Plantasia – Update KW 1

Nächste Woche startet der Bühnenbau von Plantasia im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart. Dafür wurde vor den Feiertagen und in der ersten Woche des neuen Jahres vieles geplant, vorbereitet und gebaut.

Der Produktionsplan, der von der Produktionsleitung erstellt und stetig angepasst wird, bietet dem Team dabei Orientierung. In ihm ist festgehalten welche Aufgaben für welches Gewerk zu welchem Zeitpunkt anfallen.

Vor den Weihnachtsfeiertagen wurden nochmals wichtige und offene Fragen bezüglich der genauen Umsetzung von Plantasia geklärt. So wurde beispielsweise festgelegt welcher Kunstrasenboden eingesetzt wird; wie die Innenwände gestaltet werden können; ob die Gaze, auf die die KI projiziert wird, umrahmt werden soll und ob ein doppelter Boden notwendig ist. Daraufhin wurden einige Bestellungen aufgegeben und die anstehenden Aufgaben für die KW 1 festgelegt.

Zunächst sollte an den leuchtenden und singenden Pflanzen von Plantasia weitergearbeitet werden. Hierfür wurde mit einem 3D-Drucker ein Ring, in den die LED-Streifen für die Pflanzen eingearbeitet werden können, erstellt. In den Pflanzentopf wurden seitlich Löcher gebohrt, durch die die Lichtwellenleiter geführt werden können, sodass sie oben rausschauen. Mithilfe des Hochladens eines Sketches über den Arduino leuchten die Pflanzen nun.

©Isabelle Münch
Leuchtende Pflanzen
©Louisa Handt
Löten und Zuschneiden

Außerdem wurden die Sitzgelegenheiten, die im KI-Bereich von Plantasia stehen sollen, gebaut. Sie bestehen aus einfachen Holzplatten, die noch mit Kunstrasen bedeckt werden, um sich nahtlos in die Welt von Plantasia einzufügen.

©Isabelle Münch
Bau der Hocker
©Isabelle Münch
Fertige Hocker ohne Kunstrasen

Für die Innenwände im KI-Bereich wurde getestet welcher Druck und welche Art des Anbringen des Drucks am besten für Plantasia geeignet ist. Der Druck wurde dabei mit Kleister an einer Platte befestigt. Die erste Option bestand daraus den Druck etwas zu zerknittern, um der Wand mehr Struktur und ein natürlicheres Aussehen zu geben. Jedoch wich das Ergebnis von den Vorstellungen ab. So wurde sich für den glatten Auftrag des Drucks an der Wand entschieden.

©Lisa Michel
Innenwand knittriger Look
©Lisa Michel
Innenwand glatter Look

Außerdem wurde ein weiterer Beamertest für den KI-Bereich durchgeführt, um die genauen Maße und Abstände zur Wand festzuhalten.

©Sophia Walter
Beamertest

Des Weiteren wurden Hängegitter, an denen die Hängepflanzen befestigt werden, gekauft und Material von der HdM zum ZSW transportiert.

©Sophia Walter
Octawall-Transport

Beitrag von Lara Epple

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.