Schlagwort-Archive: Luftschiff

„ICT sponsert das Herzstück der „Aiolos“ – die riesen LED-Wand!

Gab es so etwas in dieser Größe schon einmal? NEIN! Wir sind deshalb unglaublich stolz Ihnen die größte LED-Wand vorstellen zu dürfen, die die Event Media Studioproduktion jemals hatte.

ict

Gesponsert wurde sie durch das renommierte Unternehmen ICT – dem wir zu außerordentlichem Dank verpflichtet sind! Wie auch schon in den Vorjahren unterstützt uns das führende Unternehmen im Bereich der IT- und Medientechnik wieder einmal. ICT baut mit seinem technologischen Know-how die Bühne für große multimediale Markeninszenierungen im Raum.

LED3

Die Kompetenz, Technik und der Service von ICT kommen überall dort zum Einsatz, wo Markenerlebnisse mit Emotionen und Informationen geschaffen werden sollen: in Showrooms, Markenwelten, auf Messen und bei Events, in Museen und mediatektonisch geprägten Gebäuden.   Mit der Vermietung von Medientechnik, dem Eventmanagement, der Projektimplementierung, dem Betrieb von medientechnischen Anlagen, dem Exponatebau, der Wartung, dem Service, der Reparatur bis hin zum Support bietet ICT als Full-Service Dienstleister ein breitgefächertes Portfolio.

 Seit der Gründung im Jahr 1988 hat sich ICT durch seine Innovationskraft mit eigenen Produkten und maßgeschneiderten Systemlösungen für unzählige Projekte aus den Bereichen Messen, Events, Showrooms und PoS einen Namen gemacht. Kunden weltweit setzen auf die bewährte ICT Qualität und das umfassende Know-how des Teams. Dass uns so ein Unternehmen regelmäßig unterstützt ist nicht selbstverständlich – wir können somit nur „DANKE, DANKE, DANKE, ICT“ sagen und hoffen, dass sie auch weiterhin so viel soziales Engagement zeigen und Projekte, wie unseres unterstützen!

Es lohnt sich also auf jeden Fall hier vorbeizuschauen und die ganze Bandbreite von ICT kennen zu lernen!

 

„Das Zahnradrätsel“

In einer Art „Schacht“ sind drei Zahnräder. Die Spieler arbeiten zusammen und reicher die Zahnräder durch den Schacht immer weiter. Denn nur am Ende des Schachtes können diese herausgeholt werden. Sind alle Zahnräder draußen, werden sie an der Wand auf Stäbe gesteckt. An der Wand befinden sich schon zwei feste Zahnräder. Sind die drei losen Zahnräder ebenfalls an der Wand, beginnt sich das erste Rad zu drehen und so werden alle in Bewegung gesetzt und das Rätsel ist gelöst. Wenn das Rätsel gelöst ist, ist die Mechanik der Steuerung wiederhergestellt und die Spieler sind einen Schritt weitergekommen bei der Herstellung der manuellen Steuerung.

Das Zahnradrätsel befindet sich im „Maschinenteil“ also im hinteren Teil des Schiffes, direkt an der hintersten Wand. Es ist 2 Meter breit, 1,50m hoch, 30cm tief und besteht aus PVC.

Zahnrad 14

Die Spieler entdecken zuerst das Spiel und dann die Zahnräder. Das wird leicht sein, da das Zahnradrätsel das Größte von allen Rätsel ist und der Kasten, in dem sich die Zahnräder befinden vorne aus Plexiglas besteht. Das heißt, dass man die Zahnräder sofort erspähen kann.

Beim Zahnradrätsel war die Anfangsidee des Konzeptteams, dass es einen Schacht im Boden oder in der Wand gibt, in den die Zahnräder von der Wand runter und dort „reingefallen“ sind, weil das Luftschiff sabotiert wurde. Diese Idee hat sich weiterentwickelt und es wurden mehrere Prototypen erstellt. Der Schacht in der Wand, wurde zum Schacht an der Wand. Außerdem sollte er in sich mehrere Ecken haben und der Weg des Schachtes sollte hoch und runter verlaufen. Er sollte nur an einer Wand sein und nicht um die Ecke an die andere Wand führen.
Das Rätsel wurde aber noch spannender und schwieriger. Die erste Idee war den Schacht in Form von mehreren Buchstaben zu bauen, die z.B. SteamLine Inc. oder SLI oder „Aiolos“ ergeben. Das Konzeptteam war von dieser Idee gar nicht angetan, weil sie nicht zum Look des Schiffes passte. Also kam die Idee auf mehrere Schächte, also mehrere Wege zu bauen, wie ein Labyrinth mit drei Ausgängen – Für jedes Zahnrad einen Ausgang. Das bedeutet, die Zahnräder würden unterschiedlich groß sein, und so auch die Ausgänge.

Zahnrad 1

Das Problem hierbei ist, dass alle Zahnräder durch den größten Ausgang passen. Somit würden die Spieler sehr schnell auf die Lösung kommen und alle Zahnräder durch den größten Ausgang herausholen. Damit wäre das Rätsel zu leicht zu lösen und wir würden zwei Wege umsonst bauen. Deswegen sollte vor das Labyrinth ein blickdichtes Brett. So kann das ganze Spiel, bis auf die Zahnräder und die Plexiglasscheibe, aus einem Material gefertigt werden. Um nun die Zahnräder durch das Brett greifen zu können wurden Löcher dort hinein gesägt. Aber bevor dies geschah, wurden die genauen Größen des Spiels (Labyrinth & Zahnräder) festgelegt, sowie das Material.

Zahnrad 2

Anschließend wurden mehrere Prototypen gebaut und Testspiele durchgeführt. Unter dem eigentlichen Labyrinth befindet sich eine Kiste, ebenfalls mit Löcher versehen, in der die Zahnräder zu Beginn des Spiels liegen. Die Vorderseite der Kiste besteht aus Plexiglas, so dass man die Zahnräder darin sofort entdeckt und das Spiel schnell gestartet wird.

Zahnrad 3Zahnrad 6Zahnrad 4Zahnrad 5
Die Höhe in welcher das Spiel an der Wand befestigt wird, wurde diskutiert. Unser Produktionsleiter machte uns darauf aufmerksam, dass es einfach wäre, die Kiste und das Labyrinth, auf den Boden zu stellen. Dadurch wäre es stabil und würde besser halten, als an der Wand.
In der Gruppe wurde aber deutlich, dass es sinnvoller ist, das Spiel an der Wand zu befestigen, in etwa 50cm Höhe, damit die Spieler sich nicht auf dem Boden knien müssen. Das ist vor allem für ältere Besucher der Media Night, sowie Spieler mit Knieproblemen wichtig.
Außerdem wurde festgelegt, dass die festen Zahnräder für das Spiel an der rechten Seite des Labyrinths an Stangen befestigt werden. Zwischen dem ersten und dem letzten (fünften) Zahnrad, gibt es drei leere Stangen, die für die losen Zahnräder vorgesehen sind. Diese haben einen unterschiedlichen Durchmesser, der an die unterschiedlich großen Zahnräder angepasst ist. Sodass die Spieler wissen, an welchen Platz welches Zahnrad gehört. Sind alle Zahnräder an der Wand befestigt, wird die Mediensteuerungszentrale manuell den Motor hinter dem ersten festen Zahnrad anschalten. Dadurch entsteht keine Gefahr für die Spieler z.B. ihre Hände zu verletzen, was vielleicht problematisch wäre, würde der Motor automatisch starten. Deswegen wird hier, aus Sicherheitsgründen etwas nachgeholfen.

Der Bau des Labyrinths nahm mehrere Tage in Anspruch, wobei das abschleifen der Löcher viel Zeit kostete. Das war jedoch notwendig, um eine Verletzung der Spieler auszuschließen.

Zahnrad 7Zahnrad 8Zahnrad 9

Zahnrad 10

Nach dem Bau des Labyrinthes, wurde die Kiste für die Zahnräder gebaut und alles mit Kupfer-Farbe an gesprayt. Dies brauchte mehrere Anläufe, da die Sprayfarbe auf dem PVC Material nicht gut haftete.

Zahnrad 11Zahnrad 12

Die Zahnräder bekamen die Farbe „Hammerschlag“, diese wurde zusätzlich mit Fixierlack fixiert, damit sie beim Spielen nicht abgeht. Außerdem wurden die Stäbe für die Zahnräder mit Holzlack bepinselt.Diese Farben passen optimal zum Look des Schiffes.

Zahnrad 13

Es wurde überlegt, ob die Löcher noch Gummiringe oder ähnliches bekommen sollten, da sie per Hand ausgesägt und geschliffen nicht zu 100% rund waren. Leider reichte unser Budget dafür nicht mehr. Aber wir waren auch so sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

 

Beitrag von Anna Armbrüster

„Viktoria und Kapitän abgedreht“

Die Dreharbeiten vom Autopiloten Viktoria und dem Kapitän Leopold von Eichtal wurden abgeschlossen und sind in der Post-Produktion.

Der Autopilot der Aiolos hat ein Gesicht und wurde von Lisa Maier gespielt. Der Dreh war von kurzer Dauer, da die Schauspielerin erfahren ist und den Text gut beherrschte. Die aufwendigste Aufgabe war die Beleuchtung. Ein schattenfreies Gesicht ist eine neue Herausforderung. Die Einstellungsgröße war zwischen Groß und Nah und als Hintergrund haben wir einen schwarzen Molton aufgehängt. Der Autopilot ist das zentrale Element des Luftschiffes.

Dreh 1

Zu Beginn begrüßt „Viktoria“ die Passagiere wie eine Stewardess. Nach dem Abheben des Schiffes geriet der Autopilot in Schwierigkeiten und wird außer Kontrolle gesetzt. In dieser Phase des Spiels hat der Autopilot eine wichtige Rolle: Die Einweisung, um die manuelle Kontrolle zu aktivieren. Mit der Hilfe des Autopiloten können die Passagiere bzw. Spieler das Schiff sicher am Hafen anlegen.

 

Spannender war der Dreh des Kapitäns. Es hat angefangen mit dem Schauspieler.

Wir hatten optisch die Idealbesetzung: ein mit Mittfünfziger, schlank, ausdrucksstarkes Gesicht, leicht ergrauter Bart. Aber mit starkem schwäbischen Accent. Leider spricht man im Steampunk Style nicht schwäbisch. Nach weiterer Suche fanden wir unseren Kapitän online auf einer Seite, die Schauspielern wirbt.  Das nächste Problem war die Location:

Wir suchten ein viktorianisches Herrenhaus, schienen es gefunden zu haben, aber die zeitliche Vereinbarkeit von Schauspieler, Crew und Location lies sich nicht ermöglichen.

Die neue Location ist ein Verbindungshaus auf dem Killesberg. Beim Aufbau wurde wieder die Beleuchtung kritisiert. Aus diesem Grund haben wir mit drei verschiedenen Belichtungsarten gedreht, um danach die Beste aussuchen zu können.

Dreh 2

Unser Kapitän hat den Text für einen bequemeren Sprachfluss ein wenig geändert. Der Kapitän ist der Saboteur in dem ganzen Spiel. Wegen ihm wird der Autopilot ausfallen und die Passagiere müssen sich retten. Die Steamline Incorporation hat den Kapitän durch diese Maschine ersetzt und durch seine Sabotage versucht er Rache zu nehmen, um sich und seinen Platz auf dem Schiff zu beweisen.

Beitrag von Skander Saidi

„Das große Bauen Teil 1 – Ein Luftschiff in der Spielwiese“

Vor rund zwei Wochen wurde das erste Material an der Hochschule der Medien angeliefert. Das für den Bühnenbau verantwortliche Team machte sich sofort daran den Grundstein zu legen.

Bühnenpodeste bilden den soliden Unterbau für den begehbaren Teil des Luftschiffes um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Der für Spieler nichtbegehbare Bug der Kanzel ist mit einer stabilen Holzkonstruktion unterbaut.

Bühne 1

Der Aufbau des 10m langen, 4m breiten und 4m hohen Konstrukts bildet ein Zusammenspiel aus Spanplatten und Holzbalken.

Bühne 2

Öffnungen für Fenster und Türen sind bereits aus den Wänden herausgearbeitet. Vor den Fenstern sollen dann 40“ Displays angebracht werden um den Flug des Schiffes so realistisch wie möglich zu simulieren. An der Befestigung der Displays wird noch getüftelt.

Um den erhöhten Spielraum, 80cm im vorderen und 120 cm im hinteren Bereich, zu erreichen werden Treppen aus Holzbalken und Holzdielen gezimmert.

Bühne 3 Bühne 4

Sicherheit hat die oberste Priorität. Dies gilt sowohl während des Aufbaus, als auch für Spieler die mit dem Luftschiff „abheben“ werden. Sämtliche Holzflächen werden mit einem brandhemmenden Mittel bearbeitet, Kanten und Gefährdungsstellen gekennzeichnet bzw. zusätzlich gesichert.

Bühne 5

Der Rohbau steht soweit. Nächste Woche beginnt dann der Innenausbau des Raums. Weiteres folgt in kürze vom Bühnenbau.

Beitrag von Bodo Lohr