Hier spielt die Musik!

Für das Sounddesign haben wir uns für einen assoziativen, symbolischen Charakter entschieden, vor allem, da wir uns nicht auf stereotypische magische Klänge im „Funkel-Stil“ verlassen wollten. So hoffen wir, eine anspruchsvolle und künstlerische Klangatmosphäre zu gestalten. Verschiedene Versuche mit technisch inspirierten, experimentellen Klängen erwiesen sich als zu aufdringlich für die ruhige Gesamtstimmung unseres Raumes. So haben wir letztendlich ein orchestrales Musikstück geschaffen, das einen stillen, entspannenden Grundcharakter hat. In dem Bild eines Orchesters sehen wir ein gutes Symbol für die Sammlung an Einzelstücken in unserem Archiv. Aus dieser Sammlung treten vier Interaktionsstationen hervor, was sich musikalisch in vier verschiedenen Melodieinstrumenten widerspiegelt. Um den interagierenden, erschaffenden Menschen zu symbolisieren, haben wir Hände aufgenommen, die Dinge berühren, anfassen und bewegen, und diese Sounds der Musik beigemischt.  So schaffen wir eine außergewöhnliche Klangatmosphäre, die den Besucher auf seinem Gang durch die Installation begleiten wird. Zu dieser Musik wird es noch einen Interaktionssound geben, der die Auslösung einer Interaktion anzeigen soll. Dieser Interaktionssound wird im fertigen Environment final ausgewählt werden, um so den wirklich passendsten zu finden. Dazu haben wir schon eine Auswahl an Sounds erstellt.

Um das Problem der gerichteten Schallabstrahlung und der Schallüberlagerung in der Installation zu lösen, haben wir für den Gang, in dem Audiotechnik ausgestellt ist und in dem als einziger Sound-Content Teil der Interaktionssystematik ist, vier Soundduschen installiert. Dabei sind jeweils ein bis zwei Interaktionsgeräte zugeordnet. Für die Klang-Atmosphäre haben wir vier größere Lautsprecher eingesetzt, für die wir eine Anordnung gefunden haben, die den Klang im Raum optimal verteilt. Für den Interaktionssound befindet sich in jedem Regal mit Interaktionsobjekten ein Stereopärchen aus zwei kleinen Lautsprechern.

Robin Zwirner – Ton II

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