Fertigstellung der Filme

Im Mai hatte die Fertigstellung der Medieninhalte hohe Priorität, damit wir nun im Juni alle gemeinsam mit dem Bühnenbau beginnen können. Aus diesem Grund arbeitete das Filmteam die letzten Wochen an dem Video mit der Kettenreaktion und drehte das Einführungsvideo für die Warteschlange. Beim ersten Video versucht Oma Frieda vergeblich einen Kaugummi aus einem Automaten herauszulassen. Unser größtes Problem war es eine Oma zu finden, die Freude an der Schauspielerei hat. Wir haben viele verschiedene Möglichkeiten ausprobiert um jemanden geeignetes zu finden. Wir haben nach einiger Zeit zwar einige ältere Damen mit dem Interesse gefunden Studenten zu unterstützen, darunter gab es aber leider keine begeisterten Schauspielerinnen. Schließlich fanden wir über den Theaterverein „Das Glasperlenspiel in Asberg e.V.“ eine wunderbare Schauspielerin. Der Kaugummiautomat wurde uns vom „CloseUp Store“ in Stuttgart ausgeliehen. Der Dreh des Films bei den Wohnheimen in direkter Nähe zur HdM verlief sehr flüssig, da wir eine genaue Aufgabenteilung...

Grafik  vs. Spielegrafik

Wer den Begriff Grafik hört stellt sich ganz bestimmte Dinge oder Produkte darunter vor. Je nach individueller Ausprägung wird ein Gamer dabei unweigerlich an Spiele denken wohingegen ein Print-Enthusiast eher an bedrucktes Papier in Form von Flyern, Magazinen oder Plakaten denkt. So unterschiedlich die Vorstellungen sind, so unterschiedlich sind auch die Arbeitsweise und die benötigten Fähigkeiten, die für das entsprechende Endprodukt benötigt werden. Das Grafikteam der Studioproduktion Event Media hat daher auch zwei verschiedene Abteilungen, die sich den jeweiligen Aufgaben widmen. In der „Print-Grafik“ wurden und werden das Logo, die Flyer und die Plakate aber auch Raumdekorationselemente erstellt. Eben alles was gedruckt wird oder klassisch zweidimensional ist. Dies sorgt auch für besondere Herausforderungen, so muss das Erzeugnis nicht nur auf dem Bildschirm überzeugen sondern auch durch den Druck mit verschiedenen Druckern realisierbar sein. Minimale Abweichungen sind hier immer zu bedenken, ebenso wie ganz profan wirkende Randerscheinungen. So hat bspw. das...

Das Management meldet sich zu Wort…

…inzwischen zwar nicht mehr ganz so häufig, aber so war das nicht immer. Jetzt, da wir in der Produktionsphase stecken und jedes Gewerk einen zeitlichen Überblick über die kommenden Wochen hat und darüber welche Arbeiten anstehen, kann sich das Projektmanagement diesen Blogartikel verfassen. Zu Beginn der Produktion war es oft schwierig sich darüber klar zu werden, wer genau was zu tun hat und bis wann welche Sache erledigt sein MUSS bzw. kann. Dank Frau Drees‘ Unterstützung und einer genauen Übersicht über die Tätigkeiten der einzelnen Gewerke, konnten wir inzwischen einen relativ konkreten Plan entwickeln. Zunächst musste überlegt werden, welches Gewerk mit welchem anderen zu tun hat bzw. welche Gewerke sich gegenseitig beeinflussen. So war es u.a. wichtig sich mit der Programmierung zu besprechen, um in Erfahrung zu bringen bis wann Spielgrafiken und Sounds benötigt würden. Denn erst nach deren Erhalt kann das Spiel fertig gestellt werden. Anschließend konnte man wiederum grob...

Spielsystematik

Oma Frieda will in unserer Story unbedingt die Kaugummikugel aus dem Automaten holen. Dieser Ehrgeiz, soll sich auch auf unsere Spieler und Zuschauer im „Automateninneren“ übertragen. Zwangsläufig hängt dieser Wille in unserem Fall mit einer gut durchdachten Spielsystematik zusammen. Für die Konzeption der Systematik mussten wir als Regieteam zunächst die Grundlogik festlegen. Ein Multiplayer soll es sein, mit dem Ziel die Kaugummikugel durch ein Kugellabyrinth aus dem Automaten zu befördern und möglichst viele Punkte zu sammeln. 8 Minuten Zeit haben 16 Spieler für drei Level, andernfalls bleibt die Kugel stecken. Wichtig ist vor allem, dass 3 Spielebenen in sich schlüssig verknüpft werden. Zu diesen zählen die Handlungsplattform, zwei Lollipop-Plattformen und das Labyrinth selbst. Der nächste Schritt war mit der Ausgestaltung der drei Level schon schwieriger. Keiner von uns hatte eine genaue Vorstellung davon, was passiert wenn 10 Leute auf einer Handlungsplattform durch Kippbewegungen eine Kugel steuern und sich dabei auch...

Oma Frieda und die Kettenreaktion

Das Filmteam beschäftigt sich intensiv mit der Konzeption und Planung der Medieninhalte für die Produktion IRRSINN. Es wird eine kleine Rahmenhandlung geben, die filmisch in das Thema und das Spiel einführt und am Ende das Erlebnis der Besucher abrunden soll. In der Warteschleife werden die Besucher der Event Media Produktion ein kurzes Video von Oma Frieda sehen, die vergeblich versucht einen Kaugummi an einem Automaten zu kaufen. Das Video endet mit einem Blick der Oma in den Automaten. Ihre Augen werden groß. Was verbirgt sich wohl für eine Welt in dieser unscheinbaren Maschine? Derzeit modifizieren wir noch unser Storyboard und versuchen herauszufinden, ob wir Außenaufnahmen machen werden, oder die Szene im Studio drehen. Außerdem arbeiten wir intensiv daran eine ältere Dame zu finden, die Freude an der Schauspielerei hat. Falls einer der Blogleser jemanden kennt der dafür in Frage käme, darf er sich gerne bei uns melden. Die Besucher werden die Spielwiese nach...

„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen“

Diese Weisheit war bereits Aristoteles vor mehr als zwei Jahrtausenden bekannt. Wie sehr dies auch heute noch zutrifft konnte das Grafik-Team (Lucia, Moritz und Sebastian) bereits feststellen. Die Schwierigkeit für die drei war es, ohne ein fertiges Konzept ein Logo für die Studioproduktion Event Media zu entwerfen. Die einzigen Anhaltspunkte waren die Aussagen, es solle schwarz-weiß sein und der Name der Produktion, Irrsinn. So machten sich die drei an die Arbeit und produzierten in der Folgezeit eine Menge bekritzeltes Papier. Mit einigen ihrer Entwürfe begannen sie dann die Vorauswahl. Die besten zwei wurden dann der Gruppe vorgestellt und diese wählte schließlich ihren Favoriten. „Es ist immer noch ein Arbeitsergebnis, dass sich sicher noch ein wenig ändern wird, aber der Anfang ist gemacht“. „Als die Konzeption von schwarz-weiß auf bunt gewechselt hat, gab es schon ein paar Probleme, schließlich kann man nicht ohne weiteres einen Entwurf einfach so anpassen“. Letztendlich muss...