Wenn die Realität an ihre Grenzen stößt…

In dieser Installation wird das Gewerk der Animation zu zwei Zeitpunkten in der Installation relevant: Sowohl der Beginn, als auch das Ende des Erlebnisses soll durch Animationen eingerahmt werden.

Die Introanimation
Die Introanimation ist aktuell kurz vor der Fertigstellung. Die Besucher:innen sollen sowohl eine Einleitung in das Thema, als auch in die Installation erhalten. Hierfür werden Bilder für den zuvor geschriebenen Sprechertext generiert.
Die Umsetzung begann mit dem Blocking und der Look-Entwicklung. Später folgt die Animation, das Timing und Feinheiten. Bei Blocking werden wichtige Szenen grob dargestellt, damit man ein Gefühl für den Ablauf, die Geschwindigkeit und die visuelle Aufeinanderfolge der Bilder bekommt. Sobald die Bildaufteilung klar war, wird der Look definiert und finalisiert. Es sollte ein bewegter, gezeichnet wirkender Look werden. Um das zu erreichen, wird mit 10fps gearbeitet. Außerdem sind die Konturen der Objekte in verschiedenen Ebenen leicht versetzt, unterschiedlich dünn und transparent. Im Gegensatz dazu ist die Füllfarbe statisch. Sie bewegt sich kaum und bekommt lediglich eine leichte Alpha-Noise.
Wie in den anderen Gewerken wurden die ersten Entwürfe im Team abgesprochen und das Feedback umgesetzt. Sobald die finale Sprecheraufnahme fertiggestellt wurde, wird das Timing noch darauf angepasst.

Links der erste Look-Entwurf. Rechts der aktuelle, fast finale Stand.

Die Ego-Auflösung
Das Outro wird eine inszenierte Ego-Auflösung. Die Inhalte sind so abstrakt, dass sie nicht aus reellen Bildern generiert werden können.
Die Ego-Auflösung ist aktuell in der Entstehung. Hierbei ist es wichtig, so nah wie möglich an das zu übermittelnde Gefühl heranzukommen. Das Blocking hierzu steht bereits. Ob es 2D- oder 3D-animiert wird, wird aktuell getestet. Sobald auch hier der Look definiert wurde, geht es an die Produktion.

Beitrag von Sophie Kergaßner

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