Wir richten einen Gruß an unseren langjährigen Partner Macom für die magische Unterstützung unserer Studioproduktion Applied Magic und ziehen dankbar unseren Hut!
Der Consulting- und Ingenieursdienstleister Macom ist führender Experte für medientechnische Fachplanung und Beratung in ganz Europa. Sie verbinden Menschen, vernetzen Informationen und managen Technologien. Von den ersten Schritten der Konzeption bis hin zum Operations Management im Regelbetrieb – macom führt Sie auf Ihrem audiovisuellen Weg!
Nochmals ein großes Dankeschön für die großartige finanzielle Unterstützung!
madness hat den Studiproduktionen der Fakultät Event Media bereits öfters unter die Arme gegriffen und sich als starker Partner etabliert. So unterstützen sie finanziell auch unsere Produktion „Applied Magic“ und helfen uns dabei, die Magie zum Leben zu erwecken.
Die Full-Service Agentur madness macht Ihre Ideen sichtbar! Sie bieten kreative Lösungen in den Bereichen Visualisierungen, Animationen, Crossmedia, Film, Virtual Reality, Augmented Reality, Stereoskopie, Print und Web. Ob Imagefilm, fotorealistische Animation oder die 3D-Visualisierung von Produkten, Gebäuden und Daten: Alles kein Problem für die Medienprofis von madness. Die Komplettlösungen sind dabei immer stets ganz nach Ihrem Bedarf und auf Sie zugeschnitten. Besuchen Sie bei Interesse die Webseite von madness und lassen Sie sich von den zahlreichen Leistungen selber überzeugen.
Einzigartig präsentieren, innovativ kommunizieren, visuell begeistern, besser verkaufen – visualizing your business in 3D.
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Wir danken nochmal unserem langjährigen Partner madness und hoffen auf viele weitere Jahre der guten Zusammenarbeit!
Wir bedanken uns mit vollen Bäuchen bei der Cafeteria Eat ‘n’ Talk in der Hochschule der Medien für das Sponsoring von vor allem belegten Brötchen und Brezeln.
Das Bistro verpflegt unter der Woche jeden Tag die zahlreichen Studierenden, Professoren/innen und Mitarbeiter/innen unter anderem mit Brezeln, belegten Brötchen, Obst, Kaffee, wechselndem Mittagessen und einem Grill. Ein Innen- und ein Außensitzbereich gehören außerdem zu Eat ‘n’ Talk dazu und bieten den Gästen eine Umgebung, um ihr Essen zu verzehren.
Unser Team ist sehr dankbar dafür, dass wir uns um die Verpflegung keine Gedanken machen müssen und somit noch fokussierter an unserer Rauminstallation arbeiten können. Die Brötchen und Brezeln haben uns oft mit genug Energie versorgt, um auch am Abend noch weitertüfteln zu können. Vielen, vielen Dank!
Das Thema der Studioproduktion Event Media lautet im Sommersemester 2019 ‚AM – Applied Magic‘. Die Rauminstallation wird in der Spielwiese der HdM aufgebaut und anschließend mit blickdichten Stoffen und Vorhängen verdunkelt, so dass kein störendes Fremdlicht von außen in die Installation eindringen kann. Unsere Intention des Licht-Departments, bestehend aus Tatjana Huck und Thomas Smieja, ist die gezielte Steuerung der Lichtatmosphäre, welche der Vorstellung von uns und unserer Konzeption entspricht.
Da unsere Installation ein magisches Archiv darstellt,
werden wir die Grundhelligkeit des Lichts dunkel halten, so dass der Besucher
noch ohne Gefahr durch das Archiv gehen kann. Hierfür bringen wir LED-Strips an
die untersten Regalböden der Archivregale an, so dass indirektes Licht in den
Gang ausstrahlen kann. Von der Decke hängen klassische Glühbirnen herunter, die
im Raum verteilt sind.
In den Archivregalen unserer Rauminstallation stehen
Ausstellungsstücke und interaktive Objekte. Die interaktiven Objekte sollen auf
den von einer Taschenlampe ausgehenden Lichtschein reagieren können. Hier
besteht die Herausforderung darin, das Aufleuchten der Objekte magisch
erscheinen zu lassen. In den letzten Wochen haben wir zwei Prototypen erstellt.
So funkelt bei dem einen Prototyp die Rückwand des Regals, vor welchem sich das
interaktive Objekt befinden, während sich beim anderen Prototypen die direkt
unter dem Objekt angebrachte LEDs leuchten und somit dieses indirekt von unten
unterleuchtet wird.
Auch haben wir bereits einen ersten Lichtplan und Kabelplan
erstellt, so dass wir sehen können, an welchen Stellen der
Regalrauminstallation Löcher in die Rückwände der Regale gebohrt werden müssen,
von wo die jeweilige Beleuchtung ihre Stromzufuhr herbekommt und an welchen
Stellen Kabel unsichtbar verlegt werden können.
Damit die alten technischen Geräte nicht nur als
Dekoration in den Regalen stehen, hat sich das Team der Mediensteuerung und Programmierung zur Aufgabe genommen, ihr neues
Leben einzuhauchen und sie auf diese Art und Weise erst magisch zu machen.
Zu den fleißigen Bastlern gehören Franca Bittner,
Lisa Nonnenmacher, Markus Hirsch, Torben Rumpf, Niels Keller und Tatjana Huck.
Wir sorgen für eine funktionierende Vernetzung und Ansteuerung der verwendeten
Medientechnik mittels passender Hard- und Software. Welche Sensoren benötigen
wir, um die gewünschte Interaktion auszulösen? Wie bekommen wir ein digitales
Signal auf einen analogen Fernseher? Wie sieht die Verkabelung aus? Welche
Software benutzen wir zur Programmierung? Diesen und vielen weiteren Fragen
stellen wir uns und wir versuchen stets, die effektivste, zielführendste Lösung
zu finden.
Wir sind im ständigen Austausch mit der Regie, um
deren Vorstellungen bezüglich unseres magischen Archivs bestmöglich umzusetzen.
Hierfür schrecken wir auch nicht davor zurück, antiquarische Geräte
auseinanderzunehmen und ihre eigentlichen Funktionen zu manipulieren. Unsere
Aufgaben sind aber nicht nur auf die verwunschenen Archivgegenstände reduziert,
sondern greifen auch teilweise in den Bereich der Licht- und Audiotechnik über,
bei der wir für die Ansteuerung verantwortlich sind.
Wir machen es erst möglich, dass alte sowie neue Technik aus ihrem staubigen Schlaf erwacht, miteinander kommuniziert und durch Interaktion mit dem Besucher ein medial magisches Moment ausgelöst wird.
Felix Fischer und ich, Robin Zwirner, stellen das Tondepartement für „Applied Magic“ dar. Damit sind wir zum einen für den kreativen Aspekt des Tons, das Sounddesign und der Entwurf eines Tonkonzeptes, zum anderen für den technischen Aspekt, die Beschallungstechnik und die Tonbespielung in der finalen Installation, zuständig. In beiden Bereichen erwarten uns vielfältige Herausforderungen.
Da wäre beim Sounddesign zuallererst die Frage: Wie klingt Magie? Und vor allem, viel wichtiger, wie soll unsere Magie klingen? Magie ist doch eigentlich etwas Altertümliches, etwas Mystisches – ein Aberglaube. In unserer Installation wird sie aber mit realen, vergleichsweise modernen technischen Geräten verbunden – die an sich, ohne unsere Vorstellung, nichts Magisches an sich haben. Wie kann man das also verbinden, den Begriff der Magie und unsere moderne Medientechnik? Wie klingt ein magisches Mediengerät? Diese Fragen haben wir als unsere größten Herausforderungen identifiziert und viel über sie nachgedacht. Unser Ziel ist es, den Raum mit seinen Exponaten durch den Ton lebendig zu machen, ihm eine Persönlichkeit, einen Charakter zu verleihen und dies dem Besucher spürbar zu machen. Eins ist klar: Unser Raum soll einzigartig sein. Er soll so klingen wie kein anderer. Das heißt für uns als Sounddesigner viel Ausprobieren und viel über das Ausprobierte reflektieren. Denn ein bestimmter Ton kann in einem anderen Kontext ganz anders klingen als für sich (man denke nur an Foley-Aufnahmen für den Film). Darin liegt unsere Magie.
Auch die Beschallungstechnik stellt ganz besondere Anforderungen. Denn schließlich soll der Besucher am Ende, wenn er unseren Gang durchläuft, möglichst nichts von den folgenden – und vorherigen – Stationen mitkriegen. Nun breitet sich Schall aber zumeist in alle Richtungen aus. Da wird es unsere Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass es kein Problem ist, wenn sich verschiedene Töne überlagern. Wo das konzeptionell nicht möglich sein wird, werden wir mit für uns neuartigen gerichteten Lautsprechersystemen arbeiten müssen. Wir sind gespannt, wie uns das gelingen wird.