Auftritt – fertig.
Musik ist Ausdruck unserer Persönlichkeit.

Auftritt, ein interaktiver Experience Space für 4 Spieler*innen, macht uns zu berühmten Bandmitgliedern. Mit Leuchtarmbändern wird gleich schon eine Einteilung gemacht.

Der Name der Band entsteht per Zufallsgenerator. Es gibt drei Kombinationen und heraus kommen lustige Namen. Ein kleiner Scherz unsererseits.


Durch den Backstagebereich geht es direkt auf die Bühne. Der Weg dorthin verspricht schon viel. Man hört bereits das erwartungsvolle Publikum. Unsere Fans. Kurz vor dem Ausflippen. Das treibt den Blutspiegel in die Höhe und ein Lächeln aufs Gesicht.

Über drei Stufen tritt die neu gegründete Band auf die Bühne. Die Crowed steht schon da. Das ist eine tolle Geräuschkulisse. Wie in echt. Das überdimensionale Instrument liegt vor uns. Vier Spieler*innen, jeweils fünf Tasten – gespielt mit den Füßen. Gemeinsam entsteht die Leadmelodie unseres komponierten Songs. Die Idee ist nicht neu. Die Ausführung ist es schon.

Gleich zu Beginn muss man schon aufpassen. Denn die Frage stellt sich, wann der Tastendruck erfolgen soll. Wenn die LED Lichter loslaufen oder wenn sie bei der Taste ankommen? Das wird in einer kurzen Einführung geklärt.
Die LED-Lauflichter klären die farblichen Zuordnungen und setzen visuelle Impulse. Alles hilft beim Spielen. Kreativität, Timing und Geschick entscheiden, wer durch die Crowd bejubelt oder ausgebuht wird. Das Cheer-o-Meter zeigt, wie die Band abliefert.

Die Trittfelder werden mit unterschiedlichen Prototypings auf Usability getestet. Jeder soll sie bedienen können, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Die Tasten werden für starken und leichten Druck, auf viel und wenig Gewicht getestet. Ausgemessen, zugeschnitten, zusammengesetzt, verkabelt und programmiert. Jede Menge Arduinos, es wird gelötet und mit einer Unmenge an LED Lauflichtmetern wird die Bedienung verständlich. Das Feedback bilden Ton, Licht und Animation des Publikums ab.




Wir haben einen Technosoundtrack komponiert. Eigentlich 3 Songs. Aber der hat am besten gepasst und gefallen. Er besteht aus Baseline und Spieltönen. Die Spieltöne sind Sache der Band. Die heisst es zu treffen.

Je besser es geht, desto mehr Punkte und desto lauter feuert uns die Crowd an. 4 Monitoring Boxen für die Spieler*innen und der Spatial Sound wird durch eine Vielzahl weiterer Boxen zum live Erlebnis. Das Publikum, also die Crowd ist für 10 Reaktionen mit Sound und Bewegungen gestaltet.

Die in Unreel hergestellte Crowd ist für die 4 x 6 Meter große LED Wand zugeschnitten. Sie reagiert geschmeidig auf die Spielperformance. Effekt-, Bühnen und Interaktionslicht, mit GrandMA 2 gesteuert, macht die Musik zur Show.
Mit einer Vielzahl an Programmen wird die erhebliche Komplexität der Medien gesteuert und programmiert.

Wir machen alles selbst. Bühnenbau, interaktive Trittfelder, Medienbespielung durch Bild, Ton, Licht, Haze. Kurz: alles was zum Showmoment gehört wird bedacht.


Nach dem Auftritt entspannen die Bandmitglieder in der Lounge und verfolgen, wie sich die nächste Gruppe schlägt. Dafür gibt es auf einem größeren Screen 4 Überwachungsscreen. Außerdem werden die Spielpunkte im Score gelistet. Jede Band kann sehen, wie die Anderem im Vergleich gespielt haben.

Auftritt ist Performance, Spiel, Experiment und Erlebnis zugleich. Es macht Spass, denn die Besucher*innen wollen eigentlich gerne gleich nochmal auftreten und spielen. Damit ist das Erleben gesichert.
In diesem Zusammenhang danken wir erneut unseren Partnern und Sponsoren. Ohne sie hätten wir das nicht hinbekommen. Danke.

Alle Bilder wurden in der Studioproduktion hergestellt@Studioproduktion Spatial Experience
Beitrag Ursula Drees






