Ausarbeitung des Handywalds

Unser Handywald besteht aus 30 Handys, die an dünnen Stäben befestigt sind. Diese Stäbe stehen auf einem Gelenk, so dass die Stäbe mit den Handys leicht schwingen können – wie die Äste eines Baumes. Die Händy-Äste sind auf einer kreisförmigen Fläche in einem Radius von max. 6 m um die Personenstelen herum angeordnet. Zwischen den Stelen und den Handy-Ästen soll ein Abstand von 2 m eingehalten werden. Auswahl der geeigneten Handys. Foto © Christoph Volk Die Displays der Handys sollen leuchten. Idealerweise leiht uns ein Sponsor 30 moderne Handys. Ansonsten werden wir Handy-Dummys einsetzen und diese mit kleinen Leuchten bestücken. Aus dem Lautsprecher der Handys sind banale Alltagsgespräche in Form von Monologen zu hören. Diese Gespräche werden in einem Loop laufen. Der Besucher nimmt im Handywald viele Stimmen gleichzeitig wahr. Er muss sich konzentrieren, um die Inhalte eines Gesprächs verstehen zu können. Die Tonaufnahmen für die Monologe werden wir nächste...

Konzeptarbeit

Unser Projektplan bis zur Fertigstellung unserer Installation ist ambitioniert: Neben den wöchentlichen Teambesprechungen treffen wir uns immer häufiger in kleinen Gruppen, um schneller voran zu kommen. In der letzten Woche erarbeiteten Clara Ketterer und André Bohr noch detaillierter das Konzept, so dass das Team und die Betreuer heute das Konzept ohne größere Änderungen abnehmen konnten. Skizzen für die Konzeption. Foto © Christoph Volk Als nächsten Schritt werden wir die Mengen des benötigten Equipments analysieren, damit das Sponsoring-Team den Unternehmen gegenüber genaue Wünsche äußern kann. Bezüglich der rein finanziellen Unterstützung hat Niko Schotte bereits einige Unternehmen kontaktiert. Gesponserte Handy-Dummys für den Handywald. Foto © Christoph Volk Christoph Volk und André Bohr haben einen Prototyp für den Handywald gebastelt. Dafür haben sie ein Handy-Dummy an einer Stange befestigt, die auf einem leicht beweglichen Gelenk steht. In das Handy-Gehäuse haben sie einen Lautsprecher eingebaut. Der Prototyp wurde vom Event Media-Team für gut befunden...

Die Konzeption – Das Fundament einer jeden Rauminstallation

Die Ideenfindung ist abgeschlossen und das konzeptionelle Grundgerüst der Installation steht bereits. Nun gilt es die Hülle mit entsprechenden Inhalten zu füllen und sich Gedanken über die praktische Umsetzung zu machen. Foto © Niko Schotte Das Team bei der Arbeit. Das Motto lautet: Kuchen, Kaffee und Konzeption! Um in einem interaktiven Raum Inhalte vermitteln zu können gilt es eine klar definierte und deutliche Gestaltungssprache zu finden. In „humanoised“ werden wir sowohl mit auditiven, als auch visuellen Mitteln arbeiten. Im Bereich des Soundkorridors werden wir elektronische Klänge, im Handywald Sprechertexte und auf den Personenstehlen filmische Elemente verwenden. Die Herausforderung liegt nun darin die jeweiligen Inhalte aus dem Pool des Brainstormings zu konkretisieren und auszuarbeiten, so dass die gewünschte Botschaft übermittelt wird und wir damit den Besucher erreichen. Dies ist oberste Bedingung und entscheidet nicht zuletzt über den Erfolg einer jeden Rauminstalltion. Gerade deshalb stellt die Konzeption das Fundament des Projektes dar....

Die neue Produktion „humanoised“

Darum geht’s: Feeds, Streaming Video, digitale Tages- und Wochenzeitungen, online TV, blogs, Youtube, flickr, amazon, ebay, iTunes oder Portale für Flug-, Hotel-, Autobuchungen oder Partnervermittlungen, digitale Psychologen, Ratgeber und Helfer. Wir sind rund rum versorgt, für alles gibt es eine Application… Die Dezentralität der Netzwerke unterstützt die Globalisierung des Menschen wobei das Internet sowohl Ursache als auch Wirkung ist. Wir sind Massenware und sprechen durch Massenmedien. Wir sind öffentliche Gebäude, jeder kann hinein und heraus wandern. Was bleibt von unserer Persönlichkeit, unseren Sehnsüchten, Träumen, Wünschen, wenn es keine Geheimnisse mehr gibt? Kernsatz: Der Mensch im medialen Rausch. Das Modell ist schon gemacht aber es wird adaptiert. Einige Bilder stellen wir jetzt schon mal online. Modell von Clara Ketterer  Fotografie © Ursula Drees Es wird einen Handywald geben. Dort werden mobile Telefone auf dünnen Ständern wie Grashalme, oder sich im Wind neigende Baumäste im Raum verteilt. Sie stehen in einer dichten...

Wir haben es geschafft!

Drei turbulente Monate liegen hinter uns. Drei Monate in denen wir intensiv gearbeitet und so einige Höhen und Tiefen durchlebt haben. Am 27. Januar war es dann endlich so weit:  Über 400 Besucher betraten an der Medianight unser LalaLand. Fotografie © Kathrin Meier Fotografie © Camilla Gratrop Mit viel Lob und positivem Feedback schlossen wir nach fünf Stunden Vorstellung die Türen der Installation und beendeten damit auch ein Projekt, das für jeden von uns eine einmalige Erfahrung war. Wir möchte uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Sponsoren, unseren Familien und Freunden und allen Helfern (ganz besonders bei unserem Haustechnik-Team) für die großartige Unterstützung bedanken.Ohne diese hätten wir unser Konzept „LalaLand“ nicht verwirklichen können. Besonderen Dank auch an Frau Drees und Herrn Mühlhöfer, die uns das Semester über betreut haben. Beitrag von Annabel Schiebol