Videobilder selber zu bearbeiten?

Ein wichtiges Element der Interaktion des Benutzers mit der Installation bei Somnium besteht aus Elementen die vom Benutzer angesteckt werden können um die Installation zu verändern. Ein Teil dieser wird auch Bildmanipulationen sein. Einige Ideen sind, dass das ein Element eine LUT Appliziert, die Temporale Auflösung der Wiedergabe der Elemente oder dem Benutzer die Möglichkeit gibt über einen Schieber eine Colorcorrection ermöglicht.

Beitrag von Jan Hansen

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Die Darstellung der Traumwelten in der Teamfotografie

Träume sind vielseitig. Diesen Grundgedanken unserer EventMedia-Produktion hatten wir bei der Planung unserer Teamfotos im Hinterkopf und hatten von Anfang an viele unterschiedliche Ideen, wie wir diesen umsetzen können. 

Im ersten Schritt wurden an sich normale Porträtfotos auf alle möglichen verschiedenen Arten bearbeitet und gestaltet – verzerrt, mit den Farben gespielt, „verunstaltet“ und so weiter. Es wurde viel ausprobiert, herumexperimentiert, Ansätze wieder verworfen. In erster Linie haben wir der Gestaltung einfach einmal freien Lauf gelassen, da dies am ehesten der Realität von Träumen entspricht: Sie können reale Bilder zeigen, ganz abstrakt sein, oder aber eine Kombination daraus – jedoch niemals klar definiert.

Während dieses Prozesses haben wir festgestellt, dass man die unterschiedlichen Bearbeitungsmöglichkeiten, die die wiederkehrenden Motive der Träume darstellen, grob in vier Konzepte einteilen kann. Wir fanden jedoch, dass man sie schön miteinander kombinieren kann, da sie alle gut zusammenpassen und die vielseitige Sichtweise des Träumenden widerspiegelt.

Viele Bilder sind aufgrund der verschiedenen Farbträumerei bunt und/oder mit schwarzweiß gemischt. 

Im ersten Konzept werden die Bilder verschachtelt, dekonstruiert und versetzt dargestellt, da nicht jeder Traum durchgehend und zusammenhängend, sondern oft auch sprunghaft ist. 

Bei der zweiten Idee arbeiten wir mit verschiedenen Hintergründen und ausgeschnittenen Bereichen. Dies bietet uns die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Träume beziehungsweise Traumbilder mit einzubinden.

Unser dritter Gedanke war, mithilfe von Doppelbelichtung individuelle Motive und damit einhergehende Stimmungen zu visualisieren. Dadurch können mehrere Realitätsebenen festgehalten werden.

Der vierte Ansatz soll das Abschweifen des Bewusstseins darstellen. Durch die Mischung aus Doppelbelichtung und mehreren übereinander gelegten Bildern wird der Übergang von Traum zu Realität ausgedrückt. Die Kombination von deutlich erkennbaren und verschwommenen Bildern stellt die Sichtweise des Träumenden dar – manchmal sehen wir Gesichter unklar und verschwommen, manchmal deutlich und klar.

Beitrag von Nicole Grzesiek

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Grafikabteilung – visuell vermitteln

Kaum ein anderes Thema bietet so viel Freiraum bezüglich der Gestaltungsmöglichkeiten wie das Hauptthema unserer Event Media Studioproduktion des SS2020 „Somnium- Modular Dreams“. Um so wichtiger ist es eine einheitliche visuelle Sprache zu entwickeln, um den Zuschauern einen erfassbaren Erlebnisrahmen zu bieten.

Die Kernaufgabe der Konzeption unserer Grafikelemente ist die Kommunikation der Inhalte unserer Studioproduktion. Darunter fällt auch die Konzeption unseres Corporate Designs für die gezielte Marktkommunikation. Ihr wird aufgrund der momentanen Situation sozialer Distanzierung besonderer Bedeutung zugesprochen, um unsere Zielgruppe über digitalem Wege zu erreichen.

Die Herausforderungen denen wir uns stellen sind somit die klare und einheitliche Kommunikation eines sehr komplexen und breit gefächerten Themengebietes, sowie die zielführende Vermarktung unseres Projekts durch ansprechende Werbeinhalte.

Unser Team besteht aus drei Student/innen, welche Ihre fachlichen Kompetenzen in der Arbeit mit grafischen Inhalten anwenden und ausbauen möchten. Aus diesem Grund gehen wir mit einer großen Leidenschaft an die sich uns stellenden Herausforderungen heran, um dieses einzigartige Projekt umsetzen zu können.

Beitrag von Robert Samuel

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Event Media im Sommersemester 2020: Somnium – Modular Dreams

Dieses Semester entführen wir euch in eure eigenen Traumwelten!
Mit Somnium – Modular Dreams könnt ihr eure Träume visuell und auditiv abbilden.

Träume sind vielseitig. Ob realistisch, abstrakt, schön, oder beängstigend; sie begleiten unseren Schlaf nächtlich. Mit Somnium wollen wir das Geträumte aufleben lassen und greifbar machen.

Man kann eigene Atmosphären erschaffen und sich kreativ ausleben. Träume können ganz bewusst visualisiert, auditiv gestaltet und verändert werden, um sich mit der Traumwelt, vergangenen Erlebnissen oder Gedanken auseinanderzusetzen.

Durch eine Projektion, Lautsprecher und weitere visuelle Elemente werden die Traumwelten abgebildet und durch ein modulares Stecksystem können diese gestaltet werden. Die verschiedenen Module beinhalten jeweils ein visuelles oder auditives Element, das der Traumwelt hinzugefügt wird. Durch die Kombination verschiedener Module verschmelzen diese Elemente miteinander, wodurch viele unterschiedliche Träume erschaffen werden können. Die Träume können reale Bilder zeigen, ganz abstrakt sein, oder aber eine Kombination daraus – eine Kombination aus Realität und Imagination. Durch weitere Interaktionsmöglichkeiten kann man den Traum noch direkter beeinflussen, er wird fast greifbar.

Wenn man möchte, kann man ihn auf einem Forum mit anderen teilen. Genauso kann man sich darüber auch ansehen, wie andere träumen und gemeinsam mit Träumen Geschichten erzählen.

Unser Ziel ist es, euch in eure Träume eintauchen zu lassen und ein Teil von ihnen zu sein.
Noch mehr möchte ich aber nicht vorwegnehmen, die genaueren Bestandteile werden in folgenden Blogbeiträgen noch näher erklärt.

Aber wie sind wir eigentlich zu dieser Idee gekommen?
Am Anfang des Semesters gab es bereits zwei Konzeptideen, welche aus Gruppenarbeiten vor Semesterbeginn mitgebracht wurden, an denen wir weiterarbeiten wollten. Im Team entstand allerdings der Wunsch, noch einmal ins Brainstorming zu gehen, um weitere Themen und Ideen zu erarbeiten. So entstanden weitere mögliche Konzepte und die ursprünglichen Ideen fielen raus. Insgesamt gab es dann drei neue Konzepte, welche in drei Kleingruppen verfeinert wurden. Nachdem wir uns dann gegenseitig diese Konzepte vorgestellt haben, fiel die Wahl auf das „Traumkonzept“. Wir fanden das Thema Träume spannend, da wir unterbewusst im Traum Geschichten erleben, Emotionen durchlaufen und unsere Vorstellungskraft angeregt wird. Dies wollen wir visuell und auditiv greifbar machen.

Nach weiterer Recherche zu den Themen Träume und Schlaf haben wir in der Regie bzw. im Konzeptionsteam weiter an dem Konzept gearbeitet und es angepasst. Durch die Rückmeldung vom gesamten Team entstanden weitere Aspekte. Nachdem sich das Konzept dann einigermaßen in unseren Köpfen verankert hatte, gingen wir auf die Suche nach einem Namen. Wir haben ein paar Tage lang Namen an einer Stelle gesammelt und dann gemeinsam aussortiert. Als wir uns für „Somnium“ (lat. Traum) entschieden hatten, haben wir noch nach einer passenden Subline gesucht und uns für „Modular Dreams“ entschieden. Somit hatte unser Projekt schlussendlich einen Namen: Somnium – Modular Dreams.

Beitrag von Lukas Münter