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Das Team hinter Ozymandias – Vol. 2

Marc, 24 Jahre, Audiovisuelle Medien
Marc Holderied: Programmierung, Produktionsleitung, Fotografie, Regie, Licht

Hi, ich bin Marc, 24 Jahre alt und studiere Audiovisuelle Medien im vierten Semester. Ozymandias ist meine erste Studioproduktion, ich bin hierbei der Kopf der Programmierung, Produktionsleitung und der Fotografie. Außerdem bin ich Teil der Regie und unterstütze das Licht-Gewerk.

Ich habe mich für die Studioproduktion Event Media entschieden, weil hier Disziplin Übergreifende Fachbereiche gefördert werden. Man kann sich mit vielen Verschiedenen Dingen beschäftigen und sowohl technisch als auch gestalterisch aktiv sein. In meiner Freizeit bin ich zum Fotografieren auf Kurztrips durch Europa unterwegs und arbeite in meinem Studio oder meiner Dunkelkammer.

Erika, 22 Jahre, Audiovisuelle Medien
Erika Palnau: Regie, Grafik, Animation, Bühne

Hei ich bin Erika, 22 Jahre alt und studiere im vierten Semester Audiovisuelle Medien. Bei der Studioproduktion Ozymandias bin ich der Kopf des Regie-Teams und arbeite neben der Kreativdirektion auch bei der Grafik, Animation und Bühne mit.

Durch die besondere Situation ist auch in diesem Semester die Konzeption für unseren Erlebnisraum besonders spannend und bietet der Regie neue Ideen, Möglichkeiten und Lösungsansätze.

In meiner Freizeit findet man mich für gewöhnlich unterwegs mit Freunden, beim tanzen, in Ausstellungen oder Zuhause beim tätowieren.

Raoul, 23 Jahre, Audiovisuelle Medien
Raoul-Yannic Schmid-Schickhardt: Regie, Licht, Dokumentation

Hey everyone, ich bin Raoul, 23 Jahre alt und studiere Audiovisuelle Medien im vierten Semester an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Die Studioproduktion Ozymandias ist meine erste Erfahrung im Bereich Event Media. Hauptsächlich befasse ich mich mit der Regie sowie der Lichttechnik und der Dokumentation.

Meine persönlichen Hauptgründe mich für die Studioproduktion Event Media zu entscheiden, waren die übergreifenden Fachbereiche und die damit verbundene Teamarbeit. Ich liebe es mich künstlerisch auszudrücken, vor allem in Kombination mit der Installation modernster Medientechnik.

Wenn ich nicht gerade verletzt bin verbringe ich meine Freizeit am liebsten auf dem Basketballplatz. Außerdem besitze ich einen halben Streichelzoo daheim, wozu sich neben ganz typischen Haustieren wie Hund oder Katze auch ein Papagei, eine Schildkröte und 3 Laufenten gesellen. Ebenso besitze ich eine große Affinität für Filme und Musik, weshalb ich selber einmal produzieren will.

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Die Entstehung des Feinkonzeptes

Diese Woche beinhaltet unser Blogbeitrag einen Einblick in die Welt der Regie. In diesem Semester besteht unsere Regie aus einem Dreierteam mit Erika und mir an der Spitze und fleißiger Unterstützung von Marc.

Doch was bedeutet es eigentlich Regie zu führen bei einer eventmedialen Installation?

Die Regie ist der sogenannte Head aller kreativen Gewerke und ist somit ständig damit beschäftigt Aufgaben zu verteilen, welche dann von den Teammitgliedern umgesetzt werden.
Wir halten zwar sehr viel Rücksprache mit unserem Team, aber die finalen Entscheidungen in Fragen der Konzeption werden von uns gefällt, weshalb dieser Aufgabe eine gewisse Verantwortung innewohnt. Diese Entscheidungen zu treffen ist wiederum sehr wichtig, da sich so
ein Projekt sonst nur schwer realisieren lässt.

Wie geht die Regie mit der aktuellen Corona-Situation um?

Da sich unsere Kommunikation hauptsächlich über Onlinetools realisieren lässt, sind mehrere Onlinemeetings pro Woche nötig um ständige Änderungen im Konzept, und somit auch Änderungen der Aufgaben aller Beteiligten, auszuarbeiten. Außerdem ist es wichtig die Motivation
im Team hochzuhalten, gerade jetzt da wir in eine entscheidende Phase unseres Projekts eingetaucht sind. Letzte Woche haben wir unser Feinkonzept weiter ausgearbeitet und daraufhin eine Präsentation für das ganze Team vorbereitet. Unser Projekt hat sich dabei vor allem neu
definiert. Es ist bereits bekannt, dass aufgrund der aktuellen Situation die Media Night virtuell stattfinden wird, und somit auch unsere eigentliche Ausstellung nicht besucht werden kann.
Deshalb haben wir uns entschieden einen Film zu drehen welcher dem Zuschauer den Besuch unsere Installation vermittelt. Es wird folglich eine virtuelle Führung durch unsere Räume geben.
Diese Entscheidung hat unser Team vor neue Herausforderungen gestellt, da wir uns neben der Installation der Räume auch noch mit der Entwicklung eines Drehbuchs beschäftigen müssen.
Diese Woche war die Regie somit hauptsächlich mit der Ausarbeitung des Storyboards beschäftigt.

Was erwartet euch bei einem Besuch in unserer Installation?

Es wurde beschlossen, dass insgesamt 5 unterschiedliche Räume gebaut und gezeigt werden.

Moods zum Feinkonzept

Dabei beginnt der Besuch im sogenannten Wüstenraum, unserem Ausgangspunkt, hier wird die Statue von Ozymandias in einer beachtlichen Größe von ca. 2 Metern, in einer Wüstenlandschaft, zu sehen sein. Die Projektionen an den Wänden spiegeln eine fiktive Stadt wieder, welche von
einem Sandsturm überrollt wird.
Der Besucher wird daraufhin in den zweiten Raum namens Lost Place geführt. Dort wird seine Sicht vorerst von Nebel eingeschränkt sein, bis er mit Hilfe einer Gasmaske, einen Blick auf den eigentlichen Lost Place, ein altes von Pflanzen überwuchertes Fabrikgelände, erhält.
Der dritte Raum ist eine Art Pflanzenraum, da hier viele reale Pflanzen den gesamten Raum einnehmen. Im Mittelpunkt hier steht eine, durch ihre kräftigen Farben, auffällige Pflanze, welche von der Decke hängt und dem Besucher die Möglichkeit bietet mit Ihr, durch Berührung, zu interagieren. Durch das aktive Berühren zeigen 3 große Bildschirme den Prozess des Zerfalls eben genau dieser Pflanze. Nach Beendigung des Vorgangs gelangt der Besucher in den, ganz in schwarz gekleideten, Makroraum. Hier bilden sich nach seiner Ankunft Schimmelsporen, die sich im ganzen Raum, auf allen Wänden, ausbreiten. Es handelt sich hierbei um extrem farbenfrohe Detailaufnahmen damit man das Gefühl entwickelt in dieser Makrowelt zu sein. Sobald auch hier der Prozess des Zerfalls vollendet ist, gelangt man in den letzten Raum unserer Installation.
In diesem Raum ist, wie bereits im ersten, nur diesmal bei Nacht anstatt am Tage, die Statue von Ozymandias zu sehen. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass die Statue sowie die Stadt im Hintergrund zerstört sind. Dem Anblick wohnt jedoch, auch wenn auf andere Art und Weise wie
zuvor, eine enorme Schönheit inne. Die Führung findet mit diesem Anblick sein Ende.

Wie sieht unser weiteres Vorgehen aus?

In den nächsten Wochen werden wir uns intensiv mit der Installation unserer Räume beschäftigen und zum ersten mal im Semester in der Spielwiese der HdM mit dem Aufbau beginnen.
Außerdem werden wir viele Aufnahmen machen, die wir für unseren Film benötigen werden. Hierbei sind vor allem die Gewerke Film sowie Animation gefragt.
Die nächsten Wochen halten viele spannende Herausforderungen für uns bereit welchen wir mit Engagement und Vorfreude entgegensehen.

Beitrag von Raoul-Yannic Schmid-Schickhardt

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Zerfall in (analogen) Bildern

Die Erstellung der Team-Bilder stellte auch in diesem Semester für uns, Marc und Nicolaj, eine Herausforderung dar. Natürlich stellt sich die Frage: Wie lässt sich das Übergreifende Thema unserer Installation, der „Zerfall“, in die Porträts der Teammitglieder übertragen? Dabei kam die Idee auf, statt nur mit digitalen Technologien zu arbeiten, auch die analoge Fotografie mit einzubinden. Der 35 mm Film wird dann in verschiedene Substanzen eingeweicht (in unserem Fall Spülmittel, Limetten Tee und Essig) bevor er entwickelt wird, man nennt den Prozess manchmal auch „Film Suppe“. Wir lassen das Filmmaterial also zerfallen. Wie der Prozess genau funktioniert soll im Folgenden kurz erläutert werden.

Analoge Fotografie ist fast immer eine Hürde an und für sich. Es sind viele Variablen involviert, welche sich nie vollständig kontrollieren lassen. Insofern enthält analoge Fotografie immer auch eine Prise des Glücks oder Pechs des Zufalls.

Die erste Schwierigkeit stellte sich gleich zu Beginn: Alle Teammitglieder müssen zur gleichen Zeit vor Ort sein. Das war in unserem Fall nicht gegeben, digitale Bilder müssen also später irgendwie an den Film-Look angeglichen werden.

Weiterhin müssen die Bilder danach natürlich auch irgendwo entwickelt werden. Im Hauseigenen Laborschrank wurden allerdings noch einige nutzbare Chemikalien gefunden.

Nachdem in einem kleinen Fotoshooting ein Großteil des Teams abgelichtet wurde ging es an die Entwicklung. Die erste Rolle Filme wurde in Essig und Seife für vier Stunden eingelegt, die zweite in Limetten Tee und Essig.

Danach wird der Film kurz abgewaschen, in vollständiger Dunkelheit auf eine Spule aufgefädelt und in einen Lichtdichten Tank befördert. Farbnegativfilm wird im C41-Prozess entwickelt, der ist eigentlich für Industrielabore ausgelegt. Im Heimgebrauch besteht deshalb die größte Schwierigkeit darin die Temperatur der Chemikalien und des Entwicklertanks auf etwa 38 Grad zu halten.

Danach wird die Filmrolle zum trocken aufgehangen. Die Negative mit Hilfe einer Digitalkamera auf einem Lightpad durchleuchtet und abfotografiert. Eine kurze Analyse der fertigen Bilder zeigt: nett aber etwas wenig zerfall. Vermutlich wurden die einfach Filme nicht lange genug in der Suppe gebadet wurden oder die verwendeten Substanzen waren noch nicht alkalisch genug.

Die entwickelten Bilder sahen allerdings so aus als ließe sich der Look recht gut durch entsprechende Overlays auf Filmmaterial nachahmen.

Zweiter Versuch: Diesmal wurden die Filme (fast) ohne Motive über zwei Tage in Waschmittel gebadet. Die Filmrolle danach im Spagettistil direkt in den Tank gelegt (nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen). Dadurch ist die Emulsion an vielen Stellen abgeblättert, zerkratzt und durch das Spülmittel verlaufen.

Weiter ging‘s in der digitalen Dunkelkammer. Analoge und digitale Bilder in Lightroom kurz nachbearbeiten und die digitalen an den Film Look anpassen. Dann rüber in Photoshop. Über die analogen werden die Muster des kaputten Films gelegt.

Die digitalen werden über die analogen gelegt und ausmaskiert um den Filmstreifen und die Lightleaks im Bild zu haben. Entsprechend die Overlays werden dann auch über die digitalen gelegt. Damit zumindest noch ein bisschen was von dem Mensch hinter den Zerfallenen Overlays zu sehen ist, wird das Gesicht sachte noch etwas ausmaskiert und die Tonwerte nachkorrigiert.

Der Effekt ist letztlich nicht ganz der gleiche wie zu Beginn erhofft. Die digitalen Bilder dem analogen Filmlook recht nah und erhalten durch die Überliegende kaputte Filmemulsion eine eigenständige Art von Stilistik. Gerade wegen dieser Eigenheit der Bilder gefällt uns das Ergebnis.

Beitrag von Marc Holderied und Nicolaj Frank

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Das Team hinter Ozymandias – Vol. 1

Leonie, 25 Jahre, Medienwirtschaft
Leonie Dapfer: Projektmanagement, Sponsoring, PR

Hi, ich bin Leonie, 25 Jahre alt und studiere im sechsten Semester Medienwirtschaft. Bei dieser Studioproduktion bin ich Head des Projektmanagements und unterstütze zudem das Sponsoring und die PR. Zu meiner Hauptaufgabe gehört es einen ständigen Gesamtüberblick über die einzelnen To Dos aller Gewerke und den damit verbundenen Deadlines zu haben.

Ich finde es spannend ein Teil der Event Media StuPro in diesem Semester zu sein, weil man so auch über den Tellerrand von MW schauen kann und Einblicke in die Welt der AMler bekommen kann.

Thuong, 24 Jahre, Medienwirtschaft
Ngoc Thuy Thuong Trinh: Sponsoring, Projektmanagement, PR

Hi, ich bin Thuong, 24 Jahre alt und studiere MW im 8. Semester. Bei der Studioproduktion Ozymandias übernehme ich Sponsoring, PR und Projektmanagement.

Ein Kooperationsprojekt zwischen den Studiengängen MW und AM fand ich sehr spannend und habe mich deswegen entschieden bei Event Media mitzumachen. Ich bin begeistert für Kunst und Kultur und möchte mich in der Zukunft in kreativen Bereichen und Branchen weiter entwickeln.

Marie, 25 Jahre, Medienwirtschaft
Marie Senghas: Produktionsleitung, PR, Projektmanagement, Sponsoring

Hi, ich bin Marie, 25 Jahre alt und studiere Medienwirtschaft im sechsten Semester. Als Produktionsleitung verantworte ich, gemeinsam mit Marc, die zeitliche Planung und Umsetzung der Studioproduktion. Zudem bin ich Head der PR und gebe auf unserem Blog und Social Media Einblicke hinter die Kulissen von Ozymandias. Ergänzend dazu unterstütze ich das Projektmanagement und Sponsoring Team.

Durch die Studioproduktion bekomme ich spannende Einblicke in den Studiengang AM und freue mich besonders neben den theoretischen Inhalten des MW Studiums auch Teil dieser praktischen Produktion zu sein.

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Gratulation an die Studioproduktion EventMedia „Schlemmer x Beats“.

Communication Arts Magazin, USA. Shortlist in der Kategorie „Interactive“.

Schlemmer x Beats in der Staatsgalerie Stuttgart. ein interaktiver Technoclub@Studioproduktion Eventmedia
Schlemmer x Beats in der Staatsgalerie Stuttgart. ein interaktiver Technoclub@Studioproduktion Eventmedia

Es handelt sich um einen interaktiven Club in der Staatsgalerie Stuttgart am 14. Februar 2020. Gerade noch rechtzeitig vor dem COVID-19 Lockdown konnte der Club geöffnet werden. Es werden die Schlemmerschen Triadischen Tänzer erneut belebt. Drei Säulen, die in Kopf, Torso, Beine aufgeteilt sind, ermöglichen eine Auswahl mit den Figurenvorlagen von Oskar Schlemmer. Aber sie ermöglichen auch neue Kombinationen. Jede Besucher*in erstellt einen Triadischen Tänzer nach ihrem Geschmack und tanzt dann im Clubraum gemeinsam: Virtuelles und Reales vermischt sich.

Schlemmer x Beats in der Staatsgalerie Stuttgart. ein interaktiver Technoclub@Studioproduktion Eventmedia

Die Zeitschrift Communication Arts ist die führende Fachzeitschrift für visuelle Kommunikation und eine der größten Kreativ-Zeitschriften weltweit. Diese einzigartige Kombination aus angesehenen jurierten Jahrbüchern in Design, Werbung, Illustration, Fotografie, interaktiven Medien und Typografie, ausführlichen Profilen von Designern, Fotografen, Illustratoren, Design- und Werbeagenturen und zahlreichen informativen Kolumnen, die mit höchstem Qualitätsstandard gedruckt werden, macht das Magazin zur ersten Publikation, die alle Aspekte der visuellen Kommunikation abdeckt.

Schlemmer x Beats in der Staatsgalerie Stuttgart. ein interaktiver Technoclub@Studioproduktion Eventmedia

Einmal im Jahr wird ein Wettbewerb veranstaltet. Die Studioproduktion EventMedia, der Studiengangs Audio visuelle Medien der Hochschule der Medien in Stuttgart hat mit der Produktion „Schlemmer x Beats“ in der Kategorie „Interactive“ den Sprung auf die Shortlist geschafft. Das ist bemerkenswert, denn im Normalfall finden sich dort weniger die raumbasierten interaktiven Medien oder Erlebnisräume. Wenn dann doch das räumliche Erleben in Kombination mit Interaktivität prämiert wird, zeichnet es die Arbeit doppelt aus. Einmal die Qualität an und für sich und dann, dass eine Einreichung aus einem eher entfernteren Genre, nämlich der raumbezogenen Interaktion in Verbindung mit Erleben ausgezeichnet wird.

Communication Arts wurde 1959 von Richard Coyne und Robert Blanchard gegründet und ist die wichtigste Inspirationsquelle für Grafikdesigner, Art Direktoren, Designbüros, Corporate-Design-Abteilungen, Werbeagenturen, interaktive Designer, Illustratoren und Fotografen – für alle, die mit visueller Kommunikation zu tun haben. Menschen, die mit visueller Kommunikation zu tun haben, wenden sich mehr als jede andere kreative Publikation an Communication Arts, um Ideen und Inspiration zu erhalten. Die Leitartikel, Feature-Artikel und jährlichen Wettbewerbe von CA bieten neue Ideen und Informationen und fördern gleichzeitig die höchsten professionellen Standards in diesem Bereich.

Beitrag von Ursula Drees

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Die Logoentwicklung

Wie ist unser Logo entstanden? Wie sind unsere Grafiker bei diesem Prozess vorgegangen?

Die Überlegung für ein Logo beginnt mit dem Namen. Was beinhaltet dieser? Was möchte ich transportieren? Daher stand im Vordergrund erst einmal der Name Ozymandias und die Fragen, wie abstrakt oder explizit wir bei der Logogestaltung auf den Inhalt des namensgebenden Gedichts eingehen wollen und natürlich wie wir die Aussage hinter unserer Studioproduktion – die Schönheit des Zerfalls – am besten im Logo wiedergeben können.

Erste Ideen, in welchem Rahmen sich unser Logo bewegen sollte in Bezug auf Illustation, Stil und Schrift wurden direkt skizziert und digital in Affinity und Procreate ausprobiert, Elemente verschoben und Farben ausgetauscht.

Die Idee war, erst ein Logo zu entwerfen welches unserer Meinung nach perfekt den Grad zwischen Zerfall und Ästhetik beschreibt, und uns dann erst tiefergehende Gedanken zur konkreten Farbgestaltung zu machen. So ging es also mit den ersten Entwürfen los, bis wir eine breitere Auswahl an Logoideen hatten. Damit wir das Team mit der Auswahl nicht direkt überrumpeln, haben wir schonmal eine grafikinterne Auswahl getroffen, die wir den restlichen Teammittgliedern in Vorbereitung auf eine Abstimmung vorgestellt haben:

Breite Auswahl an Logoideen

Logo 3 konnte zwar die meisten Stimmen einfahren, Rückmeldungen aus dem Team haben allerdings angedeutet, dass die zerbrochene Säule zu abstrakt ist um das Logo direkt auf unsere Produktion und dem Zusammenhang zum Produktionsnamen beziehen zu können.

Also ging es grafikintern wieder an die Arbeit, diesmal mit dem Ziel, Illustrationen im ähnlichen Stil anzufertigen, welche konkreter auf das namensgebende Sonett zu beziehen sind:

Ideen für Illustrationen

Aus diesen Möglichkeiten hat sich die Grafik auf den halb zerfallenen Kopf einer Statue festgelegt. Ein paar Feinjustierungen an Schrift, Position, und dem abstrakten Hintergrundkontrast – und das finale Logo stand fest!

Finales Logo der Studioproduktion

Passend zum Stil des Logos wurden die gewählten Farben, Illustrationen und die verwendete Schriftart direkt in das Corporate Design eingebaut; eine stimmige, finale Farbpalette und ein paar vom simplen Illustrationsstil inspirierte Zeichnungen kamen noch dazu, aus denen wir erste Entwürfe für einen Blog- und Facebook-header kreiert haben:

Entwürfe Blog- und Facebook Header

Nach Rücksprache und Anmerkungen mit dem Team haben wir uns auf eine neue Headerversion festgelegt; die Steinformationen an den Rändern sind hierbei ebenfalls passend zu den Steinruinen im Ozymandias-Gedicht gewählt.

Beitrag von Erika Palnau und Emely Weidemann