Das Team hinter Ozymandias – Vol. 2

Marc, 24 Jahre, Audiovisuelle Medien Hi, ich bin Marc, 24 Jahre alt und studiere Audiovisuelle Medien im vierten Semester. Ozymandias ist meine erste Studioproduktion, ich bin hierbei der Kopf der Programmierung, Produktionsleitung und der Fotografie. Außerdem bin ich Teil der Regie und unterstütze das Licht-Gewerk. Ich habe mich für die Studioproduktion Event Media entschieden, weil hier Disziplin Übergreifende Fachbereiche gefördert werden. Man kann sich mit vielen Verschiedenen Dingen beschäftigen und sowohl technisch als auch gestalterisch aktiv sein. In meiner Freizeit bin ich zum Fotografieren auf Kurztrips durch Europa unterwegs und arbeite in meinem Studio oder meiner Dunkelkammer. Erika, 22 Jahre, Audiovisuelle Medien Hei ich bin Erika, 22 Jahre alt und studiere im vierten Semester Audiovisuelle Medien. Bei der Studioproduktion Ozymandias bin ich der Kopf des Regie-Teams und arbeite neben der Kreativdirektion auch bei der Grafik, Animation und Bühne mit. Durch die besondere Situation ist auch in diesem Semester die Konzeption...

Die Entstehung des Feinkonzeptes

Diese Woche beinhaltet unser Blogbeitrag einen Einblick in die Welt der Regie. In diesem Semester besteht unsere Regie aus einem Dreierteam mit Erika und mir an der Spitze und fleißiger Unterstützung von Marc. Doch was bedeutet es eigentlich Regie zu führen bei einer eventmedialen Installation? Die Regie ist der sogenannte Head aller kreativen Gewerke und ist somit ständig damit beschäftigt Aufgaben zu verteilen, welche dann von den Teammitgliedern umgesetzt werden.Wir halten zwar sehr viel Rücksprache mit unserem Team, aber die finalen Entscheidungen in Fragen der Konzeption werden von uns gefällt, weshalb dieser Aufgabe eine gewisse Verantwortung innewohnt. Diese Entscheidungen zu treffen ist wiederum sehr wichtig, da sich soein Projekt sonst nur schwer realisieren lässt. Wie geht die Regie mit der aktuellen Corona-Situation um? Da sich unsere Kommunikation hauptsächlich über Onlinetools realisieren lässt, sind mehrere Onlinemeetings pro Woche nötig um ständige Änderungen im Konzept, und somit auch Änderungen der Aufgaben aller...

Zerfall in (analogen) Bildern

Die Erstellung der Team-Bilder stellte auch in diesem Semester für uns, Marc und Nicolaj, eine Herausforderung dar. Natürlich stellt sich die Frage: Wie lässt sich das Übergreifende Thema unserer Installation, der „Zerfall“, in die Porträts der Teammitglieder übertragen? Dabei kam die Idee auf, statt nur mit digitalen Technologien zu arbeiten, auch die analoge Fotografie mit einzubinden. Der 35 mm Film wird dann in verschiedene Substanzen eingeweicht (in unserem Fall Spülmittel, Limetten Tee und Essig) bevor er entwickelt wird, man nennt den Prozess manchmal auch „Film Suppe“. Wir lassen das Filmmaterial also zerfallen. Wie der Prozess genau funktioniert soll im Folgenden kurz erläutert werden. Analoge Fotografie ist fast immer eine Hürde an und für sich. Es sind viele Variablen involviert, welche sich nie vollständig kontrollieren lassen. Insofern enthält analoge Fotografie immer auch eine Prise des Glücks oder Pechs des Zufalls. Die erste Schwierigkeit stellte sich gleich zu Beginn: Alle Teammitglieder müssen...

Das Team hinter Ozymandias – Vol. 1

Leonie, 25 Jahre, Medienwirtschaft Hi, ich bin Leonie, 25 Jahre alt und studiere im sechsten Semester Medienwirtschaft. Bei dieser Studioproduktion bin ich Head des Projektmanagements und unterstütze zudem das Sponsoring und die PR. Zu meiner Hauptaufgabe gehört es einen ständigen Gesamtüberblick über die einzelnen To Dos aller Gewerke und den damit verbundenen Deadlines zu haben. Ich finde es spannend ein Teil der Event Media StuPro in diesem Semester zu sein, weil man so auch über den Tellerrand von MW schauen kann und Einblicke in die Welt der AMler bekommen kann. Thuong, 24 Jahre, Medienwirtschaft Hi, ich bin Thuong, 24 Jahre alt und studiere MW im 8. Semester. Bei der Studioproduktion Ozymandias übernehme ich Sponsoring, PR und Projektmanagement. Ein Kooperationsprojekt zwischen den Studiengängen MW und AM fand ich sehr spannend und habe mich deswegen entschieden bei Event Media mitzumachen. Ich bin begeistert für Kunst und Kultur und möchte mich in der...

Gratulation an die Studioproduktion EventMedia „Schlemmer x Beats“.

Communication Arts Magazin, USA. Shortlist in der Kategorie „Interactive“. Es handelt sich um einen interaktiven Club in der Staatsgalerie Stuttgart am 14. Februar 2020. Gerade noch rechtzeitig vor dem COVID-19 Lockdown konnte der Club geöffnet werden. Es werden die Schlemmerschen Triadischen Tänzer erneut belebt. Drei Säulen, die in Kopf, Torso, Beine aufgeteilt sind, ermöglichen eine Auswahl mit den Figurenvorlagen von Oskar Schlemmer. Aber sie ermöglichen auch neue Kombinationen. Jede Besucher*in erstellt einen Triadischen Tänzer nach ihrem Geschmack und tanzt dann im Clubraum gemeinsam: Virtuelles und Reales vermischt sich. Die Zeitschrift Communication Arts ist die führende Fachzeitschrift für visuelle Kommunikation und eine der größten Kreativ-Zeitschriften weltweit. Diese einzigartige Kombination aus angesehenen jurierten Jahrbüchern in Design, Werbung, Illustration, Fotografie, interaktiven Medien und Typografie, ausführlichen Profilen von Designern, Fotografen, Illustratoren, Design- und Werbeagenturen und zahlreichen informativen Kolumnen, die mit höchstem Qualitätsstandard gedruckt werden, macht das Magazin zur ersten Publikation, die alle Aspekte der...

Die Logoentwicklung

Wie ist unser Logo entstanden? Wie sind unsere Grafiker bei diesem Prozess vorgegangen? Die Überlegung für ein Logo beginnt mit dem Namen. Was beinhaltet dieser? Was möchte ich transportieren? Daher stand im Vordergrund erst einmal der Name Ozymandias und die Fragen, wie abstrakt oder explizit wir bei der Logogestaltung auf den Inhalt des namensgebenden Gedichts eingehen wollen und natürlich wie wir die Aussage hinter unserer Studioproduktion – die Schönheit des Zerfalls – am besten im Logo wiedergeben können. Erste Ideen, in welchem Rahmen sich unser Logo bewegen sollte in Bezug auf Illustation, Stil und Schrift wurden direkt skizziert und digital in Affinity und Procreate ausprobiert, Elemente verschoben und Farben ausgetauscht. Die Idee war, erst ein Logo zu entwerfen welches unserer Meinung nach perfekt den Grad zwischen Zerfall und Ästhetik beschreibt, und uns dann erst tiefergehende Gedanken zur konkreten Farbgestaltung zu machen. So ging es also mit den ersten Entwürfen los,...