Programming in process(ing)

Die Programmierung ist für die Gestaltung einer interaktiven Rauminstallation kein notwendiges Übel sondern ein zentrales und vielseitiges Instrument. Zentral, weil sie audiovisuelle Medien verknüpft und mit dem Besucher verbindet. Vielseitig, weil sich die einzelnen Elemente fast grenzenlos miteinander kombinieren und immer wieder neuen Funktionen zuordnen lassen. Zum Beispiel verwenden wir eine Wii Remote nicht als Controller, sondern als Trackingsystem, indem wir ihre Eigenschaft Infrarotstrahlung zu erkennen ausnutzen. Die textbasierte Programmiersprache Processing und das TUIO-Protokoll machen diesen Rollentausch möglich. Besuchertracking Um den Besucher aktiv in die Installation einzubinden, müssen seine Aktionen erfasst und zur Weiterverarbeitung an das entsprechende Programm geleitet werden. Für das Tracking verwenden wir die Open Source Software CCV zusammen mit dem TUIO-Protokoll, das als Library in Processing bzw. Action Script für die visuellen Darstellung implementiert wird. Fotografie © Onno Bahns Programmieren im Team Bereits ein interaktives Element unserer Produktion kann schnell eine Programmgröße von über 1000 Zeilen erreichen....

Planung: Bewegt Bild

Eine Menge Arbeit für wenige Minuten Film Dass filmische Elemente einen Platz in der EventMedia Produktion haben sollen, stand schon in der Konzeptionsphase des EventMedia Seminars fest. Klar war auch von Beginn an, dass mit einer digitalen Spiegelreflexkamera gedreht werden soll, da diese Technik eine neue Art von filmischer Ästhetik ermöglicht. Dem dreiköpfigen Bewegtbild-Team steht nun die Aufgabe zu die Organisation rund um den Filmdreh abzuwickeln. Dabei müssen Drehbücher und Aufnahmepläne entwickelt werden, Darsteller gecastet werden, Testaufnahmen stattfinden und noch viele weitere Details geklärt werden. Sind die Aufnahmen wie geplant Ende November im Kasten, kommt mit dem Schnitt und Editing/Compositing des Materials ein weiterer essentieller Arbeitsschritt auf das Team zu. In den  nächsten Wochen wird also mit Hochdruck gearbeitet um bis zu Medienabnahme Mitte Dezember ein tolles Ergebnis präsentieren zu können. Beitrag von Karina Koeppl, Kathrin Meier und Christian Roehrich

Die neue Produktion: LaLaLand

Gedanken zu Lalaland Wir haben einen Namen, wir haben bald ein Aussehen. Nicht nur eines für den Titel sondern auch für die Installation selbst. Nicht nur für die Bestandteile der Installation, sondern auch für den Umraum, für die Fassung der Elemente. Die Phase der Konzeption, wie genau wird das Thema eingegrenzt, wie kann die Idee in eine Form gebracht werden, hat Zeit gekostet. Model © Ganz, Koeppl, Meier, Bahns  Fotografie © Ursula Drees Was uns nicht weiter verwundert, denn wer seine Konzeption nicht im Beginn hinterfragt, der wird dies mitten im Herstellungsprozess tun müssen. Dann aber kostet es mehr Nerven, mehr Zeit und endet in grösseren Kompromissen, als wenn in der Phase der gedanklichen Entstehung, Möglichkeiten durchgespielt werden. Model © Ganz, Koeppl, Meier, Bahns  Fotografie © Ursula Drees Wir reden von Träumen die zu Wirklichkeit werden. Um genauer zu sein, wir reden von Kinderträumen, von Kinderspielen, die zu Wirklichkeit werden....

Auf zu neuen Taten: Abbau im Haus der Wirtschaft, Aufbau bei SAP

„senses reconnected“ hat nun ihren 3. Ausstellungsort erreicht: Vom 29. Oktober 2010 bis 31. März 2011 kann unsere Installation im Internationalen Schulungszentrum der SAP in Walldorf besucht und erlebt werden. Die Installation ist Teil der Ausstellung „Verbindungen“, die zuvor im Haus der Wirtschaft in Stuttgart zu sehen war. Weitere Informationen zur Ausstellung bei SAP Hier sehen Sie einige Eindrücke vom Umzug von Stuttgart nach Walldorf. von Kristin Tecles