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Die Regie: Die Entstehung von NOVA Inc. und das Konzept hinter der Installation

Woher kommt eigentlich NOVA Inc., der titelgebende Großkonzern aus unserer Installation? Wir, die Regie, haben uns NOVA Inc. ausgedacht. Als Regie sind wir dafür zuständig, die Ideen und das Konzept für die Studioproduktion zu entwickeln, zu überarbeiten und bei Bedarf anzupassen. Schließlich lässt sich ohne gutes Konzept kein gutes Raumerlebnis erschaffen.

Für jedes gute Konzept wird zunächst eine Grundidee, ein Thema, benötigt. In unserem Fall ist das Thema Fake News, also das Erschaffen einer alternativen Realität, die auf Falschinformationen basiert. Zu diesem Thema wollten wir ein Erlebnis entwickeln, das das Thema gut abbildet, aber den Besuchern auch Spaß macht.

Hier kommt NOVA Inc. ins Spiel, ein fiktiver Konzern, der in der Zukunft durch Kontrolle der Medien die Wirklichkeit so hinbiegt, wie es ihnen passt. Unsere Besucher sollen eintauchen in die Welt von NOVA. Doch werden sie wieder auftauchen, bevor es zu spät ist?

Die Grundidee müssen wir als Regie in ein genaueres Konzept übersetzen. Denn was genau bedeutet eigentlich das Eintauchen in die NOVA-Welt? Hierüber macht sich die Regie umfangreich Gedanken. Wir überlegen uns, mit welchen Ereignissen die Besucher nacheinander konfrontiert werden, welche Rätsel es zu lösen geben wird, was es zu sehen und zu hören geben wird und noch vieles mehr. Dabei müssen wir viele Dinge beachten, denn das Erlebnis darf die Besucher weder über- noch unterfordern, und unendlich Geld und Ressourcen haben wir ebenfalls nicht.

Whiteboard nach Regiemeeting
©Studioproduktion EventMedia

Festgehalten werden unsere Überlegungen einerseits in vielen Besprechungsprotokollen und Mitschriften, und andererseits in sorgfältig zusammengestellten, übersichtlichen Dokumenten wie der User Journey und dem Interaktionsflussdiagramm. Die User Journey ist ein Dokument, in dem detailliert beschrieben wird, was die Besucher in der Installation erleben. Vom Briefing am Anfang, bis zum Verlassen des Raums. Das Interaktionsflussdiagramm beschreibt, welche Interaktion in unserem Raumschiff welche Reaktion in Bild, Ton und Licht auslöst. Auch dieses Dokument zeigt also auch den Ablauf der Installation, nur in diesem Fall von der technischen Seite.

Ausschnitt aus dem Interaktionsflussdiagramm
©Studioproduktion EventMedia

Diese beiden Dokumente sind sehr bedeutend, den sie halten den aktuellen Stand des Konzepts in ordentlicher Form fest. Besonders für die übrigen Mitglieder des NOVA Inc. Teams sind die
Dokumente eine wichtige Informationsquelle, denn andere Gewerke wie Licht, Ton, Bewegbild & Co. orientieren sich an diesem Konzept. Deshalb ist es von zentraler Rolle alle Beteiligten zu informieren, wenn es Änderungen in einem oder beiden Dokumenten gibt.

Die Konzeptarbeit ist eine sehr wichtige und grundlegende Arbeit, die nie richtig abgeschlossen ist. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse und Ereignisse, an die sich das Konzept anpassen muss.

Beitrag von Alina Hertling

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Herzliches dankeschön an Thieme!

Wir möchten uns von Herzen bei Thieme für Ihre großzügige Unterstützung und Ihr Vertrauen in unser Projekt bedanken.

Mit ihrer umfassenden Expertise und ihrem Engagement für hochwertige Lösungen hat Thieme einmal mehr bewiesen, wie sehr sie Innovation und Zusammenarbeit fördern. Thieme steht für herausragende Arbeit und besitzt ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse moderner Bildungs- und Kommunikationsprojekte.

Dank ihrer Unterstützung können wir entscheidende Schritte zur Umsetzung unserer Vision realisieren. Diese Partnerschaft hat für uns einen großen Wert und gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam etwas Besonderes zu schaffen.

Nochmals ein großes Dankeschön an Thieme – wir freuen uns auf weitere gemeinsame Erfolge!

Beitrag von Teresa Bachert, Sabrina Weber, Elisabeth Krings

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Herzlichen Dank an die Wirtschaftsförderung Baden-Württemberg!

Wir möchten der Wirtschaftsförderung Baden-Württemberg unseren Dank für die großzügige Unterstützung unserer Studioproduktion aussprechen. 

Die Wirtschaftsförderung Baden-Württemberg steht für die nachhaltige Entwicklung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg. Mit ihrem Engagement für Innovation, Internationalisierung und zukunftsorientierte Projekte leistet sie einen Beitrag zur Förderung von Unternehmen, Start-ups und kreativen Projekten in der Region.

Mit ihrer Unterstützung können wir unsere Ideen verwirklichen und ein einzigartiges Erlebnis für unsere Besucher schaffen. Wir danken der Wirtschaftsförderung Baden-Württemberg von Herzen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung – gemeinsam machen wir unsere Vision „NOVA Inc.“ greifbar!

Beitrag von Elisabeth Krings

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Ex Libris erhält seine erste Auszeichnung: Bronze beim CommAward Talente 2024

Tretet ein in eine Welt, in der die Realität verblasst und Magie zum Leben erwacht…

Mit Ex Libris wurde eine interaktive Installation geschaffen, die die Besucherinnen in eine faszinierende Märchenwelt entführt. Sie betreten eine antike Bibliothek, in der lebende Bücher und sprechende Gemälde die Geschichte von Billy erzählen, der aus seinem Buch gefallen ist und Chaos anrichtet. Um den Wald und Billy zu retten, müssen die Spieler:innen das Chaos beseitigen, indem sie verschiedene mechanische und elektrische Aufgaben im verwunschenen Wald lösen.

Die Installation beeindruckt nicht nur durch ihre kreative Story, sondern auch durch innovative Technik. Kapazitive Sensoren und 3D-gedruckte Mechaniken bringen die magische Welt zum Leben, während Licht-, Ton- und Duftdesign das immersive Erlebnis verstärken.

Für diese außergewöhnliche Leistung wurde Ex Libris beim CommAward Talente 2024 mit BRONZE in der Kategorie / SPACE / Exhibition ausgezeichnet. Wir gratulieren dem Team zu diesem verdienten Erfolg!

Beitrag von Sabrina Weber, Teresa Bachert

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Bubble Mania gewinnt 3 Mal bei den CommAwards Talente 2024


 Es waren noch vier, jetzt sind es sieben Auszeichnungen!

Was als Idee begann, hat sich zu einem preisgekrönten Erlebnis entwickelt: Mit Bubble Mania wurde die zweidimensionale Welt der 80er-Jahre-Arcade-Games in einen dreidimensionalen, interaktiven Spielraum transformiert. Die Spieler:innen betreten eine immersive Welt voller leuchtender Bubbles und haptischer Controller, die an die Nostalgie klassischer Spiele wie Pong oder Space Invaders erinnern und doch völlig modern wirken.

Hier treffen Nostalgie und Innovation aufeinander: Ein Raum, der nicht nur grelle Farben und pixelige Ästhetik in eine neue Dimension bringt, sondern auch Teamwork und strategische Abstimmung erfordert. Die Spieler:innen navigieren durch eine interaktive Umgebung, in der jeder Schritt die Atmosphäre und den Klang verändert, das alles mit eigens entwickelten Technologien wie maßgefertigten Controllern und RFID-gesteuerten Bubbles.

Beim CommAward Talente 2024 wurde Bubble Mania für seine herausragende Konzeption und Umsetzung gleich dreimal ausgezeichnet:

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!

Beitrag von Sabrina Weber, Teresa Bachert

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Bühne: From The Window(s) To The (Octa)wall(s)

Um unseren Besucherinnen und Besuchern überhaupt eine Bühne bieten zu können, muss diese vorher detailliert geplant werden. Sobald wir uns darüber im Klaren waren, dass sich unsere Escape-Room-artige Installation in einem Raumschiff abspielen wird, machten wir uns Gedanken über dessen Konstruktion. Zu den Überlegungen zählten nicht nur die im Fokus stehende Inneneinrichtung, die vom 70er-Jahre-Look sowie dem Retrofuturismus geprägt ist, sondern auch die Größe, Deckenhöhe, Fenster und welche Form das Raumschiff überhaupt annehmen soll. Anfangs experimentieren wir spielerisch mittels Virtual Reality und lernten, wie man Objekte im Raum platzieren kann, um sich diesen sowie die dazugehörigen Größenverhältnisse besser räumlich vorstellen zu können. Dazu benutzten wir Arkio, ein Programm, bei dem man mit der Meta Quest in eine Mixed Reality eintauchen kann: Man befindet sich zwar in seiner tatsächlichen, realen Umgebung, platziert aber Personen, Möbel und andere virtuelle Objekte um sich herum. Dies half uns, ein besseres Verständnis für den Raum zu erhalten. Anschließend entwickelte Shady Hanna einen Plan in Vectorworks. Es handelt sich dabei um ein 3D-Programm, das seine vielseitige Einsetzbarkeit unter anderem in Events und vor allem in der Architektur findet. Es bietet die Möglichkeit, Wände, Möbelstücke und viel mehr virtuell exakt dort zu platzieren, wo es letztendlich im Erlebnisraum auch vorzufinden ist. Herausfordernd war hierbei vor allem, sich erstmals ohne Vorerfahrung in das Programm einzuarbeiten, das selbst von Architektur-Studierenden als „nicht die einfachste Software“ wahrgenommen wird. Praktisch war allerdings, dass die Baupläne der von uns benötigten Octawalls direkt in Vektorworks eingebracht werden konnten, sodass diese in voll umfänglichen Detail vorhanden waren und sehr hilfreich bei der Planung waren. Letztendlich erwies sich Vektorworks als eine „Herausforderung, die es wert war“, sich anzunehmen, so Shady Hanna.

2D-Draufsicht des NOVA INC. Raumschiffs in der sogenannten „Spielwiese“, unserem EventMedia-Raum
©Studioproduktion EventMedia, Shady Hanna

3D-Ansicht unseres Vectorworks-Raummodels mit Fokus auf die Octawalls
©Studioproduktion EventMedia, Shady Hanna

Nachdem die Maße bekannt waren, ging es weiter mit der konkreten Planung: Mittels Laser und Klebeband markierten wir die gewünschten Flächen, wie sie in unserem tatsächlichem Erlebnisraum sein sollen. Da wir nun den bereits fertigen Vectorworks-Plan zur Hand hatten, ging es nur noch um Genauigkeit und Teamwork.

Von Links nach Rechts: Shady Hanna, Teja Ebel und Marla Ernst in der EventMedia-Spielwiese bei der Arbeit.
©Studioproduktion EventMedia, Foto: Christina Bergner

Anschließend ging es mit dem Interieur weiter: Wir waren uns alle einig, dass die Inneneinrichtung unseres Raumschiffs offensichtlich den bunten Stil der 70iger-Jahre widerspiegeln sollte, auch die Raumschiff-Charakteristik der Steuerkonsole galt es hierbei nicht zu vernachlässigen und wurde deshalb wortwörtlich angehoben, um sich gestalterisch abzuheben. So kreierte Alina Hertling eine Version für unser mögliches Interieur. Dabei verwendete sie „pCon Box“, ein Programm, mit dem man Prototypen von Inneneinrichtungen erstellen kann, indem man reale Möbel verwendet, die es genauso zu kaufen gibt. Gerade hieraus ergaben sich sowohl die Vor- als auch die Nachteile des Programms: manche Möbel, die wir für unsere Studioproduktion verwenden möchten, sind dort verständlicherweise nicht erhältlich und so mussten wir improvisieren. Dies gelang auch, denn das Programm half dabei, „den Raum treffend widerzuspiegeln“, so Alina Hertling. Die Einrichtung selbst sei einfach und verlief problemlos, unser fertiggestellter Vectorworks-Plan konnte einfach in das Programm übertragen werden.

3D-Draufsicht des pCon-Box-Interieurs
©Studioproduktion EventMedia, Alina Hertling

Dreidimensionaler Prototyp des Raumschiff-Interieurs via pCon-Box
©Studioproduktion EventMedia, Alina Hertling

Als ob wir uns damit nicht schon selbst übertroffen hätten, entwickelten Marla Ernst und Teja Ebel noch ein physisches Raummodell und stellten ihre kreativen Bastelkünste unter Beweis. Die Mühen, die bei dieser Feinstarbeit geleistet wurden, haben sich gelohnt:


Physisches Raummodell der interaktiven Installation
©Studioproduktion EventMedia, Marla Ernst und Teja Ebel

Doch damit sind wir längst nicht am Ende. Wir bauten außerdem schon die ersten lebensgroßen Octawalls in die Spielwiese inklusive Podest, auf dem sich die Steuerzentrale befinden soll:

Octwalls in Lebensgröße inklusive Podest
©Studioproduktion EventMedia, Shady Hanna, Jonas Weiß, Alina Hertling, Christina Bergner, Marla Ernst, Teja Ebel

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir allesamt gespannt auf das Resultat sind, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt. So haben wir bereits viel geschafft und arbeiten fleißig daran weiter, um den Traum unseres Raums wahr werden zu lassen.

Beitrag von Christina Bergner