Planung und Realität der Stage

Eigentlich ist es immer interessant wie stark die Realität von den Konzepten abweicht oder eben nicht. Das anfängliche Bühnenmodell sah unregelmässig verschachtelte Wände vor. Nach einigen Tests stellte sich heraus, dass Optimierungen notwendig waren. Wir hätten die Ursprungsidee nur mit grösstem Aufwand bauen können. Die Elemente waren ja alle Unikate und dann auch möglicherweise zu schwer. Der statische Rückbau hätte ordentlich Material erfordert.

Model von Karina Köppl  Foto © Udrees
Es wurde neu und einfacher gedacht. Und die ersten Papiermodelle gebaut.

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Sie entsprachen der Grundidee von flexiblem Elementen,  jedoch wurden aus den unregelmässigen Bauteilen gleichschenklige Dreiecke, eine Form wie sie schon Buckminster Fuller in seinen Geodätischen Domes in den 70iger Jahren realisierte. Das Prinzip fand auch hier Anwendung.

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Das Material  selbst wurde von Kohlschein geliefert. Die Grundform war schon vorgegeben, die Ecken wurde gebogen und an den Ecken mit Löchern für Kabelbinder versehen.

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Diese Verbindung brachte grosse Flexibilität mit sich. Die Module wurden dann entsprechend der Bühnenanforderungen miteinander verbunden, kombiniert, in entsprechende Winkel gelegt und ausgelegt.

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Beitrag von Ursula Drees


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