Sneak Peak: Es läuft!

Team Up_Grade arbeitet auf vollen Touren an den Animationen und geht dabei mit „Bachelor of Engineering“-gerechter Präzision vor. Hier der Beweis und ein kleiner Ausblick auf das, was es an der MediaNight zu erwarten gibt: Es sei nur so viel verraten, dass auf dem CMC u.a. eine mächtige Maschinerie in Gang gesetzt wird – angetrieben von einem Hamsterrad. Für diese Animation galt es, die einzelnen Zahnräder der Maschinerie zunächst grafisch zu erstellen, aneinander zu legen und schließlich so zu animieren, dass sich ein schlüssiger, flüssiger Bewegungsablauf von Antriebs- bis Endrad ergibt. Die Umsetzung stellte sich jedoch als kniffliger heraus, als man zunächst vermuten möchte, denn die Zahnradzacken greifen nur dann radübergreifend sauber ineinander über, wenn Zacken- und Lückenbreite, Zackenanzahl relativ zum Rad-Radius, Radabstände und schließlich die Bewegungsgeschwindigkeiten zueinander mathematisch stimmig sind. Also waren massiver Taschenrechner-Einsatz und eine Herz-und Nierenprüfung von Adobe Illustrators Präzisionsvermögen gefragt. Ergebnis: Es läuft! Räderanimation © Jessica...

Auf das richtige Timing kommt es an!

Die Produktion befindet sich in der heißen Phase. Ziemlich genau ein Monat bleibt noch Zeit um unser Projekt zu realisieren. Doch nicht nur den Zeitplan der Produktionsabläufe gilt es im Auge zu behalten, auch das richtige Timing im Hinblick auf unsere Animationen stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Regelmäßig müssen Szenen gerendert werden um mit mehreren Augen begutachtet und im Timing nachgebessert zu werden. Bewegungen sollen möglichst natürlich und dynamisch wirken und weniger statisch. So stellen wir uns also häufiger die Frage: Easy ease, ease in oder doch ease out? Oder doch den ganzen Keyframe verschieben? Beitrag von André Bohr

Up_Grade für die Ohren

Auch heute noch kann man mit einem Stummfilm Oscars gewinnen, wie wir seit „The Artist“ wissen. Allerdings ist auch der Stummfilm ein nicht ausschließlich visuelles Medium. Schon als es noch keinen Tonfilm gab, spielten Kino-Organisten live zu den Vorführungen, und so wurde aus einem visuellen Medium ein audiovisuelles. Einer der Oscars für den oben genannten Stummfilm ging übrigens an die Musik. Was hat das jetzt mit unserer Fassadenprojektion zu tun? Richtig: Ohne Ton wäre sie irgendwie unvollständig. Eine PA mit genügend Power für eine angemessene Freiluftbeschallung steht uns an der HDM zur Verfügung. Jetzt liegt es an uns, einen Soundtrack zu gestalten, der genügend „Rums“ hat, um die Anlage nicht zu unterfordern. Ganz nebenbei sollte er am besten auch noch zu den Bildern unserer Story passen und das Erlebnis der Zuschauer steigern. Anhand des Storyboards haben wir zunächst eine Liste mit Sounds zusammengestellt, die wir voraussichtlich benötigen, und dabei auch...

Erster Projektionstest am CMC

Aufbau des Projektionstests © Ingmar Jännsch Diese Woche wurde nun ein erster Projektionstest an der CMC-Front durchgeführt, an der auch die finale Präsentation des Projekts an der Media Night stattfinden wird. Dabei wurde zum einem getestet, wie der Molton, der uns bisher als Projektionsmaterial zur Verfügung steht, an der Glasscheibe des CMCs befestigt werden kann und wie sich seine Reflexionseigenschaften für unsere Zwecke eignen. Gleiches gilt für die Rolladen und Gardinen der Büroräume des Erd- und Untergeschosses. Projektionstest auf dem CMC © Jessica Bergs Mit Hilfe eines Large-Venue-Projektors (5000 lm), der uns freundlicherweise von der Universität Stuttgart zur Verfügung gestellt wurde, konnte schon einmal Klarheit über die Qualität der Abbildungsleistung auf das Projektionsmaterial aus gegebener Entfernung und Dunkelheit geschaffen werden. Weiterhin wurde mit einem Testbild die optische Wirkung des angeplanten Grafikstils getestet. Die Ergebnisse des Tests liefern damit wertvolle Erkenntnisse für den finalen Technikaufbau an der Media Night, sowie für...

Modellbau des CMC

Ingmar hat das Modell gebaut. Darauf werden Projektionstests stattfinden. Modell von Ingmar Jännsch Sollte das Publikum sehr nach an der Architektur stehen, dann würden sie aus dieser Perspektive das Gebäude sehen. Untersicht. Modell von Ingmar Jännsch Um verschiedene Strukturen abzubilden, Strukturen wie Türfutterale, Fensterrahmen und -simse kann eine zusätzliche Wand eingezogen. Sie kann je nach Bedarf mit den Anforderungen bedruckt werden und dann die Konsequenzen auf die Projektion abzuschätzen. Ingmar erklärt erstaunliche Abweisungen von Architektur Blue Print zur tatsächlichen Architektur.