U-Turn Bitte wenden hat eine Auszeichung im Bereich Recent Technology erhalten. Wir freuen uns riesig.
UND GRATULIEREN!
Mit der immersiven Spiel-Installation U-Turn, bitte wenden! treten wir zwei Teams gegeneinander an. Die einen Spieler*Innen bewältigen die Challenges im Auto, die anderen in der Bahn.
Wir beschäftigen uns mit der Frage, ob das Auto oder die Bahn besser ist. Die Bahn hat Vorteile, das Auto aber auch – ab und an. Bei der Bahn geht es meistens ziemlich zügig, wenn sie fährt, ist sie verlässlich. Und man kann noch arbeiten, schnell was lesen oder abschalten. Man kann morgens total verschlafen, noch halb im Bett ohne den Verkehr zu gefährden prima überall hinkommen. Und kostengünstig ist es auch. Toll. Aber mit dem Auto, selbst wenn es manchmal ziemlich Stress ist, kann man irre viel transportieren. Halbe Bibliotheken, das ganze Sportzeug, Wasserkästen, einen Grosseinkauf und der Hund kann entspannt im Kofferraum kringeln. Das hat was. Ausserdem kommt man an die entlegenen Stellen.
Trotzdem. Beim Auto gibt es den Stau, kein Weiterkommen und man verballert Geld für Sprit und Zeit. Von den Parkplatzproblemen reden wir besser nicht. Wer sich für die Bahn entscheidet, fährt günstiger, aber die Geleise werden garantiert erneuert oder es gibt ein Problem mit der Leitstelle. Wahlweise müssen wir umsteigen und wenn das auch noch am Charlottenplatz ist, dann wird es erstzunehmend kniffelig. Darum geht es bei der Installation. Die Teams spielen gegeneinander und wer zuerst am Funkturm ankommt, der hat gewonnen.
Nach der Recherche über die letzten Wochen ging es nun darum, all die vielen Ideen in ein abgerundetes Gesamterlebnis für unsere Besucher zu vereinen.
Wie immer war dies einfacher gesagt als getan. In der Regie fiel es uns oftmals schwer, sich nur auf eine der Ideen zu einigen oder andere, zwar visuell beeindruckende, aber inhaltlich unpassende Ideen zu verwerfen. Zu viele Fragen geisterten gleichzeitig durch unsere Köpfe: “Wäre es nicht besser, wenn…“, “Würden Besucher das wirklich machen?” oder “Ist das überhaupt umsetzbar?”. Es waren Zweifel wie diese, welche uns jeden Entwurf mehrfach überdenken ließ. Wir drehten uns im Kreis, ohne Aussicht auf Erfolg.
Es ging nicht anders, wir riefen nach Hilfe und zu unserem Glück kam sie im richtigen Moment: Herr Klinger, ein leitender Dozent von Spatial Experience, zeigte uns einen Weg aus dem Labyrinth der endlosen Zweifel. Er vermittelte uns, wie man mittels grober Storyboards ein Fundament für die Geschichte legt, und ermutigte uns, technische Hürden für einen Moment auszuklammern, um den kreativen Raum voll auszuschöpfen. Dabei leitete uns vor allem ein neuer Fokus: Was wollen wir den Besuchern am Ende mitgeben und was muss zuvor passieren, damit sie genau dort ankommen? Dank dieser Herangehensweise konnten wir die unterschiedlichen Ansätze in mehreren Iterationen verfeinern und schließlich die erste vollständige Version unserer User Journey entwickeln.
Schaubild 1: Einer der ersten Storyboardkonzepte auf dem Boden ausgelegt
Die Antwort aus dem All
In dieser Experience tauchen die Besucher in die Rolle von Wissenschaftlern ein und stehen vor einer außergewöhnlichen Aufgabe: der Untersuchung eines mysteriösen Objektes aus dem All – der Kapsel.
Schaubild 2: Darstellung der Kapsel
Doch sie sind nicht auf sich allein gestellt. Den Forschern steht ein Handscanner zur Verfügung, der es erlaubt, die Umgebung bis auf die atomare Ebene zu analysieren. Stück für Stück liefert das Gerät entscheidende Hinweise und hilft dabei, den Schleier über der wahren Natur der extraterrestrischen Besucher zu lüften.
Schaubild 3: 3D Darstellung des Handscanners mit Beschriftung
Schaubild 4: Anwendebeispiel wie der Handscanner zum scannen von Flora eingesetzt wird
Sobald man jedoch das Innere der Kapsel betritt, wird klar, dass Technik allein nicht ausreicht. Um die Forschung voranzutreiben, müssen die Wissenschaftler tiefer graben: Sie suchen nach Schallplatten, die mehr über die Fremden verraten, und tragen verstreute Bruchstücke zusammen, um eine interaktive Geschichte zu rekonstruieren. Am Ende ihrer Reise wartet eine alles entscheidende Frage, deren Antwort das Schicksal vieler beeinflussen wird.
Schaubild 5: Sketch von dem Inneren der Kapsel
Schaubild 6: Mood für das Innere der Kapse
Warum genau diese Interaktionen?
Wir wollen, dass die Besucher nicht nur Zuschauer einer Geschichte sind, sondern wahrhaftig selbst Hand anlegen. Der Handscanner dient dabei als zentrales Element: Die Besucher scannen ihre Umgebung, sammeln Daten und bewerten diese, um ihre nächsten Schritte zu planen – ein methodisches Vorgehen, wie man es aus der realen Forschung kennt.
Im Inneren der Kapsel setzen wir auf einen Kontrast in der Interaktion. Auf der einen Seite steht der Scanner als Sinnbild für menschliche Technologie und rationaler Analyse. Auf der anderen Seite steht das Unbekannte, das sich nicht allein durch technische Messwerte erfassen lässt. Dieser Bruch zwingt die Besucher dazu, von der rein technischen Analyse auf eine intuitive Suche umzuschalten.
Die Suche nach den Schallplatten dient hierbei als wichtiger Zwischenschritt: Sie sind ein vertrautes, menschliches Medium, transportieren aber die fremdartigen Inhalte der Extraterrestrischen. In der anschließenden Interaktion mit den Bruchstücken lernen die Besucher schließlich, den Scanner beiseite zu legen und den Hinweisen der Kapsel direkt zu folgen. So nähern wir uns den Fremden an und begegnen ihnen letztlich auf Augenhöhe, um zum Abschluss eine für sie essenzielle Frage beantworten zu können.
Wir möchten unsere aufrichtige Dankbarkeit an die ProOmea GmbH ausdrücken und gleichzeitig ein Unternehmen hervorheben, das zeigt, wie zukunftsorientiert und innovativ die Immobilienbranche heute gedacht werden kann.
Mit ihrer großzügigen Unterstützung leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zu unserem Projekt, sondern stehen auch für einen Ansatz, der weit über klassische Projektentwicklung hinausgeht. ProOmea begleitet Investoren, Projektentwickler und Partner bei der Umsetzung komplexer Wohnprojekte mit einem klaren Fokus auf fundierte Analysen, effiziente Prozesse und nachhaltige Ergebnisse.
Was ProOmea besonders macht, ist die Verbindung aus Daten, Technologie und strategischem Denken. Statt isolierter Einzelleistungen setzt das Unternehmen auf integrierte Lösungen von der Projektentwicklung über Förderberatung bis hin zur Transaktionsbegleitung. So entstehen Projekte, die nicht nur gut geplant sind, sondern auch tatsächlich umgesetzt werden können.
Dabei verfolgt ProOmea eine klare Vision: den Wohnungsmarkt effizienter, transparenter und nachhaltiger zu gestalten. Mit einem interdisziplinären Team und eigenen digitalen Lösungen arbeitet das Unternehmen daran, Investitionsentscheidungen systematischer und belastbarer zu machen und schafft so echten Mehrwert für Städte, Investoren und Gesellschaft.
Für alle Studis: Wer Lust hat, an genau solchen zukunftsrelevanten Themen mitzuarbeiten, sollte ProOmea definitiv im Blick behalten. Das Unternehmen bietet ein dynamisches Umfeld, in dem Eigeninitiative gefragt ist und echte Verantwortung übernommen werden kann. Ob als Praktikantin oder Werkstudentin hier bekommt ihr Einblicke in reale Projekte, arbeitet an datenbasierten Lösungen und sammelt wertvolle Praxiserfahrung an der Schnittstelle von Immobilien, Technologie und Wirtschaft.
Wir freuen uns sehr, mit ProOmea einen Sponsor an unserer Seite zu haben, der genau diesen Innovationsgeist verkörpert. Vielen Dank für das Vertrauen, die Unterstützung und den gemeinsamen Blick nach vorne! 🚀
Beitrag geschrieben von Selina Pross und Fatlinda Molliqaj
Teamfotografien folgen häufig einem standardisierten Aufbau: mehrere Personen stehen vor neutralem Hintergrund, werden frontal zur Kamera positioniert und dann fotografiert. Das entspricht einer wenig inspirierten Gruppenfotografie.
Stockfotografie
Im Kontext des Projektes Interwoven wurde jedoch im Verlauf der Konzeptentwicklung deutlich, dass klassische Teamfotos dem Projekt nicht gerecht werden. Erst durch den Hinweis, dass es sich nicht lediglich um eine inszenierte Studioaufnahme handelt, verstanden wir, dass die Fotografien stärker als Teil eines narrativen Raums gedacht werden müssen.
Mehr als nur ein Gesicht
Ausgangspunkt war nun die Überlegung, wie sich ein Team darstellen lässt, ohne auf eine rein dokumentarische Abbildung der Person zurückzugreifen. Da das Projekt thematisch Aspekte wie Forschung, Fremdheit und das Unbekannte behandelt, lag der Fokus darauf, die Beteiligten nicht nur abzubilden, sondern in eine entsprechende Situation einzubetten. Die Teammitglieder wurden nicht lediglich porträtiert, sondern gezielt inszeniert. Sie nahmen die Rolle von Forschenden ein, die sich in einer ihnen fremden Umgebung orientieren und mit dieser interagieren.
Dabei wurde die visuelle Gestaltung als Kombination von orangefarbenem und blauem Licht, also einem Komplementärkontrast, gewählt. Dieser Kontrast wurde eingesetzt, um die Figuren vom Hintergrund abzuheben und gleichzeitig eine visuelle Spannung zu erzeugen. Orange kann dabei als warmer, näher wirkender Farbanteil gelesen werden, während Blau Distanz und Kühle vermittelt und so das Motiv thematisch unterstützt. Dadurch entsteht eine visuelle Spannung zwischen zwei Zuständen: Vertrautheit und Fremdheit.
Kontrolle vs. Realität
Bevor wir überhaupt eine Kamera in die Hand genommen haben, wurde das gesamte Lichtsetup digital geplant. Mit Set.a.Light 3D konnten wir testen, wie sich Licht und Farbe im Raum verhalten – wie Schatten fallen, wie Konturen entstehen. Ziel war es, die Wirkung des Setups bereits im Vorfeld möglichst präzise einschätzen zu können.
Zum Einsatz kamen Key- und Fill-Light (Aputure 80C mit Softboxen) zur Grundausleuchtung der Person, ergänzt durch Rim Lights (Aputure 80C) zur Konturierung sowie Hintergrundlichter (3x Astera) zur Inszenierung des Raumes.
Die Kamera (Canon EOS 5D Mark IV) wurde bewusst neutral eingestellt (f/5.6, 1/80, ISO 100), um die Farbwirkung des Lichts sauber einzufangen. Durch die Vorplanung konnte das Setup im Studio umgesetzt werden. Gleichzeitig zeigte sich jedoch im weiteren Verlauf, dass technische Präzision allein nicht ausreicht, um eine inhaltlich überzeugende Bildwirkung zu erzeugen. Denn allein durch stimmige Lichtsetzung und korrekte Belichtung konnte nur wenig erzählerische Spannung erzeugt werden.
Der Moment, in dem Bilder leer bleiben
Die ersten Aufnahmen waren gut. Schön ausgeleuchtet, korrekt belichtet, visuell stimmig. Gleichzeitig wirken sie jedoch austauschbar. Es fehlte an erzählerischer Spannung und individueller Ausdruckskraft. Die Bilder sahen aus wie Portraits, jedoch nicht wie ein Teil einer Geschichte. Anstelle weiterer technischer Anpassungen wurde der Fokus auf die Interaktion mit den fotografierten Personen gelegt.
Jede Person wurde zuerst aus der Situation rausgeholt – mit einer einfachen Frage: „Was gab es heute zum Frühstück?“. Kein Druck, kein „jetzt bitte lächeln“. Dann kam der eigentliche Schritt: Es wurden keine festen Posen vergeben, sondern Situationen initiiert, in denen die Beteiligten eigenständig agieren konnten. Dadurch entstand nicht mehr der Eindruck: „Jemand vor der Kamera”, sondern jemand, der etwas entdeckt, analysiert oder hinterfragt.
Dazu kam eine Kiste mit Requisiten wie Klemmbrettern, Werkzeugen und Kristallen. Nichts davon war Pflicht, aber alles konnte benutzt werden. Und genau in diesen Momenten passierte etwas Entscheidendes: Die Interaktion führte zu einer sichtbar gesteigerten Authentizität in Mimik und Körperhaltung. Es entstanden Blicke und Bewegungen, die nicht gestellt wirken, sondern aus der Situation heraus entstanden.
Das Ergebnis
Die entstandenen Bilder verbinden die visuelle Einbindung in das Gesamtkonzept mit individuellen Ausdrucksformen der jeweiligen Person. Dadurch wirken sie weniger wie klassische Portraits und stärker wie Ausschnitte aus einer übergeordneten Handlung. Am Ende haben wir zusätzlich noch klassische Portraits gemacht, mit vorgegebenen Posen und ohne Requisiten.
Was wir gelernt haben
Aus dem Prozess lassen sich mehrere Erkenntnisse ableiten. Zum einen wurde deutlich, dass Lichtgestaltung zwar die formale Grundlage eines Bildes bildet, die eigentliche Wirkung jedoch maßgeblich durch die dargestellten Personen entsteht.
Zum anderen zeigte sich, dass ein klares Konzept Orientierung bietet, jedoch erst durch flexible Umsetzung und Interaktion lebendig wird. Requisiten erwiesen sich dabei nicht als dekoratives Element, sondern als Mittel zur Aktivierung von Handlung und Ausdruck.
Beitrag von Ilja Soutchilin
Alle Bilder bis auf die Stockfotografie wurden selber entwickelt. Sei es als Compuerrendering, als Fotografie vor Ort oder als Zeichnung
Wir freuen uns riesig, die Bäckerei Treiber als neuen Partner für unsere Studienproduktion Interwoven begrüßen zu dürfen!
Jeden Mittwoch dürfen wir uns über ein ganz besonderes Extra freuen: Das Team von Treiber versorgt uns mit einer Auswahl ihrer köstlichen Backwaren, von Franzbrötchen über Croissants bis hin zu herzhaftem Brot und verschiedenen Süßwaren. Dabei handelt es sich um Waren vom Vortag, was nicht nur super schmeckt, sondern für uns auch eine nachhaltige Art ist, während der intensiven Produktionsphase gestärkt zu bleiben.
Warum uns die Bäckerei Treiber so überzeugt, liegt an ihrer Philosophie:
„Als echte traditionelle schwäbische Bäckerei und Konditorei steht die Bäckerei Treiber seit vielen Jahren für echtes Handwerk, höchste Qualität und eine beeindruckende Vielfalt an hausgemachten Backwaren. Seit 1920 gibt es hier ausschließlich qualitative und handgemachte Backwaren. Mit den besten Rohstoffen und einer langjährigen Erfahrung wird garantiert, dass jede Brezel, jeder Snack und jeder Plunder mit größter Sorgfalt und von den besten Händen hergestellt wird.
Ein motiviertes Team, handwerkliches Können und die Überzeugung, dass großartige Backwaren nur durch Sorgfalt und Hingabe entstehen, prägen die Philosophie der Bäckerei und Konditorei.
Du findest die Bäckerei und Konditorei Treiber an 41 Standorten in und um Stuttgart – perfekt, um in den Cafés zu verweilen, zu frühstücken und einfach zu entspannen.“
Sweethearts folgen der Bäckerei und Konditorei Treiber auf Social Media:
Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Treiber-Team für die großzügige Unterstützung! Ihr macht unsere Mittwoche in der Produktion zu einem echten Genuss. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Back-Momente! 🙌✨
Beitrag geschrieben von Fatlinda Molliqaj und Selina Pross
Dieses Semester bringt die StuPro Spatial Experiences, kurz SpEx, eine räumliche Installation auf die Spielwiese der HdM. Im Mittelpunkt steht unsere Kapsel als Antwort auf die Goldene Schallplatte. Die Kapsel liegt zunächst zackig, kühl und leicht abweisend im Labor. Mit ihr widmen wir uns Fragen von Fremdheit, Kommunikation und der Begegnung mit einer außerirdischen Lebensform, die in unserem Titel Interwoven zusammenfinden.
Um nun von diesem groben Thema auf eine konkrete umsetzbare Idee zu kommen, haben wir umfassend recherchiert. Um allen Gewerken der Spex Stupro eine gute Grundlage zum arbeiten zu ermöglichen, war es nötig, alle wichtigen Details und spannungsbildenden Elemente zu definieren und zu testen.
Dabei haben sich zwei zentrale Fragen herauskristallisiert:
Was macht die Extraterrestrischen Lebewesen aus ?
Wollen sie uns zerstören oder helfen ?
Um diese Fragen zu beantworten, durchsuchten wir die aktuellen und vergangenen Darstellungsformen der Extraterrestrischen in verschiedensten Sci-Fi Welten. Dabei stießen wir auf wiederkehrende Verkörperungen: die Anderen als Spiegel des Menschen, als undefinierbare Form (2001 Space Odyssey), als Monster oder doch nur angedeutet um die Phantasie anzuregen (Arrival). Oft werden die Anderen als Fremd und deshalb auch gefährlich eingestuft. Meist gefährden auch kapitalistische und egoistische Ziele der Menschen die Entstehung einer friedlichen Dynamik, so das es zur gegenseitigen Vernichtung kommt.
Wir haben gemerkt, das ohne konkretes Anliegen der Extraterrestrischen keine schlüssige Auflösung möglich ist. Diese zu finden fiel uns schwerer als erwartet. Deshalb mussten wir uns erstmal im Detail damit auseinandersetzen mit welchen Mechanismen diese andere Spezies funktioniert und welche Absichten sie im Zuge dessen verfolgt. Wochenlang puzzelten wir an unserer neuen Spezies und einigten uns darauf, dass sie von einem siliziumbasierten Planeten kommen. Das bedeutet, dass all ihre biologischen Strukturen kristallin sind, ihre Kommunikation über Magnetismus bzw. Stromimpulse geschieht und ihre Flora vor allem aus langsam wachsender Vegetation besteht.
Gleichzeitig bedeutet diese physiologische Form auch, dass sie als Gesellschaft hochemphatisch sind, da sie jegliche Spannungsveränderung wahrnehmen. Daraus entwickelte sich die Idee sie als einen Organismus zu verstehen. Uns gefiel der Kontrast zwischen menschlichem Egoismus und dem extraterrestrischen bzw. ‘silianischen‘ Kollektivbewusstsein.
Arrival 2001 Space Odyssey (Noch ein Bild des Models einfügen)
Die Idee für die Kapsel hingegen entwickelte sich reibungsloser. Von außen ist sie kühl, verschlossen und eher abweisend, fast so, als wären wir Eindringlinge dort. Im Inneren entsteht dann ein starker Kontrast: weich, warm und beinahe wie eine Umarmung. Genau dieser Wechsel spiegelt für uns das Kennenlernen des Fremden wider. Zu Beginn wirkt es abweisend, doch mit etwas Annäherung und Neugier lässt sich eine ganz andere Seite entdecken.
Im Innenraum wollen wir diese Erfahrung über verwobene Informationen und verschiedene Ebenen des Entschlüsselns weiterführen. (Option to insert technical details here) Stück für Stück nähern sich die Forscher:innen dem Kern des Raumes, bis sich am Ende das Wichtigste offenbart: Warum sie eigentlich zu gekommen sind?
Ob mit guter oder böser Absicht, das wollen wir nicht vorwegnehmen. Viel mehr wollen wir jeder Besucher:innen, jeder Forscher:innen die Möglichkeit geben selber zu einem Schluss zu kommen.