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Dankeschön an Bruce B.

Ein großes Dankeschön für die tolle Unterstützung unserer Studioproduktion INSIGHTS geht an das Unternehmen Bruce B.

Bruce B. ist eine interdisziplinär arbeitende Kommunikationsagentur mit Sitz im schönen Stuttgarter Westen.
Immer auf der Suche nach dem Kern der Dinge und Leuten die Lust haben gemeinsam mit uns relevante Kommunikation zu machen.

Wenn Ihr Lust habt das gemeinsam mit uns zu machen, checkt unsere Karriereseite
bruce-b.com/karriere


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Teamvorstellung – Jan


  Heute stellen wir euch Jan vor.
Er arbeitet im Licht.

 

Warum ist dir das Thema nicht sichtbare Krankheiten wichtig? 

„Tatsächlich hat so gut wie jeder von uns mindestens eine von psychischen, vordergründig nicht sichtbaren Krankheiten betroffene Person im engeren Bekanntenkreis – wissend oder unwissend.

Die Studioproduktion macht es sich daher zur Aufgabe, die Beklemmung, die scheinbare Ausweglosigkeit erlebbar zu machen, welche die Betroffenen tagtäglich verfolgt. An eben jene soll vor allen Dingen aber auch das Signal ausgehen, dass man sich der Problematik bewusst ist und sie nicht allein gelassen werden.“

 

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INTERAKTIONEN – Wie wird das Thema greifbar gemacht?

Das Hauptaugenmerk unserer Installation liegt auf den interaktiven Möbelstücken, durch die der Besucher hautnah das Muss eines Zwangs erlebt. Neben dem Schlüsselbrett und dem Tassenregal stellt vor allem unsere Kommode die eigentlich einfachen, alltäglichen Handlungen dar. Diese Handlungen können allerdings für Zwangserkrankte zu einer großen Herausforderung werden. 

Der Zwang im Falle unserer Kommode besteht grundsätzlich nur aus dem Öffnen und Schließen der einzelnen Schubladen. Doch steckt deutlich mehr dahinter, als man zunächst vermuten würde.
Die Zwangsstörung ist für Betroffene gerade deshalb so beeinträchtigend, da sie sich selbst nicht mehr vor die Wahl stellen können, ob sie die Handlung vollführen oder nicht. Hinter einer einfachen Aktion, wie dem Öffnen und Schließen der Schublade, steckt der Zwang, diese Handlung nach festen, sich wiederholenden Ritualen auszuführen. Es muss immer in der gleichen Reihenfolge, derselben Anzahl oder einer Kombination daraus stattfinden. So unterschiedlich Menschen sind, genauso unterschiedlich sind auch die Ausprägungen ihrer Zwangserkrankungen. Somit gibt es nicht pauschal den einen Zwang. 

Die Möbel für unsere analogen Interaktionsgegenstände kann man in fast jedem Haushalt vorfinden. Sie zeigen deutlich, dass Zwangsstörungen in jeder Lebenslage und in jeder Umgebung auftreten können. 

So unscheinbar, wie sich unsere Möbel in den Raum integrieren lassen, können auch Zwangsstörungen Betroffene begleiten. 

Tanja Ernst 

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Teamvorstellung – Diren

Heute ist Diren an der Reihe.
Sie ist in den Bereichen Dokumentation, Film und Regie aktiv.

 
Warum ist dir das Thema nicht sichtbare Krankheiten wichtig?
Empathie und Sympathie gegenüber Menschen, die an einer Zwangserkrankung leiden, ist mir besonders wichtig, da es jeden treffen kann. Das Leben ist an sich schon schwer genug und wird durch eine Krankheit noch schwerer. Bei nicht sichtbaren Krankheiten bemerkt die Gesellschaft nicht, dass eine Person an einer solchen Krankheit leidet, was es für sie noch schwerer macht. Deswegen wünsche ich mir mehr Sympathie oder letztendlich Empathie, um das Leben miteinander so angenehm und schön wie möglich zu gestalten.