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Das unsichtbare Nervensystem von Interwoven – Die Programmierung

Das Team der Programmierung hat bei Interwoven eine facettenreiche Aufgabe. Der erste Blick, wenn die Spieler unsere Installation betreten, fällt vermutlich auf die Bühnenarbeit oder die immersive Soundkulisse. Bei der Programmierung jedoch laufen alle peripheren Prozesse zusammen und werden logisch miteinander verschaltet. Wir wollen für die Spieler genau das Erlebnis des Konzepts erzeugen. Wir erwecken durch präzise Steuerung und Programmierung die Medien zum Leben.

Die Programmierung startet auf einem leeren Blatt Papier. Die Regie liefert die Rahmenbedingungen. Der Raum reagiert auf die Präsenz und Handlungen der Spieler.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigen wir ein präzises Positionstracking der Spieler durch die gesamte Installation. Zudem steuern wir Tausende LEDs, mehr als 30 Lautsprecher und diverse Interaktionsschnittstellen synchron an. Ergänzend entwickelten wir noch ein digitales Scan-Device, mit dem die Spieler ihre Umgebung untersuchen.

Um diese Vielfalt zu meistern, haben wir das Team in spezialisierte Arbeitsgruppen aufgeteilt und setzen auf verschiedene Softwareumgebungen.

Das Positionstracking

Eine besondere Herausforderung ist die genaue Verfolgung der Spielerpositionen. Dazu richten wir eine Outside-In-Tracking-Umgebung (hier: HTC Vive) ein und sorgen für die strategische Platzierung von sieben Basisstationen im Raum. Wir werten die Trackingdaten des Vive-Systems in Echtzeit aus. Es entsteht eine maßgeschneiderte Software in der Unreal Engine. Damit verteilen wir die Positionsdaten an alle anderen Prozesse. Doch eine zentrale Frage stellt sich: Wie bringen wir die Tracker an die Spieler? Diese Tracker finden ihren Platz auf den Scan-Devices und damit kommen wir auch schon zum zweiten Kapitel.

Abbildung 1 Unser Scan-Device in Betrieb

Die Scan-Devices

Unsere Installation erzählen wir auf zwei Ebenen. Zum einen erleben die Spieler die Installation direkt mit allen Sinnen, zum anderen erweitern futuristische Scan-Devices die reale Umgebung. Die Spieler sehen auf dem Display einen virtuellen Nachbau der Realität und erhalten durch Scanning weitere Informationen über die Umgebung. Für die Scan-Devices schreiben wir in der Game-Entwicklungsumgebung „Godot“ eine Software. Über das lokale Netzwerk erhalten die Geräte Echtzeit-Koordinaten vom Tracking-PC und orientieren sich präzise in der virtuellen Umgebung. Neben den logischen Programmierprozessen designen wir auch Benutzeroberflächen und ein Gehäuse.

Abbildung 1 Benutzeroberfläche während des Scans

Im Inneren verbirgt sich die Technik: ein Smartphone mit Powerbank sowie ein Mikrocontroller zum Steuern der Eingabetaste, LEDs, Vibrationsmotor und Lüfter. Außerdem sind an den Gehäusen die Tracker angebracht, wodurch wir über die ganze Installation hinweg die Positionen der Spieler verfolgen.

Diese Positionsdaten sind auch für das nächste Team essenziell: die Spiellogik.

Die Spiellogik
Hier entscheiden wir, in welchem Moment ein bestimmter Licht- oder Soundcue ausgelöst wird. Abhängig ist das von gesteuerten zeitlichen Abläufen oder Verknüpfung logischer Voraussetzungen. Gedanklich haben wir den Ablauf der Installation in acht Hauptphasen unterteilt. Sie beginnt mit dem Onboarding, gefolgt vom Briefing durch unsere Forscherin Dr. Novali und der Kalibrierung. Die Kalibrierung stellt das Tutorial dar, bei dem den Spielern der Umgang mit den Scan-Devices beigebracht wird. Die verschiedenen Hauptphasen unterteilen wir im weiteren Verlauf in Subphasen. So teilt sich die Kalibrierung in die Einführung durch Dr. Novali und die ersten Scan-Vorgänge der Spieler. Sobald alle Spieler jeweils mindestens eines der Kalibrierungsobjekte gescannt haben, geht es weiter. Auf den ersten Blick klingt das nach einer einfachen Abfrage, erfordert jedoch eine komplexe Echtzeit-Kommunikation mit den Scan-Devices, auf denen die Scans lokal stattfinden.

Abbildung 1 Auszug der Programmierung einer Hauptphase

Wir implementieren diese Spiellogik direkt in der Unreal Engine. Es handelt sich hierbei um eine auf die Entwicklung von Videospielen spezialisierte Game Engine und eignet sich somit hervorragend für unser Vorhaben. Das Programmierteam genießt einerseits große Freiheiten in der Umsetzung, anderseits trägt dieses Team große Verantwortung für den reibungslosen Spielablauf. Gibt es einen Fehler in der Programmierung, ist das Spielerlebnis gefährdet.

Doch nicht nur die Logik, sondern auch die Lichtsteuerung und Audiosteuerung lebt von präzisen Daten.

Die Lichtsteuerung und Audiosteuerung

Neben der Steuerung von DMX-LED-Scheinwerfern synchronisieren wir Tausende individuell adressierbare LEDs. Sie sind vor allem im Innenraum der Kapsel verbaut. In der Mitte der Kapsel befindet sich der Chandelier. Ein Kronleuchter aus über 12.000 ansteuerbaren LEDs. Zusätzlich verlaufen 26 LED-Fäden entlang der Außenwand. Das gezielte räumliche Ansteuern der individuellen LEDs ist schwer. Schließlich sollen auf den LEDs nicht nur Farbverläufe, sondern vielmehr Geschichten erzählende Inhalte dargestellt werden. Auch auf leistungsstarken Medienservern erfordert die Echtzeit-Berechnung ständige Optimierungen zur Vermeidung von Performance-Engpässen.

Abbildung 1 Programmierung der Lichtsteuerung

Bei der Audioansteuerung wird uns viel Arbeit bereits durch unser Ton-Team abgenommen. Sie kümmern sich um die räumliche Verteilung der Audio-Clips und stellen sicher, dass jeder Sound aus dem richtigen Lautsprecher kommt. Bei der zeitlichen Abfolge der verschiedenen Soundcues kommt die Programmierung ins Spiel. Jeder Soundcue startet in der Spiellogik-Software und wird per OSC an eine TouchDesigner-Instanz weitergeleitet. Dort ist eine Verknüpfung zu Ableton-Live implementiert. Das Abspielen der einzelnen Soundsequenzen mit den Lichtanimationen wird so synchronisiert gestartet.  

Die Interaktionsschnittstellen
Neben den Scan-Devices und dem Positionstracking verbauen wir zur Erfassung der Spielerinteraktionen insgesamt 16 weitere Sensoren. Dabei unterscheidet sich an den verschiedenen Stationen die Art und Weise, wie die Spieler interagieren sollen. Die mystischen Runen im Tutorialbereich werden beispielsweise durch Berührung ausgelöst. Dabei erfassen wir mit kapazitiven Messungen die Berührung der Rune. Die Entnahme der Schallplatten im Innenraum der Kapsel messen wir mithilfe einer Lichtschranke, während das Einsetzen der Schallplatten in das Abspielgerät durch RFID-Lesegeräte umgesetzt ist. Bei dem finalen Abstimmungsring haben wir einen Rotary Encoder verbaut. Die Rotationsgeschwindigkeit messen wir und wandeln sie in Echtzeit in Steuerwerte für Licht und Ton um. Die Programmierung und Ansteuerung der Mikrocontroller sind essenziell für den Ablauf. Fehler bei der Interaktionserkennung oder Übertragungsprobleme gefährden sofort den Installationsfluss.

Zusammenfassend zeichnet sich die Programmierung bei dieser Installation durch ein facettenreiches Aufgabenfeld aus. Insgesamt werden vier verschiedene Programmiersprachen verwendet, viele individuelle Systeme über Netzwerk miteinander verschaltet und ein Großteil des Datenverkehrs über WiFi geleitet. Die größte Herausforderung liegt in der zuverlässigen Bereitstellung der Quelldaten und ihrer präzisen Verwertung – sei es in der Spiellogik, den Scan-Devices oder der Steuerung von Licht, Ton und Medien. Programmierung ist bei Interwoven unsichtbar – aber unverzichtbar. Sie ist das Nervensystem, das aus Konzepten ein Erlebnis macht.

Beitrag von Domenik Erhorn

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Dankeschön an d&b!

Große Ideen brauchen Menschen, die sie anpacken und Partner, die den Rücken freihalten. Für unser Projekt haben wir genau so einen Partner in d & b gefunden.

Durch den großartigen Support von d & b konnten wir unser Projekt auf ein ganz neues Level heben. Ohne diese Unterstützung wären viele unserer Ideen wohl nur Theorie geblieben. d & b beweist für uns, was moderner Unternehmergeist wirklich bedeutet: Es geht nicht nur um das nächste Business-Ziel, sondern darum, Innovation aktiv voranzutreiben und der nächsten Generation echtes Vertrauen zu schenken. Das Team überzeugt uns jeden Tag aufs Neue mit absoluter Professionalität, einer klaren Vision und einer ansteckenden Begeisterung für das, was sie tun.

Was die Zusammenarbeit mit d & b so besonders macht? Hier wird nicht in Standardlösungen gedacht. Das Unternehmen kombiniert strategischen Weitblick mit kreativen, zukunftsorientierten Ansätzen. Statt auf schnelle Effekte setzt d & b auf nachhaltigen Erfolg und echte, verlässliche Partnerschaften. Genau das macht sie zu einem echten Vorreiter in ihrer Branche. Für uns ist das hier kein klassisches, anonymes Sponsoring, es ist eine Zusammenarbeit, die von gegenseitigem Respekt und der Leidenschaft für gute Ideen lebt. Es tut unglaublich gut zu sehen, wie sehr d & b an das Potenzial von studentischen Projekten glaubt.

Ein Tipp für die Studis:

Falls ihr nach einem Umfeld sucht, das euch fordert, fördert und in dem ihr wirklich etwas bewegen könnt: Schaut euch d & b unbedingt genauer an! Hier wird nicht nur über flache Hierarchien und Eigenverantwortung geredet, sondern gelebt. Für engagierte Studierende ist das die perfekte Adresse, um praxisnah zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und über sich hinauszuwachsen.

Wir ziehen den Hut vor so viel Engagement und sagen von Herzen: Danke, d & b! Wir sind stolz, euch an unserer Seite zu haben, und brennen darauf, die nächsten Schritte unseres Projekts gemeinsam mit euch anzugehen.

Beitrag geschrieben von Fatlinda Molliqaj

©️ Team Interwoven, HdM

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Technik, Leidenschaft und volles Spektrum: Danke an Fullrange Events!

Damit aus einer kreativen Vision ein unvergessliches Erlebnis wird, braucht es nicht nur gute Planung, sondern vor allem die richtige Technik und Partner, die das große Ganze im Blick behalten. Genau so einen starken Partner haben wir in Fullrange Events gefunden.

Mit ihrer außergewöhnlich großzügigen Unterstützung hat das Team aus dem Großraum Stuttgart einen unschätzbaren Beitrag zu unserem Projekt geleistet. Fullrange Events steht für genau das, was der Name verspricht: das komplette Spektrum an professioneller Eventtechnik. Ob Licht, Ton, Video oder die verlässliche Stromversorgung im Hintergrund – das junge Unternehmen begeistert uns durch seine Innovationskraft, absolute Professionalität und den Anspruch, für jede Herausforderung die passende, kreative Lösung zu finden. Besonders beeindruckend ist für uns, wie viel Vertrauen sie jungen, studentischen Projekten schenken und uns mit ihrer Expertise den Rücken freihalten.

Die Zusammenarbeit zeigt uns, worauf es in der Praxis wirklich ankommt: maßgeschneiderte Konzepte, technisches Know-how auf Top-Niveau und verlässliche Partnerschaften auf Augenhöhe. Für unser Team ist diese Kooperation weit mehr als klassisches Sponsoring – es ist eine unglaublich inspirierende Erfahrung, die uns zeigt, wie viel man mit Leidenschaft und echtem Teamwork bewegen kann.

Mehr über Fullrange Events erfahren:

Ein Tipp für alle Studierenden:

Wer die Eventbranche von ihrer modernsten und vielseitigsten Seite erleben möchte, sollte Fullrange Events definitiv auf dem Schirm haben. Das junge, ambitionierte Team bietet spannende Einblicke in reale Projekte, echte Verantwortung und die Chance, hautnah in den Bereichen Licht-, Ton- und Videotechnik mitzuwirken. Für motivierte Talente, die praxisnah lernen und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln wollen, die perfekte Adresse!

Wir sind unendlich dankbar, Fullrange Events als starken Partner an unserer Seite zu wissen. Euer Support motiviert uns enorm, unser Projekt mit voller Energie ins Ziel zu bringen.

Vielen Dank an das gesamte Team von Fullrange Events für das Vertrauen und den gemeinsamen Blick nach vorn!

Beitrag geschrieben von Fatlinda Molliqaj

©️ Team Interwoven, HdM

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Ein silberner Nagel für NOVA Inc. vom Art Directors Club!

NOVA Inc. hat einen Silbernen Nagel im Bereich Recent Technology erhalten. Wir freuen uns riesig.

Und gleichzeitig eine Auszeichung im Bereich „Design von Raumerlebnissen“ erhalten. Doppelte Freude.

Die interaktive Installation NOVA Inc. hat sich das Thema Fake News vorgenommen. Aktuelle  Ereignisse bieten den Stoff für die Idee. Die Erde ist in einem schlechten Zustand. Der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran. Aber es gibt einen Ausweg. Die Corporation NOVA Inc. hat sich die Rettung der Menschheit auf die Fahnen geschrieben. Sie stellt eine Raumschiffflotte zur Verfügung. Denn der ferne Planet Luminos B ist für Menschen bewohnbar. Und dorthin wird die erste Reise gehen.

So begeben sich die BesucherInnen in das Innere des Raumschiffs und schlüpfen in die Rolle von Besatzungsmitgliedern der allerersten Luminos B Mission.

Das Raumschiff ist im Stil des Retro-Futurismus der 70er Jahre gestaltet . Es verfügt über eine große Schaltzentrale mit Blick auf den Weltraum. Es gibt ein Kommunikationszentrum mit integrierter LED-Beleuchtung, dort spricht die Künstliche Intelligenz AVA von einem Holoscreen mit den SpielerInnen. Ein Newsfeed im Stil der sozialen Medien und Live-Videoübertragungen von der Erde und Luminos B befinden sich direkt im Raum.

Werden die BesucherInnen den perfiden Plan durchschauen und erkennen, dass die Mission eine Lüge ist? Oder werden sie tun, was man ihnen sagt, und auf Luminos B ankommen und dort verenden?

Auf ihrer Reise werden die Besucher mit weiteren widersprüchlichen Informationen konfrontiert: Offizielle Nachrichtenquellen, die von NOVA Inc. kontrolliert werden, und verschlüsselte Insiderinformationen, die von dem Whistleblower Theodor Messerschmidt geliefert werden, zeichnen zwei sehr unterschiedliche Bilder der Realität.

Werden die BesucherInnen den perfiden Plan durchschauen und erkennen, dass die Mission eine Lüge ist? Oder werden sie tun, was man ihnen sagt, und auf Luminos B ankommen und dort verenden?

Die meisten verende leider auf dem neuen Planten. Ja es muss gesagt werden. Es ist bedauerlich.

Beitrag von Ursula Drees
alle Bilder unterliegen dem ©Hochschule der Medien, Studioproduktion Spatial Experience

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Die ausgefuchste Bühnenarbeit bei Intervowen

Bühne01©Studioproduktion Spatial Experience

Das Bühnenteam hat sich vorerst damit beschäftigt, wie die Ideen der Regie umzusetzen sind. Von Anfang an war uns bewusst, dass es einen aufwändigen Bühnenbau geben wird. Aufgrund des ursprünglichen Modells aus der Vorproduktion und den Anforderungen die nach und nach gestellt wurden, haben wir angefangen die Dimensionen festzulegen. Man wird in die Installation gelassen und findet sich in einer Laborschleuse wieder. Doch wie stellt man eine Schleuse dar, in einem Raum, in dem nichts auf dem Boden geklebt werden oder Türen verhangen werden dürfen? Da haben wir schon unsere erste Schwierigkeit. Gelöst wird dieses Problem durch eine Art Zeltoptik, wie genau das jedoch funktioniert und wo diese Zeltplane hängt, das steht noch in den Sternen. Danach kommen wir in den sogenannten Vorraum. Wir befinden uns nun in einer Laborumgebung, welche voraussichtlich durch Requisiten des Fundus bestückt wird. Auch hier steht man in einer Art Zelt, welches in das Grid geriggt wird.

Model Vectorworks Interwoven©Studioproduktion Spatial Experience

Wenn man in das Labor reinkommt, steht direkt vor einem auch eine Art „Brocken“. Dieser ist ca. 1,2m hoch und 1,4m breit. Er soll die Tür verkörpern, die aus unserer Kapsel rausgebrochen ist, doch da später mehr dazu. Der Brocken dient als eine der ersten Interaktionsschnittstellen. Wir haben sowohl in einem VectorWorks Modell als auch mit einem Prototyp die ideale Höhe des Brockens ermittelt, sodass es sich einfach interagieren lässt. In diesem Bruchstück findet man leuchtende Glyphen wieder welche Touch-Sensitiv sind. Die Schwierigkeit hierbei ist es derzeit, das Bruchstück so zu bauen, dass direkt unter den Glyphen sowohl per DMX angesteuerte Lampen, als auch jeweils ein Lautsprecher verbaut ist. Und es trotzdem noch nach etwas aussieht.

Sound Dome in der Bühne©Studioproduktion Spatial Experience

Die andere Hälfte des Labors gehört allein der Kapsel, von außen stachelig und abweisend, von innen lebendig und einladend. Die Kapsel an sich stellt in der gesamten Installation die größte Herausforderung dar. Mit einer Größe von 6m Breite auf 4m Höhe muss eine Illusion einer runden Kuppel erschaffen werden, die sowohl Ton- und Lichtequipment beinhaltet, als auch visuell ansprechend sein soll. Beim Bau der Kapsel haben wir recht schnell gemerkt, dass die Integration des Audiorings eine große Herausforderung sein wird. Angefangen haben wir mit einer kleinen geodätischen Kuppel, welche wir später genau auf die Masse des Rings angepasst haben. Womit wir mittlerweile bei einer Kuppel mit 6m Durchmesser und ca. 4m Höhe gelandet sind. Diese fügt sich perfekt in den Audioring ein.

Der Aufbau gestaltet sich jedoch immer ein wenig schwierig, da die schiere Größe mindestens 7 Menschen zum Aufbau benötigt. Derzeit sitzen wir noch an einer Unterkonstruktion, um die Höhe von 4m zu erreichen. Die geodätische Kuppel wird jedoch nur den Innenraum der Kapsel darstellen, für die Außenwand mussten wir uns ein anderes Konstrukt überlegen. Da die geodätische Kuppel kaum Gewicht aushält, haben wir eine „zweite“ Außenwand gebaut. Diese besteht aus einer Octawall mit äußerem Holzgestell, um eine Art Rundung darzustellen. Diese Wand ist gerade mit unser größtes Problem. Da wir bisher noch nicht wissen, wie diese überhaupt aussehen soll. Es gibt zwar eine grobe Richtung (verspiegelt, löchriger Stoff, große Zacken, …), an der gesamten Umsetzung hakt es aber gewaltig. Der Innenraum hingegen nimmt so langsam Gestalt an. Der Stoff ist bestellt, der Innenraum durchgeplant und die Interaktionsschnittstellen angefangen. Die meiste Zeit geht gerade für die Topologie drauf.

Bühnentests Aussenwand Zacken?©Studioproduktion Spatial Experience

Der Innenraum wird ein Zusammenspiel aus nackten Topologien und sehr organischen, alienartigen Pflanzen werden. Insgesamt wird man aus dem Innenraum ziemlich viel Feedback bekommen, sei es auch noch so subtil. Derzeit sind wir am Sägen der Holzplatten, eine Herausforderung für sich, da diese Platten 2,80m auf 2,07m groß sind. Da unsere Topologien am Ende teils Längen von 4 Metern erreichen sind wir bald mit Puzzeln beschäftigt. Sobald Das geschafft ist, geht es an unsere größte Interaktionsschnittstelle, den Tisch in der Mitte des Raumes. Auch aus Topologien bestehend, wird der Tisch allerdings, einige Interaktionsschnittstellen innehalten. Das Kristallpuzzle und die finale Abstimmung zum einen, zum anderen aber auch die Projektionskuppel, die inklusive Projektor auch im Tisch verbaut sein wird. Da eine Installation nichts ohne Ton wäre, kommen natürlich auch noch drei Lautsprecher in den Tisch hinein. Da stellt sich natürlich die Frage, wie passt das alles in einen Tisch von 1,20m Höhe auf 1 Meter Breite? Nun ja, diese Frage beschäftigt uns auch noch. Und das obwohl die technische Skizze schon einigermaßen final feststeht.

Innenraum©Studioproduktion Spatial Experience

Doch nur Topologien wären ja langweilig. Deswegen wird es von der Decke, von unserem Hauptgegenstand, dem Chandelier, ausgehend 20 Lichtadern geben, die sich an der gesamten Kuppel hinunterranken. Teils versteckt, teils integriert, teils direkt sichtbar und immer mit visuell sichtbarem Feedback. Der Rest des Teams der nach diesen Schwierigkeiten noch Zeit hat ist mit den Pflanzen beschäftigt, die die restliche Kuppel bedecken. Schwierigkeit hierbei ist es, Pflanzen herzustellen, die außerirdisch aussehen, und gleichzeitig auch die Essenz der Ausserirdischen einfangen. Einige Flächen der Kuppel werden mit einer Art orangenem Moos bedeckt sein, aus dem Kristalle und Pflanzen herauswachsen. Insgesamt wird es ein sehr organischer Innenraum werden.

Beitrag von Nina Geschwandner

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Ein großes Dankeschön an Dcubed!

Hinter erfolgreichen Projekten stehen oft Menschen und Unternehmen, die bereit sind, an Ideen zu glauben und diese aktiv zu fördern. Genau dafür steht Dcubed.

Mit ihrer außergewöhnlich großzügigen Unterstützung hat Dcubed einen bedeutenden Beitrag zu unserem Projekt geleistet und uns damit Möglichkeiten eröffnet, die ohne einen so starken Partner kaum realisierbar gewesen wären. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Dcubed steht für modernes Denken, Innovationsgeist und den Anspruch, Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Unternehmen überzeugt nicht nur durch Professionalität und eine klare Vision, sondern vor allem durch die Bereitschaft, junge Projekte und engagierte Teams wirklich zu unterstützen.

Besonders beeindruckend ist die Art, wie Dcubed strategisches Denken mit zukunftsorientierten Lösungen verbindet. Statt kurzfristiger Ansätze setzt das Unternehmen auf nachhaltige Entwicklung, starke Partnerschaften und langfristigen Mehrwert. Genau diese Denkweise macht Dcubed zu einem Unternehmen, das heraussticht. Für uns ist diese Zusammenarbeit weit mehr als klassisches Sponsoring. Sie zeigt, wie wertvoll Vertrauen und echte Förderung sein können, gerade für studentische Projekte, die von Leidenschaft, Kreativität und Teamarbeit leben.

Dcubed beweist, dass erfolgreiche Unternehmen nicht nur wirtschaftlich denken, sondern auch Verantwortung übernehmen und Potenziale fördern. Diese Offenheit gegenüber neuen Ideen und jungen Talenten macht die Zusammenarbeit besonders inspirierend.

Mehr über Dcubed: DCUBED – Space Engineering Made Easy
https://www.linkedin.com/company/dcubedspace/

Für alle Studierenden: Wer Interesse daran hat, in einem innovativen und ambitionierten Umfeld praktische Erfahrungen zu sammeln, sollte Dcubed definitiv auf dem Schirm haben. Das Unternehmen bietet spannende Einblicke, echte Verantwortung und die Chance, an modernen Projekten mitzuwirken. Gerade motivierte Studierende können hier wertvolle Praxiserfahrung sammeln und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln.

Wir sind unglaublich dankbar, Dcubed als starken Partner und großzügigen Unterstützer an unserer Seite zu haben. Die Zusammenarbeit bedeutet uns sehr viel und motiviert uns zusätzlich, unser Projekt mit voller Energie weiter voranzubringen.

Vielen Dank an Dcubed für das Vertrauen, die enorme Unterstützung und den gemeinsamen Blick in die Zukunft! 🚀

Beitrag geschrieben von Cora Zenk
©️ Team Interwoven, HdM