Spielsystematik

Oma Frieda will in unserer Story unbedingt die Kaugummikugel aus dem Automaten holen. Dieser Ehrgeiz, soll sich auch auf unsere Spieler und Zuschauer im „Automateninneren“ übertragen. Zwangsläufig hängt dieser Wille in unserem Fall mit einer gut durchdachten Spielsystematik zusammen.

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Für die Konzeption der Systematik mussten wir als Regieteam zunächst die Grundlogik festlegen. Ein Multiplayer soll es sein, mit dem Ziel die Kaugummikugel durch ein Kugellabyrinth aus dem Automaten zu befördern und möglichst viele Punkte zu sammeln. 8 Minuten Zeit haben 16 Spieler für drei Level, andernfalls bleibt die Kugel stecken. Wichtig ist vor allem, dass 3 Spielebenen in sich schlüssig verknüpft werden. Zu diesen zählen die Handlungsplattform, zwei Lollipop-Plattformen und das Labyrinth selbst.

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Der nächste Schritt war mit der Ausgestaltung der drei Level schon schwieriger. Keiner von uns hatte eine genaue Vorstellung davon, was passiert wenn 10 Leute auf einer Handlungsplattform durch Kippbewegungen eine Kugel steuern und sich dabei auch noch koordinieren müssen. Zwar hatten wir einen Prototypen, allerdings konnten diesen im Test maximal drei Leute betreten. Nach mehreren Anläufen wurden zusätzlich Portale, Nischen, Tunnel und klebendes Kaugummi als Hindernisse in das Spiel eingebaut. Hier kommen auch die Lollipop-Plattformen ins Spiel. Hindernisse können hier über Touchpanels vereinfacht werden. Insgesamt sollen sich die Level steigern, damit dem Spieler im ersten Level mit Learning by Doing eine Eingewöhnungsphase geboten wird. Da wir die Schwierigkeit noch nicht exakt einschätzen können, wird das Leveldesign zunächst weitgehend flexibel gehalten.

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Final steht die Spielsystematik definitiv noch nicht. Im Laufe der Konzeption haben wir gemerkt wie detailreich geplant werden muss, um den optimalen Spielspaß zu erzielen. Letztlich wird das Konzept kontinuierlich an unseren aktuellen Projektstand angepasst.

Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben, um die Spieler und selbstverständlich auch Oma Frieda glücklich zu machen.

Beitrag von Isabell Kloss

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