Vom Gekritzel zum Modell

Wochenlang haben wir uns die Köpfe zerbrochen, beinahe sind wir verzweifelt. Nun kommt ein weiterer winziger Lichtstrahl am Ende des Tunnels. Ta-Daaa! Unser Modell ist fertig!

Was wir dafür brauchten:
Jede Menge Leichtstoffplatten, Stecknadeln und Klebeband, Teppichmesser, Lineal und Meterstab und – zum Abschauen – ein maßstabsgetreues Modell unserer Vorgänger von „INDI|VIRTUALITY“ (Danke auf diesem Weg :)). Dazu noch ein zerstückeltes Kleid und Transparentpapier – Es soll ja möglichst realistisch wirken.

Alle schwer am Schaffen!
Alle schwer am Schaffen!

Was wir gerne gehabt hätten:
Fingerhüte zum Einstecken dieser verdammten (teilweise stumpfen) Nadeln. Aber das Leben ist kein Ponyhof und wozu sind denn schließlich Tetanus-Schutzimpfungen da? Was sind schon einige blutende Wunden auf dem Weg zu einem größeren Ziel?

Es wurde gemessen, geschnippelt, gesteckt, geflucht, geklebt, vermessen, zerschnitten, korrigiert…und schließlich:

Ta-daaa!

Nach vier Stunden Schmerz, Tränen und Schweiß hatte der Spuk ein Ende: „Room 4“ stand in voller Pracht vor uns – und kann sich wirklich sehen lassen.

Zwar sind immer noch viele Fragen offen, aber wir befinden uns auf einem guten Weg. Es hilft dem Verständnis unbeschreiblich, wenn man ein real existierendes Objekt vor sich liegen hat und nicht länger nur an ausgedruckte Pläne gebunden ist.

Wenn denn bloß der Aufbau in der Realität auch so schnell vonstatten gehen würde… 😉 Aber das ist ein Kapitel für kommende Blogbeiträge.

Beitrag von Michael Gudath

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