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Haptikboard oder Fühlbrett: Konstruktion und Innenleben

“… Societies have always been shaped more by the nature of the media by which men communicate than by the content of the communication…”
Zitiert von:  McLuhan’s The Medium is the Message: An Inventory of Effects (1967)

Die Produktion nimmt an Fahrt auf, die Haptikboards nehmen Form an. Die Anordnung und Verteilung der LEDs auf die Boards ist festgelegt, jetzt wird gelötet. Die für den Besucher sichtbare Schnittstelle wird ein mit vielen kleinen Löchern versehenes Aluminiumbrett sein, dessen Infrarotsensoren und Luftventile und LEDs direkt unter der Oberfläche montiert werden. Der Besucher fährt mit der Hand über die Aluminiumoberfläche und eine vorgesehene Reaktion wird ausgelöst, Transformationen können stattfinden.

Die Entfernung zum Bildschirm beträgt min. 70cm.

Thomas Nathans Skizze für das Haptikboard. Moods für Oberflächen und Farbgebung sind im Aussenrand angebracht. Illustration© Thomas Nathan

Der Schaltplan.

Die Grundkonstruktion.

Anique Roelfsema bestückt eine Platte mit LEDs.

Fotografie © Ursula Drees

von Ursula Drees


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Voller Kühlschrank, leere Wohnung, Staub zu Hause, leben in der Spielwiese

Wenn der Kühlschrank von den Filmern in die Spielwiese geräumt wird, dann wird er auch gefüllt. Zum Glück nur mit Bananen, Müsli, mit Gemüse und gesunden Kraftschnitten.  Die Tage werden länger, die Arbeitsbelastung steigt, die Deadlines finden jeden Tag statt. Die letzten paar Wochen.

Kühlschrank voll am Morgen.

Tisch von gestern. Die Zeit dazwischen ist nicht lang, da ist nichts umgekippt.

Fotografie © Ursula Drees

von Ursula Drees

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Sphärologist Olafur Eliasson

Jeder, der das erste Mal die Turbinenhalle der TATE Modern, London (152 mal 35 Meter) betritt, wird von der schier unglaublichen Grösse erschlagen, einem Raum mit gigantischen Ausmassen und so eigenwillig und aussagekräftig, dass Kunst dort untergehen muss.

Der Photograph konnte nicht namentlich ermittelt werden, das Bild wurde auf dem Blog der School of the Art Institute of Chicago mit der URL gefunden: http://cultblog2.wordpress.com/2009/04/07/oh-wow-olafur-eliasson/

Dort inszenierte Olafur Eliasson sein Werk “The Weather Project”, Teil der Unilever Serie, eine jährlich beauftragte, von Unilever gesponsorte Kunstshow. Die Raumbegrenzungen werden durch künstlich erzeugten Sprühnebel undeutlich, scheinen entgrenzt und Teil der Stadtnatur. Während eines Tages entwickelen sich kleine Wolken, Nebelfelder, Dunstglocken und milchige Eintrübungen.

Am Hallenende ist eine halb-zirkuläre Form aus Hunderten von, in den Strassenlampen verwendeten, Mono Frequency Lichtern installiert, deren andere Hälfte durch einen Spiegel vervollkommt ist. Die Decke verdeckt ein Spiegel, der die Wetterbedingungen in der Halle vervielfältigt. Dieser natur – atmophärische Zustand wird Gelb erleuchtet, eine Sonne scheint in der Halle, nuancierte Farbänderungen verstärken, simulieren Tageszeiten. Als Besucher will man sich kaum diesem künstlichen Wärmeball entziehen, wünscht sich auf dem Boden zu legen und in Farbe zu baden.

© wonderferret, Uploaded on September 23, 2007 auf Flickr

Olafur Eliasson lebt seit 1995 in Deutschland, Berlin und Dänemark, Kopenhagen.  Er ist einer der bedeutendsten und bekanntesten Gegenwartskünstler. Die Parameter der Lichtmodulation im Raum ziehen sich durch sein Werk und spiegeln in unterschiedlichsten Formaten seine Überzeugung, die sich um die Erhaltung der Welt, der Biosphäre, um kosmische Dimensionen und Natur in der Stadt drehen, wieder. “Sphärologisten” nennt Peter Sloterdijk, Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Kunst und Design in Karlsruhe, diese Kunstforscher mit ihren Ideen zu komplexen Welten des Lebens, des Bewohnens und Seins.


Fotografie ©Ade Rowbotham, 2006

Sein Werk verbindet die Bildende Kunst, die Architektur, Industriedesign (er entwirft Lampen und Lichtobjekte für den häuslichen Gebrauch), Inszenierungen für die Industrie (BMW Art Car Projekt 2007) und Kommerz (“Eye See You” Lichtinstallation für die weihnachtliche Schaufensterdekoration der New Yorker Louis Vuitton Stores) oder internationale Events wie EXPOS.

Meine Empfehlung: Olafur Eliasson: Innen Stadt Außen, Ausstellung vom 28. April bis 9. August 2010 im Berliner Martin Gropius Bau.

Andere Links:
Movie: http://www.jjfilm.dk/en/productions/in_production/olafur_eliasson/

Lampendesign: http://www.starbrick.info/de/starbrick.html

Olafur Eliasoon auf der Web Sciences Po conference mit dem Vortrag: The Sun Has No Money, Dezember 2009: http://vimeo.com/7979103

Seine Site: http://www.olafureliasson.net/

On TED: http://www.ted.com/talks/lang/eng/olafur_eliasson_playing_with_space_and_light.html

von Ursula Drees

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Nun leuchtet es so wie wir es wollen

Nach einigem Programmierungsaufwand und Telefonaten mit unserem Light Tube Sponsor Pro Lighting haben wir nun die Kontrolle über die Lichteffekte erlangt.

Felix Wegner bei der Programmierung der Light Tubes
Felix Wegner bei der Programmierung der Light Tubes © Kristin Tecles
Light Tubes
© Nadja Weber
Anique Roefsema bei der Ansteuerung der Light Tubes
Anique Roefsema bei der Ansteuerung der Light Tubes © Kristin Tecles