PR für Interwoven


Unsere Studioproduktion hat ihre Content-Strategie neu ausgerichtet. Statt langer, rein informativer Videos wollten wir 2- bis 3-mal die Woche kurze, trendorientierte und unterhaltsame Formate umsetzen, die neugierig machen und im besten Fall zur Interaktion anregen. Denn Inhalte werden schneller konsumiert und Nutzer entscheiden schon nach wenigen Sekunden, ob Beiträge interessant für sie sind oder nicht. Unsere Installation bietet dafür einen großen Spielraum. Sie befasst sich mit der Vorstellung, endlich eine Antwort von Außerirdischen auf die goldene Schallplatte zu erhalten, die 1977 ins All geschickt wurde. Eine ideale Grundlage für Content, der visuell auffällt, Fragen aufwirft und gelegentlich so wirkt, als hätten wir beim Produzieren kurz den Kontakt zur Erde verloren. Das beste Beispiel hierfür ein Brainrot-Vorläufer: „Bogos Binted?“ Dabei ist Selbstironie immer das Stichwort. Sich selbst auch mal hochzunehmen und dabei vielleicht sogar schauspielerische Qualitäten zu entwickeln, kam nicht selten vor. Und manchmal wurden dabei sogar humorvolle, ungeahnte Fähigkeiten entdeckt. 


„Bogos Binted?“ als Inspiration (links) und Umsetzung (rechts) mit Prof. Drees und Prof. Klinger 


Mutter- und Vatertags-Edits von Prof. Drees und Prof. Klinger 


Langweilige Bildbeiträge waren für uns ein klares No-Go. Auch in unseren Sponsoringbeiträgen machten wir uns die Trends stetig zu Nutze und entwickelten . Ein Beispiel dafür ist ein Reel für unseren Partner Macom, das über 36.000 Aufrufe und mehr als 500 Likes erzielt hat – bei einer vergleichsweise niedrigen Skip-Rate von 18 %. Solche Kennzahlen zeigen, dass Inhalte nicht nur gesehen, sondern auch aktiv konsumiert werden.


Sponsorenpost für Macom – Statistik und Übersprungen-Graph 

Die Ergebnisse bestätigen den Ansatz: In den letzten 30 Tagen konnten rund 36.000 Accounts erreicht und etwa 64.000 Aufrufe generiert werden. Der Instagram-Account hat damit neue Spitzenwerte erreicht und zeigt ein deutliches Wachstum in Reichweite und Engagement. Uns erreicht viel Zuspruch von Studierenden, aber auch unsere Sponsoren reagieren sehr positiv auf die neue, kreativere Herangehensweise. Die meisten – eigentlich alle von uns – haben bisher noch nie so erfolgreich einen Social-Media Kanal geführt. Jedes mal, wenn ein neues Reel hochgeladen wird, verfolgt das gesamte Team gespannt die Zahlen. Manche Beiträge kamen deutlich besser an als erwartet, andere wiederum deutlich schlechter als erwartet. Jedes mal haben wir aber ein kleines Stückchen mehr Erfahrung daraus gewonnen. Mit einer Zuschauerbindung von fast durchgehend über 50% hat uns das Macom Reel beispielsweise gezeigt wie mächtig ein Open Loop (das bewusste Auslassen von relevanten von Informationen, um Neugier zu wecken) sein kann. Völlig unerwartet wurde es zu unserem Top 1 Reel.

Für die kommenden Reels planen wir gezielt mehr Behind-the-Scenes-Inhalte sowie Content rund um die finale Installation. Ziel ist es, den Entstehungsprozess stärker sichtbar zu machen und die Community noch enger einzubinden und vielleicht nebenbei endgültig zu klären, ob wir hier noch von Studioproduktion sprechen oder bereits von einer unheimlichen Begegnung mit der dritten Art.

Beitrag und Bildmaterial von Marcel Armbrüster.

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