Jake & Dinos Chapman im PINAULT-MUSEUM IN VENEDIG

Objekte der Räume. Venedig. Das PINAULT-MUSEUM IN VENEDIG mit der Ausstellung Mapping the World. Zu François Pinault sollte gesagt sein, dass er wahrscheinlich der bedeutendste lebende Kunstsammler ist, sein Besitz umfasst die Kaufhausketten Printemps, Fnac,  GUCCI, das Weingut Chateau Latour, ein Fussballclub, Puma, das Aktionshaus Christies und andere kleinere Institutionen wie Magazine oder Theater. Mit soviel Geld kann man sich auch in Venedig zwei Kunststätten leisten. Einmal der Palazzo Grassi und das alte mittlerweile durch den japanischen Stararchitekten Tadao Ando umgebaute Zolllager an der Mündung des Canale Grande. „Fucking Hell“ Ausschnitt aus einer Vitrine gesehen in der Ausstellung Mapping The World in Venedig             Fotografie©Ursula Drees Und hier werden die Vitrinen „Fucking Hell“ der Brüder Jake und Dinos Chapman ausgestellt. Neun an der Zahl und alle stellen apokalyptische Endzeitvision dar.  Alle dieser Szenarios atmen Wahnsinn und Irrigkeit.  Unmengen von 5 cm grossen Figuren mit Naziuniformen,...

Programmierung

Kern unserer Installation sind die interaktiven Terminals an den Aussenseiten des Stahlgerüstes und die Schaltzentrale im inneren Radius des Aufbaus. Diese Elemente sind nicht von der Stange, sondern wurden größtenteils von uns selbst entworfen und umgesetzt. Unsere Aufgaben kann man dabei grob in 2 Bereiche trennen. Das wäre zum einen die Entwicklung der Hardware, also unseres sog. Haptikboards und der Schaltzentrale, zum anderen die logische Verschaltung und Verfremdung der verschiedenen Signale Audio, Video und Haptik. Hardwareseitig besteht die Installation  aus einem Zentralrechner der in der Mitte in der Schaltzentrale untergebracht ist. Von diesem Rechner aus gehen jeweils eine Webcam, ein Mikrofon und ein Monitor an die Terminals an der Peripherie des Gestells. Ausserdem befindet sich in der Schaltzentrale ein DMX-Controller zur Bespielung der angebrachten Lighttubes. Die eigentliche Funktion des Steckbretts wurde ebenso wie die Haptikboards mithilfe des Microcontrollers Arduino und selbst entworfenen Schaltkreisen umgesetzt. Dabei kommen insgesamt 4 Arduino Mega zum Einsatz. Für...

Die Organisation eines zwölfköpfigen Teams

Während der Produktion haben wir mit verschiedenen Mitteln gearbeitet um die Teams und Kompetenzen zu koordinieren und organisieren. Screenshot der funktionen um ein Team zu verwalten.  screenshot von http://www.teamspace4students.de/ Neben einem web-basierten Tool zur Unterstützung von Teamarbeit mit dem Namen „Teamspace“ (http://www.teamspace4students.de/), haben wir die klassischen Mittel eingesetzt: email für alle, pdf-dokumente mit To Do Listen, Agenden und Excel, Whiteboard Tagesdispos und so weiter. Jedes Tool hat seine heisse Phase. Am Anfang der Produktion war es wichtig, dass wir die jeweiligen Tasklists erstellten, die durch unseren email Verteiler vermittelt wurden. Agenden wurden mit normalen Wordprocessing Programmen gemacht, klassisch ausgedruckt und zu den Mittwochmeetings ausgeteilt. Excel brauchten wir für die Kalkulationen und Gelder. Alle Daten wurden auf Mydrive hochgespielt, damit jeder zu jedem Zeitpunkt Zugang hat. Und damit wir eine Chronologie der Entwicklung haben. Diese Tools wurden über den Zeitraum der Produktion ständig verwendet. Die Projektmanagementanfänge waren passend durch Teamspace zu...

Wie die Dame vom Amt

So fühlt man sich vielleicht, wenn man an der zentralen Steckkonsole der Installation steht. Ein auf den ersten Blick unüberschaubares Gewirr an Kabeln, Steckern und Buchsen lässt einen erst einmal vor Verwirrung zurückschrecken. Doch der technische Spieltrieb behält die Oberhand und ehe man sich versieht, ist man mit analytischem Blick dabei, Symbole und Anordnung zu entschlüsseln und die ersten Klinkenstecker in die Buchsen zu stecken. Hat man dann erst die Logik durchschaut und das Ergebnis seiner Verschaltungskunst an den Terminals begutachtet, geht das Verkabeln erst richtig los – nämlich gezielt. Schaltkonsole im Innenraum der Installation. Die Kabelfarben weisen auf die Zugehörigkeit mit den Terminals hin.   Fotografie©Iris Aipperbach Was aber von außen mit seinen Monosteckern und den dazugehörigen großen Buchsen nach einfacher Verbindung aussieht, ist unter der Haube aus Plexiglas etwas mehr als nur simples Verkabeln von Drähten. Das Herzstück der Zentrale bildet ein Arduino Mega, ein programmierbarer Mikrocontroller mit...

Der Dokumentationsraum

In erster Linie wird „senses reconnected“ als künstlerische Installation für die Ausstellung „Verbindungen“ im Haus der Wirtschaft  und bei SAP in Walldorf realisiert. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass diese Event Media Produktion an der Hochschule der Medien eine Lehrveranstaltung ist, die von etwa 20 Professoren in einem Kolloquium bewertet wird. Für das Kolloquium und die MediaNight haben wir zusätzlich zu dem Raum in dem die Installation steht, einen weiteren Raum geschaffen, welcher unsere Schaffensprozesse während der Produktion dokumentiert: eine Zeitschiene gibt Auskunft über die Meilensteine im Projekt. von Kristin Tecles HdM, Untergeschoss Raum U52                   Fotografie©Ursula Drees Fotografie©Ursula Drees Mit einer gewissen Selbstironie weisen wir auf „erfolgreiche“ hin; unsere Form von Self Fullfilling Prophecy. Neben der Idee „senses reconnected“, welche wir nun realisiert haben, entstanden zu Beginn noch andere Konzepte. In dem Dokumentationsraum wurden einige ausgewählte Ideen mit Modellen ausgestellt....

Die ersten Besucher von „senses reconnected“

Auf der MediaNight am vergangenen Donnerstag wurde „senses reconnected“ erstmals von Besuchern ausprobiert und erlebt. Unter den Gästen waren Studierende der HdM, Sponsoren der Installation sowie Vertreter vom Haus der Wirtschaft und von SAP – unseren nächsten Ausstellungsorten. Der erste Praxistest hat uns wertvolle Hinweise gegeben, wie wir unsere Installation verbessern können. So arbeiten wir gerade an einer Verbesserung des Interfaces der Interaktionsterminals, um die Verständlichkeit des Informationsflusses in der Installation zu erhöhen. von Kristin Tecles Besucher der Installation „senses reconnected“ auf der Medianight in der Hochschule der Medien in Stuttgart.     Fotografie©Hartmut Ulmer . . . . . . . . . . „Ich finde die Idee brilliant, die Sinneseindrücke so zu vernetzen. Die Installation wurde auf sehr hohem Niveau realisiert – Ich finde das fantastisch!“ Dr. Raimund Menges, Kurator, Kontur. Kunstverein Stuttgart e.V. . . . . . . . . . . .„Ich war von der...