up_grade: Alternativ Fassade

Da wir ja noch unsicher sind ob wir die Fassade des CMC bespielen können, haben wir als Alternative den Innenhof der HdM als Möglichkeit ins Kalkül gezogen. Hier gibt es einige Vorteile wenngleich die Nachteile auch nicht ganz ausser Acht zu lassen sind: Vorteile sind dass wir die Medientechniken auf der gegenüberliegenden Seite sicher unterbringen können. Dass wir Besucher gut führen können und nicht von der Baustelle beeinflusst sind, dass wir vielleicht länger als nur auf der Medianight das Werk präsentieren könnten. Nachteilig derweil erscheint uns jedoch dass wir halböffentlich sind. Denn wer die Bespielung sehen will, muss in den Innenhof gehen. Und das tun die Insider: HdM Angehörige, Professoren, Studierende, Mitarbeiter usw. Das wäre beim CMC anders. Da würden unbeteiligte Passanten auch in den Genuss kommen. Die Öffentlichkeitswirkung wäre weiter gefächert. Grafik von Jessika Bergs Foto von Andre Bohr Die  Ansicht im Innenhof. Sicherlich auch spannend in der Dimensionen...

Planung und Realität der Stage

Eigentlich ist es immer interessant wie stark die Realität von den Konzepten abweicht oder eben nicht. Das anfängliche Bühnenmodell sah unregelmässig verschachtelte Wände vor. Nach einigen Tests stellte sich heraus, dass Optimierungen notwendig waren. Wir hätten die Ursprungsidee nur mit grösstem Aufwand bauen können. Die Elemente waren ja alle Unikate und dann auch möglicherweise zu schwer. Der statische Rückbau hätte ordentlich Material erfordert. Model von Karina Köppl  Foto © Udrees Es wurde neu und einfacher gedacht. Und die ersten Papiermodelle gebaut. Photo©Udrees Sie entsprachen der Grundidee von flexiblem Elementen,  jedoch wurden aus den unregelmässigen Bauteilen gleichschenklige Dreiecke, eine Form wie sie schon Buckminster Fuller in seinen Geodätischen Domes in den 70iger Jahren realisierte. Das Prinzip fand auch hier Anwendung. Foto©Udrees Das Material  selbst wurde von Kohlschein geliefert. Die Grundform war schon vorgegeben, die Ecken wurde gebogen und an den Ecken mit Löchern für Kabelbinder versehen. Foto©Udrees Diese Verbindung brachte grosse Flexibilität...

Willkommen im Jahr 2084.

Am 26.01.2012 war es endlich soweit. Die MediaNight war schon der zweite große Tag für das EMTV-Team. Mit der Kolloquiumsshow einen Tag zuvor wurden insgesamt drei Sendungen à ca. 45 Minuten gefahren und die interaktive Live-Inszenierung THE LOST CLOUD so einen Publikum von ca. 210 Personen präsentiert. Die interaktive Live-Inszenierung THE LOST CLOUD führte Teilnehmer und Publikum in ein Zukunftsszenario der besonderen Art – Gemeinsam waren sie für die Rettung des Weltwissen verantwortlich und fanden sich dafür in einer einzigartigen Atmosphäre wieder. Zentrales Objekt der Produktion ist ein rundum begehbares und interaktiv bespieltes Polygon – die Cloud. 31 Studierende der Bachelorstudiengänge Audiovisuelle Medien, und Medienwirtschaft, sowie des Masterprogramms Elektronische Medien arbeiteten im Wintersemester 2011/12 an einer einmaligen TV-Show. Dabei wurden die unterschiedlichen Kompetenzen in der Konzeptionierung, Organisation und Realisierung einer sendefähigen Live-Show gebündelt. Hierzu bilden die Studierenden einen Sendebetrieb mit allen klassischen Arbeitsbereichen wie Redaktion, Produktion, Grafik und Technik ab,...

Die ganze Welt ist eine Bühne…

Bei Glühwein und Lebkuchen wurde noch vor Weihnachten ordentlich geklotzt. Die Studenten Michael und Patrick zeichnen für die Unterkonstruktion der Show-Bühne verantwortlich, für die mithilfe des hochschuleigenen Transporters im großen Stil OSB-Platten eingekauft wurden. Für die 20cm hohe, 40m2 große und individuell geformte Fläche wurden Bühnenpodeste aufgestellt und mithilfe der  OSB-Platten auf die individuelle Form erweitert. Tatkräftige Unterstützung bekamen die Studenten hierbei vom Schreiner der HdM, Herrn Leuthold, der beim Zusägen der Platten half und auch sonst immer einen guten Tipp hat. Soweit so gut. Nun gilt es die Unterbodenbeleuchtung der Bühnenfläche zu installieren und das Holz noch mit gewünschtem Bodenbelag abzudecken. Das soll aber noch nicht alles sein. Für die Rückwand der Bühne wird gerade viel getüftelt, Bauvorrichtungen werden erstellt, Aufhängsysteme besprochen und auch sonst alle Probleme aus der Welt geschaffen. Unsere Ergebnisse präsentieren wir mit viel Vorfreude noch Ende dieser Woche! Stay tuned! Beitrag verfasst von Michael Holzmann...

Das täglich Brot der Redaktion

Redaktion, die: (lat.) etwa: eine fünfköpfige Gruppe der Freude am Kreieren. Als eine der ersten Gruppen hat sie ihre Arbeit aufgenommen, denn erst kommt der Inhalt, dann die Umsetzung. Einige Wochen anstrengende Vorarbeit leisten und dafür am Ende so richtig ausspannen und den anderen Teams über die Schulter schauen, so die vage Hoffnung, die in ihr keimte. Und so traf man sich unzählige Male zwischen Stuttgarter Bars und Vaihinger TV-Küchen, trank viel Cappuccino und keinen frisch gepressten Orangensaft und komponierte einen Inszenierungsplot, so dicht und reich an Innovation, der in der gesamten Projektgruppe nur eins hervorrief: Fragen, Problemstellungen und weitere Fragen. Also setzte sich die Redaktion wieder zusammen und arbeitete neue Ideen aus, verwarf alte Gedanken und konkretisierte einzelne Linien, bis eine Woche später erneut die kritische Reflexion im Plenum erfolgte. Und als die Redaktion dann endlich einen festen Redaktionsraum ausgemacht hatte, wusste sie, dass es nun an der Zeit...