Allgemein, Grenzgebiete, Sponsoren

Die Stuttgarter macom GmbH unterstützt Grenzgebiete!

Wir freuen uns sehr die macom GmbH als Sponsor für unser Projekt „Grenzgebiete“ gewonnen zu haben.

Über Macom:

Ganzheitliche Beratung und Planung für audiovisuelle Kommunikationslösungen in Arbeits- und Markenwelten: Die Stuttgarter macom GmbH ist Deutschlands führender Consulting- und Ingenieur-Dienstleister für die digitale Transformation im Raum.
Mit unserem interdisziplinären Team von mehr als 50 branchenspezialisierten Ingenieuren und Beratern unterstützen wir unsere Kunden bei der Konzeption, Planung und Umsetzung von einfachen, standardisierten Kommunikationslösungen, bis zu komplexen, vernetzten Großprojekten – unabhängig und herstellerneutral. Durch die langjährigen Erfahrungen im Umgang mit anspruchsvollen Projekten im In- und Ausland sind die macom Ingenieure bekannt für besondere Lösungen, hohe Innovativität und wirtschaftlich optimierte Ausarbeitung. Zudem verfügen die macom Ingenieure über weitreichende Erfahrung in der Projektsteuerung und dem Schnittstellenmanagement von medientechnischen Bauprojekten.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.macom.de.

Für Jobs & Praktika bei macom, schauen sie auch gerne hier vorbei.

Grenzgebiete

Dreharbeiten für die Station Tiefengrenze sind abgeschlossen

Die Station Tiefengrenze – eine Projektion auf die Wasseroberfläche – soll dem Besucher einen Einblick in eine bunte und abwechslungsreiche Unterwasserwelt gewähren. Die Besucher werden in die Tiefen der Ozeane der Welt verführt. Bunte Fische, Haie oder auch Quallen sind dabei nicht wegzudenken.

 

Um unser Motiv – die Unterwasserwelt – zu drehen, mussten wir zunächst nach möglichen Drehorten recherchieren. Mit dem Sealife in Speyer kamen wir ins Gespräch und konnten nach einem Probedreh und einem Vorgespräch mit dem Dreh anfangen. Die Aufnahmen sollten von unten nach oben gedreht werden, dementsprechend brauchten wir eine Unterwasserkamera. Wir entschieden uns für eine GoPro, der Umgang und das Ergebnis überzeugten uns. Zusätzlich bauten wir uns einen Teleskoparm, um die GoPro im Wasser ablassen zu können.

Aufgrund von Bestimmungen konnten wir im Sealife nur in vereinzelten Aquarien drehen. Unser Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Rochen- und Katzenhaibecken. Wir mussten relativ schnell feststellen, dass die Fische die Kamera mieden. In den weiteren Becken war das gleiche Phänomen zu sehen. Die Sichtung des Materials bestätigte uns in unserer Annahme. Zusätzlich waren die Aufnahmen der vereinzelten Fische sehr groß, da die Becken sehr niedrig waren. Eine Lösung musste her. Aufnahmen von außerhalb des Beckens kamen beim Team gut an. Wir änderten also den Blickwinkel und drehten ab sofort von außerhalb der Becken frontal auf das Geschehen.

Das Naturkundemuseum in Karlsruhe stand auch auf unserer Aquarien-Liste. Aufgrund der kürzeren Anfahrt und einem sehr positiven Kontakt, drehten wir in Karlsruhe. Wir machten von allen Aquarien – Rochen-, Korallenfisch-, Schildkrötenaquarien – mit der GoPro von außen Aufnahmen. Wir drehten dann auch noch im großen Ozeanbecken – Korallenfische und einen Hai – während der Fütterung. Doch auch hier mussten wir akzeptieren, dass die Fische die Kamera mieden. Bei der Sichtung des Materials mussten wir feststellen, dass immer wieder Spiegelungen und das rote Blinken der GoPro im Bild waren. Aufgrund der höheren Qualität und der besseren Möglichkeiten die Spiegelungen zu mindern, entschieden wir uns für einen weiteren Dreh mit einer Spiegelreflexkamera. Um die Spiegelungen zu vermeiden, nutzten wir einen Polfilter und hängten unseren Drehbereich mit Molton ab.

Bei unserem zweiten Dreh in Karlsruhe entstanden viele gute Eindrücke, aus denen wir nun einen Film bauen werden.

Beitrag von Aline Müller

Allgemein, Grenzgebiete

Blick hinter die Kulissen: Grenzgebiete ist nun auch auf Snapchat unterwegs !

Dieses Semester wollen wir einen ganz neuen, unkonventionellen Kanal zur Dokumentation und Werbung unserer Produktion ausprobieren: Snapchat.

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Mit der App kann man Bilder und Videos mit dem Handy aufnehmen, mit Text und Filtern versehen oder mit dem Finger reinmalen. Dadurch erlaubt Snapchat vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten. Zusätzlich sind die Bilder und Videos immer nur 24 Stunden sichtbar und verschwinden danach (können aber alternativ auch gespeichert werden).

Mehrere Bilder und Videos werden in einer sogenannten Story hintereinander angezeigt.
Die App ermöglicht es Nutzern andere Nutzer über den sogenannten Snapcode hinzufügen. Dieser basiert auf dem QR-Code und wird durch Scannen in Snapchat ausgelesen.

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Einfach den Snapcode in der Snapchat App scannen oder in der App nach ggebiete suchen und unseren Account hinzufügen, um unsere Produktion hautnah zu erleben.

Oder klick einfach hier um uns als Freund hinzuzufügen.

Beitrag von Moritz Hoffmann

Allgemein, Grenzgebiete

Die Technik für unsere Installationen – Erster besuch bei MLD

Bevor das Team in die kurze Winterpause ging, fand das erste Treffen mit dem Technikverleih music & light design, kurz MLD, statt. Der Verleih wird den Hauptteil der Technik für die Lange Nacht der Museen bereitstellen, die vergangene Zusammenarbeit mit der Hafen Stuttgart GmbH hat sich als sehr positiv erwiesen.

Dazu fuhren die Programmierung, Ton- und Mediensteuerungsabteilung der Grenzgebiete mit Herrn Mühlhöfer nach Leonberg um sich mit dem Geschäftsführer Michael Müller zusammenzusetzen. Im Gespräch erläuterten wir zunächst unser übergreifendes Konzept. Anschließend gingen wir auf die technischen Anforderungen aller sieben Stationen genauestens ein. Dazu wurde im Vorfeld eine Anforderungsliste aufgesetzt, an der wir uns im Gespräch entlanghangelten. Herr Müller hörte unsere Ideen und Vorschläge an und kommentierte die Möglichkeiten einer technischen Umsetzung. Dabei kamen etliche unserseits zu klärende Fragen auf, die im Protokoll festgehalten wurden. Der Geschäftsführer hingegen machte zu diesem Zeitpunkt noch keine Aufzeichnungen, vermutlich da es das erste Treffen war und die genauere Planung erst zusammen mit dem Kostenvoranschlag fällig wird. Da MLD bereits an einer der Hafenausspielungen beteiligt war, sind die Anforderungen des Terrains bereits bekannt und der Erfahrungsschatz hilft auch uns bei der Feinkonzeption.

Für die Grenzkörper empfahl uns Herr Müller zum Beispiel eher pointiertes Effektlicht an den Kränen zu platzieren, da flächiges Licht zu sehr in die Projektionen einstrahlen würde. Wegen der Nähe der Interaktionsflächen der Grenzkörper und der Grenzlichter müsse die PA zudem sehr gerichtet sein. Zudem negierte er die Möglichkeit Scheinwerfer/Lautsprecher unter dem Dach des Boardingbereichs zu hängen und wies uns darauf hin, dass ein Wegeleitsystem hin zum abgesetzten Interaktionsbereich der Grenzlichter bedacht werden müsse. Hier zeigte sich schon der Vorteil eines erfahrenen Partners.

Für die vier Projektionen sicherte MLD uns zu, dass wir in Zukunft jederzeit Projektionstests durchführen können, was besonders für die Nebelprojektion der Grenzgewässer wichtig wird.

Bei dem Konzept der Tiefengrenzen stockte Herr Müller zwar kurz, da das Hängen eines ausreichend lichtstarken Projektors über Wasser oder das alternative Bauen eines Projektionsturms natürlich nicht zu unterschätzen sind. Aber auch hier zeigte er sich kooperativ, das Konzept umzusetzen.

Als eins der komplexeren Bestandteile des gesamten Hafenprojekts hat sich der Ton entpuppt, der inhaltsgebunden auf die Schiffe übertragen werden muss. Auch hier war das Vorabgespräch erhellend. Herr Müller zeigte sich interessiert an der unkonventionellen Idee und positiv eine Lösung für die Übertragung zwischen Stationen und Schiffen zu finden.

Für den Grenzübergang sprachen wir auch über leistungsstarke Lichtschranken. Auch wenn er uns einen selbstentwickelten Prototyp nicht zusichern kann, schien es so, als sei es kein Problem die Breite des Neckars zu überwinden.

Wir verblieben so, dass wir nochmals eine genaue, überarbeitete Version der Anforderungsliste und einen detaillierten Ansichtsplan fertigen werden, die nun im neuen Jahr von MLD begutachtet werden. Daraufhin senden sie uns einen Kostenvoranschlag, der sämtliche Technik und auch die benötigten Arbeitskräfte beachtet. Fällt dieser im Sinne aller beteiligten Parteien aus, steht der näheren Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Technikverleih nichts mehr im Weg.

Nach einer abschließenden Begutachtung eines Art Showrooms verließen wir MLD mit einem recht positiven Eindruck.

Beitrag von Dorian Sorg

Allgemein, Grenzgebiete

Züblin – „Im Hoch- und Ingenieurbau die Nummer eins.“

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Die Ed. Züblin AG mit Sitz in Stuttgart beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt mit einer jährlichen Leistung von über 3 Mrd. € zu den führenden deutschen Bauunternehmen. Seit der Firmengründung im Jahr 1898 realisiert Züblin erfolgreich anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland und ist heute im deutschen Hoch- und Ingenieurbau die Nummer eins. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst alle baurelevanten Aufgaben – vom Ingenieur-, Brücken- oder Tunnelbau über den komplexen Schlüsselfertigbau bis hin zum Holzingenieurbau und dem Bereich Public Private Partnership. Züblin legt großen Wert auf partnerschaftliche Zusammenarbeit und bietet mit dem Züblin teamconcept ein seit mehr als 15 Jahren am Markt bewährtes Partneringmodell. Aktuelle Bauprojekte des zur weltweit agierenden STRABAG SE gehörenden Unternehmens sind beispielsweise der Axel-Springer-Neubau in Berlin, die Messehalle 12 in Frankfurt/M. oder der Albabstiegstunnel auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm.

Weitere Informationen unter www.zueblin.de

Unser Team bedankt sich herzlich bei der Ed. Züblin AG für die finanzielle Unterstützung an unserem Projekt.

Allgemein, Grenzgebiete

Station 7: Grenzfall

Die Idee

Die Idee der Station Grenzfall ist, die Grenzen der Schwerkraft zu überschreiten. Dafür wird die Schwerkraft für das Element Wasser aufgehoben und umgekehrt.

Die Elemente

Die Installation Grenzfall stellt eine Fassadenprojektion dar. Dabei wird eine Häuserfassade im Hafengebiet mit einer animierten, vorgerenderten Wasser-Simulation bespielt. Vorhandene geometrische Figuren der Fassade (z.B. Fenster) werden in die Animation mit eingebunden.

Die Animation wird mithilfe des Animationstools Houdini erstellt. Das Programm eignet sich u.a. hervorragend für professionelle Fluid Animations. Die Animation ist ein ca. 30 Sekunden langer Vorgang, der sich im Loop nahtlos wiederholt. Bei der Erstellung der Geometrie und Festlegen der Parameter muss also darauf Rücksicht genommen werden, dass sich der Zustand zu Beginn und Ende der Animation gleichen.

Die Projektion erfolgt mit Projektoren von der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens.

Der Ablauf

Die Kanten des Gebäudes stellen die Begrenzung eines Gefäßes dar, in dem sich eine geringe Menge Wasser befindet. Die gesamte Fassade erhält durch die Projektion zudem die Textur einer Kachelwand. Diese verstärkt die Visualisierung der optischen Brechung durch das animierte Wasser auf der Fassade und verkörpert das Gefäß, in das sich die Fassade so verwandelt.

Die Schwerkraft ist umgekehrt, d.h. die Wassermenge „klebt“ am oberen Gebäuderand.

Die umgekehrte Gravitation wird aufgehoben und das Wasser formt sich zu einer Wasserblase, die schwerelos nach unten schwebt und in der Mitte des Gebäudes wabert. Nach kurzer Zeit setzt die umgekehrte Schwerkraft wieder ein: Das Wasser platscht wieder gegen die Gebäude-Oberkante.

Anschließend öffnen sich unten am Gebäude Schleusen (Fenster des Gebäudes), aus denen schwungvoll fließendes Wasser langsam das Gebäude mit Wasser füllt. Wenn das Gebäude nahezu voll mit Wasser gefüllt ist, schließen sich die Schleusen und Abflüsse (ebenfalls Fenster des Gebäudes) an der Oberkante öffnen sich, in die das Wasser strudelförmig abfließt. Noch ehe die gesamte Wassermenge abgeflossen ist, schließen sich die Abflüsse. Die umgekehrte Schwerkraft wird wieder aufgehoben; die im Gefäß verbliebene Menge Wasser formt sich wieder zu einer schwerelosen Wasserblase. Der Prozess beginnt von vorne.

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Beitrag von Levin Frenzel