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Das Projektmanagement hinter dem Produktionsprozess

Um unser Projekt „Synesthesia – extended perception“ erfolgreich ans Ziel zu bringen, ist es von großer Bedeutung ein erfolgreiches Projektmanagement durchzuführen. In diesem Semester sind Franziska und Marcel, aus dem Studiengang Medienwirtschaft, die Projektmanager die ihre Aufgaben in den Bereichen der Initiierung, Planung, Steuerung und Kontrolle des Projektes sehen.

Im Detail wurde zu beginn des Semesters bereits früh daran gearbeitet die einzelnen Teammitglieder in Departments zu unterteilen. So wurden erste Verantwortlichkeiten verteilt und jedes Teammitglied war sich dessen Aufgabe bewusst. Um diese Verteilung zu Visualisieren wurde hierfür ein Organigramm erstellt:

Organigramm „Synesthesia – extended perception“  – Stand Mai 2018

 

Im zweiten Schritt der Projektplanung ging es in die Detailplanung der einzelnen Projektphasen jedes Departments. Hierfür hat das Projektmanagement einen Produktionsplan erstellt. Dieser ist ein wichtiges Instrument um Planungsaktivitäten, ihre Durchlaufzeiten und Fertigstellungstermine zu definieren und in einer zeitlichen Darstellung zu visualisieren. So kann jedes Teammitglied seine Aufgaben nachvollziehen, Arbeitspakete überprüfen und ggf. frühzeitig erkennen ob es Zeitmanagement-Probleme gibt. Durch diese transparente Darstellung der einzelnen Projektphasen wird gewährleistet, dass möglich zeitliche Abweichungen oder Beeinflussungen erkannt werden und erneut planerisch durchdacht werden, um den Projektfortschritt nicht zum stocken zu bringen. So wird bis zum Ziel, der Medianight am 5.7.2018, an der Projektplanung gearbeitet um den Besuchern ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt präsentieren zu können.

Produktionsplan „Synesthesia – extended perception“ – Stand Mai 2018

 

Weitere Aufgabe des Projektmanagements in diesem Semester ist unter anderem die Erstellung eines Time-Tracking-Sheets. Hier muss jedes Teammitglied seine zeitlichen wöchentlichen Aufwände dokumentieren und der Produktionsleitung zur Verfügung stellen. So kann eine optimale Auslastung aller Teammitglieder überprüft und ggf. angepasst werden. 

Des weiteren ist eine Verfügbarkeits-Liste ein weiteres wichtiges Tool, um mögliche Abwesenheiten einzelner Teammitglieder zu dokumentieren und anfallende Aufgaben neu zu verteilen. Diese Herangehensweise vermeidet Überraschungen und trägt zum Planungserfolg des Projektmanagement bei.

Abschließend gilt es für das Projektmanagement im gesamten Projektverlauf stehts die „Augen und Ohren“ offen zu halten, um mögliche Schwierigkeiten, sei es Zeitmanagement, Kostenmanagement oder Qualitätsmanagement, frühzeitig erkennen zu können. So muss das aus dem Projektmanagement bekannte „magische Dreieck“ stets beobachtet und ggf. durch Änderung der Steuerungsgrößen angepasst werden.

Magisches Dreieck – Quelle: www.pmqs.de

 

– von Marcel Werner

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Dankeschön an DFROST Retail Identity

Unser Dank gilt DFROST Retail Identity, die uns großzügig unterstützen.

 

DFROST ist eine Retail Marketing Agentur im Herzen von Stuttgart und kümmert sich um sämtliche Belange der Produkt- und Markeninszenierung am Point of Sale. Ob Marken oder Räume, ob komplette Stores oder ausgewählte POS-Flächen – DFROST, die Agentur für Markenkommunikation, sorgt auf jedem Terrain für das passende visuelle Marketing.

 

Wer sich für Brand Communication, Visual Marketing, Retail Architecture, Brand Communication, Live Communication, sowie Future Retail Solutions und Produktion begeistert, sollte schnell die Karriere-Seite besuchen.

 

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Synesthesia

Besucherfluss innerhalb des Blueprints

Zur Vorproduktion der Installation gehört auch, sich Gedanken über den Besucherfluss zu machen, also beispielsweise wie viele Besucher kommen oder wie lang sich der durchschnittliche Besucher im Raum aufhält.

Unser Ziel der Besucherführung ist es, einen kontinuierlichen Besucherfluss zu erreichen. Wir wollen keinen Ticketverkauf, wie es bei zahlreichen Produktionen üblich war, sondern dass der Besucher frei entscheiden kann, wann er kommt und wann er geht. Um trotzdem zu garantieren, dass der Raum nicht überfüllt wird und somit das Erlebnis beeinträchtigt, werden wir regelmäßig kontrollieren, wie viele Personen sich im Moment in der Installation aufhalten und danach entscheiden, ob weitere Besucher den Raum betreten können oder kurz warten müssen.

Durch einen Eingangsbereich betritt der Besucher einen dunklen Gang. Klänge und Lichterscheinungen, die scheinbar vom Ende des Tunnels kommen, führen ihn zu einem Vorhang. Dahinter befindet sich die eigentliche Rauminstallation. Im Raum gibt es zwei interaktive Exponate, zum einen ein interaktiver LED-Boden, der auf die Schritte des Besuchers reagiert und das sogenannte „Theremin“ in der Mitte des Raumes, mit dem eine Person Soundeffekte und Wanderscheinungen beeinflussen. Passive Besucher können das Licht- und Sound-Spektakel vom hinteren Bereich des Raumes aus beobachten.
Durch diese Faktoren und die Größe des Raumes (4×5 m) haben wir die ideale Anzahl an Personen im Raum auf 6 festgesetzt. Durchschnittlich wird sich der Besucher etwa 5 Minuten im Raum aufhalten.

Entscheidet sich der Besucher zu gehen, kann er den Raum über einen zweiten Vorhang, der wiederum mit einem Gang verbunden ist, verlassen. Dabei durchquert der User eine Art „Inforaum“, in dem sich Wissenswertes zum Thema Synästhesie, sowie eine Sponsoren- und Making-Off-Ecke befinden.

– von Maria Mühr

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Idee und Konzept: Unterschiede und Beispiele

Am Anfang steht die Idee.

Die Idee beinhaltet die Überlegung, welches Erlebnis und welche Reaktion beim Betrachter/Besucher erreicht werden soll.

Die wichtigen Ankerpunkte innerhalb der Idee sind Genre, Handlung, Mechanismus und Aufbau.

Wir wollen einen Erlebnisraum zu gestalten. In vergangenen Installationen wurden oftmals Spiele entwickelt. Das möchten wir nicht machen. Wir wollen einen Raum gestalten, der jedem Besucher ein individuelles Erlebnis beschert und der von jedem Besucher individuell besucht werden kann.

 

Bild: lukbar/ thinkstock, http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22491-2018-03-06.html (Stand: 24.05.2018)

 

Als Thema wählen wir Synästhesie. Ein weitgehend unbekanntes Phänomen der Vermischung von Sinnen, welches nur wenigen Menschen zugänglich ist. Unsere Idee ist es, Synästhesie für jeden Menschen erlebbar zu machen.

Aufgrund der Wahl des Genres können wir auf die Überlegung einer Spielidee verzichten.

Der Besucher soll die Verbindung von Farbe, Klang, Form und Bewegung mithilfe von interaktivem LED-Boden, einem Theremin und individuell ansteuerbaren LED-Leuchtkugel-Ketten erfahren. Indem ein Element bedient wird, sollen weitere reagieren. Dadurch soll der Besucher die Verbindung zwischen den getriggerten Sinnen herstellen.

Der Raumaufbau soll schlicht, aber beeindruckend sein. Die verschiedenen mechanischen Elemente sollen individuell ansteuerbar sein. Dadurch können individuelle Gesamteindrücke entstehen.

Um die Vision für jeden festzuhalten, haben wir ein Exposé formuliert.

 

Bild: Franziska Schicht

 

Ausgehend von der Idee wird das Konzept entwickelt. Mithilfe des Konzepts wird festgelegt, wie die Idee konkret umgesetzt werden soll.

Im Konzept wird festgelegt, wie die Idee ganz genau umgesetzt werden soll. Dazu gehört die Anordnung der Elemente LED-Boden, Theremin und LED-Leuchtkugeln. Wie reagieren die Elemente miteinander und welche Reaktion soll beim Besucher erreicht werden. Detailliert müssen alle Möglichkeiten durchdacht und entschieden werden. Skizzen und Modelle, sowie Prototypen und Tests helfen dabei, Entscheidungen zu treffen und offene Punkte zu finden.

 

Bild: Franziska Schicht

 

Ein Teil der Idee ist es, Formen auf dem Boden zu bespielen und bei Berührung diese Formen in Farben an den Leuchtkugeln an der Wand aufzulösen.

Hier wird im Konzept festgehalten, was auf dem Boden zu sehen ist. Dabei ist einerseits das Muster wichtig, aber auch die räumliche Tiefe und die Bewegung des Bodens. Welche Veränderungen sind zu sehen, sobald sich ein Besucher auf dem Boden bewegt und was passiert, wenn es mehrere werden.

Auf dem Boden sollen geometrische Formen erscheinen. Hier wird ganz konkret festgelegt, welche Formen es sein sollen, wie groß sie sein müssen, um ein „auftauchen“ zu simulieren und in welcher Weise sie auf die Berührung des Besuchers reagieren. Damit sich die Formen an der Wand in Farbe auflösen, muss definiert werden, wie der Übergang von Boden zu Wand aussehen soll und ich welcher Form die Farbe von den Leuchtkugeln wiedergegeben werden soll. Hierfür sind auch verschiedene Skizzen angefertigt worden, um eine Entscheidung zu treffen.

 

Bild: Franziska Schicht

 

Die weitere Idee ist, dass der Besucher den Zusammenhang zwischen Ton, Bewegung und Farbe herstellt. Dafür bauen wir ein Theremin. Das Theremin ist ein elektronisches Musikinstrument, mit dem der Besucher einerseits durch Bewegung der Hände über Sensoren Töne erzeugen kann. Andererseits wird eine Form an den LED-Leuchtkugeln abgebildet, die sich entsprechend des Handverlaufs bewegt und sich in der Farbigkeit verändert. Im Konzept legen wir u.a. fest, wie groß das Theremin sein muss, wie es programmiert ist, welche Farbe für welchen Ton steht und welche Töne überhaupt zu hören sind.

Das Konzept beinhaltet sämtliche detaillierte Informationen, die die Umsetzung der Idee betreffen.

 

– von Franziska Schicht