The staging and concept design teams have been working for several weeks to reach a creative and plausible stage design for our INDI|VIRTUALITY event. Several great Ideas have come to light, but unfortunately not every design is fitting for the theme of the event. The team is getting close to finding a concept design that is aesthetically pleasing and equally functional.
We began with a few quick sketches of the floor plan, trying to fit five separate stations into one large room. During this process we explored different ways we could use the floor space provided and still filter as many people through the event as possible in the three-hour period given to us. In the end, we decided on having one open room with five separate stations that a person could visit in any order. The next line of business was designing one station for each of “The Big Five” psychological areas. We reached the agreement that each station should be somewhat closed off from the room as a whole, but still open enough for observers to see what is going on in each station. We also decided to color theme each room based on the area of “The Big Five” that it tested.
For emotional instability, the theme of the station will be purple and have a forest of mirrors surrounding the player. In the Extroversion station, the room will have yellow walls with several triangular cutouts that onlookers can peer through. The station for openness will have only two walls and an orange floor with several triangles in rows. In the compatibility and tolerance room, we would like to have Three large screens in a room made of large rectangle blocks. And for scrupulousness, the room will be a blue box suspended from the ceiling so the viewers can see the feet and will also have a cutout in the middle to give a view of the hands.
For each station, the concept design team made mood boards to help along the process. The initial ideas were all very good and helped to create a set of solid ideas to work with. When we reached the sketches for the stations, however, we reached a few problems. Some designs were too complicated to build, too expensive, or did not fit in with the general theme of INDI|VIRTUALTIY. We are much closer now to narrowing down exactly what we would like to build and have begun making lists of products we will need and debating price vs. practicality. The entire group is anxious to begin building and to see their ideas come to life in the process.
INDI|VIRTUALITY ist eine interaktive Rauminstallation mit fünf Stationen – doch was passiert an den einzelnen Stationen, wie erspielt sich der Besucher sein Ich?
Zu den zentralen Elementen unserer Installation gehören die fünf Spiele, mit denen die Persönlichkeitszüge gemessen werden. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung dieser Spiele war zum einen dem Benutzer Spielspaß zu bieten und zum anderen Möglichkeiten zu finden Charaktereigenschaften zu messen. Am Anfang einer Spieleentwicklung stand immer die zu messende Eigenschaft, auf deren Basis man dann eine Herausforderung erzeugen muss.
Da wir als Grundlage für unsere Installation das psychologische Modell der Big-5 mit fünf verschiedenen Persönlichkeitstypen verwenden, haben wir uns dazu entschieden auch fünf verschiedene Stationen mit je einem Spiel einzusetzen. Das heißt also, ein Spiel testet einen Persönlichkeitstyp.
Aus einer größeren Auswahl haben wir uns für folgende fünf Spiele entschieden:
1) Hürdenlaufspiel
Zu testender Persönlichkeitstyp: Gewissenhaftigkeit
Zu messende Charaktereigenschaften: Leistungsstreben, Besonnenheit
Prinzipiell ist dieses Spiel ein simples Jump’n’Run, bei dem eine Figur von links nach rechts läuft. Allerdings kann man die Figur nicht direkt steuern. Sie läuft automatisch und wird mit der Zeit immer schneller. Die einzige Möglichkeit auf die Figur zu zugreifen ist, indem man die Gravitation ändert und sie dadurch an der Decke laufen lässt. Die Gravitation ändert man, indem man einen Stab, in dem ein Wii-Controller eingearbeitet ist, um 180 Grad dreht. So ist der Spieler in der Lage Hindernissen aus zu weichen. Außerdem wird es in diesem Spiel eine Highscore geben, die anzeigt wie lange man durchhalten konnte und eine Möglichkeit zu pausieren, um einen Überblick zu erhalten.
2) Interaktives Video
Zu testender Persönlichkeitstyp: Verträglichkeit
Zu messende Charaktereigenschaften: Vertrauen, Bescheidenheit, Altruismus, Nachgiebigkeit
Interface: zwei Knöpfe
Da die Charaktereigenschaften vom Persönlichkeitstyp Verträglichkeit bei kurzen Spielen nahezu unmessbar sind, haben wir uns hier entschieden ein interaktives Video zu erstellen, bei denen der Benutzer aus der Ego-Perspektive vor verschiedene Situationen gestellt wird. Bei Fragen wie „würden sie diese Person in der Schlange vor lassen“ kann man sich für Ja oder Nein entscheiden.
3) Rätselspiel
Zu testender Persönlichkeitstyp: Emotionale Instabilität
Zu messende Charaktereigenschaften: Irritierbarkeit, Impulsivität
Hier werden dem Spieler simple Aufgaben gestellt wie zum Beispiel „Berühre die Kreise von unten nach oben“. Allerdings sind bei jeder Frage kleine Twists versteckt, die man bei unüberlegtem Handeln leicht übersieht.
4) Wandspiel
Zu testender Persönlichkeitstyp: Extraversion
Zu messende Charaktereigenschaften: Aktivität, Geselligkeit
Bei diesem Spiel wird eine zurasende Wand mit Öffnung abstrahiert dargestellt und an eine Wand projiziert. Der Spieler bewegt sich vor dieser Wand hin und her und versucht zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und dadurch sozusagen durch die Wandöffnung zu schlüpfen
Erreicht man rechtzeitig die Öffnung bekommt man einen Punkt und die Wand bewegt sich schneller auf einen zu. Wenn nicht bekommt man einen Minus-Punkt und es gibt keine Beschleunigung.
Wie ist unser Logo entstanden? Wie sind unsere Grafiker bei diesem Prozess vorgegangen?
Die Entwicklung aus zwei Perspektiven:
Mit kleinen Skizzen und verschiedener Typografie frei Hand gescribbelt ging es los. Meine Grundidee war es, den Namen „Indivirtuality“ so darzustellen, dass man es auf Anhieb erkennt, dass es ein Wort aus zwei zusammengesetzten Wörtern ist.
Hochkant, quer, rund, groß, klein – alles war dabei. Nichts konnte mich wirklich überzeugen. Denn die große Herausforderung war es, ein Logo zu kreieren, das jeder sofort mit unserem interaktiven Raum identifiziert. Da wir einen Raum mit verschiedenen Spielestationen entwerfen, hatte ich im Hinterkopf noch etwas Verspieltes in das Logo miteinzubauen.
Zuletzt bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Wort „indi“ von „virtuality“ abheben möchte und umgekehrt.
Nach einem Meeting mit der Gruppe eine Woche später, konnte ich feststellen, dass ich nicht allein mit dieser Idee war. In Fioroenza’s ersten Entwürfen habe ich sofort das gesehen, nachdem ich die Woche zuvor gesucht habe.
Folglich habe ich mich die Woche darauf noch einmal hingesetzt und mit Hilfe ihrer Typografie mich weiter daran versucht das Verspielte noch miteinzubringen.
Da wir in den Meetings häufiger Moods von Raumgestaltungsideen vorgestellt bekamen in denen häufiger gewebeartige Strukturen zu sehen waren, kam mir der Gedanke die Typografie mit einem wabenförmigen Muster zu verbinden. Nach einigen Versuchen mit Hilfe von Photoshop und InDesign entstand recht schnell mein endgültiger Entwurf. Ich setzte den Schriftzug auf ein wabenartiges Geflecht, das ich ebenso selbst erstellt habe. Zunächst nutzte ich noch verschiedene Farben, um die Farben des Raums mit einzubringen. Nach mehrmaligem Anschauen war mir jedoch klar, dass es zu viel auf einmal ist. Deswegen entschied ich mich für Schwarz, Weiß und diverse Grauwerte.
Nach einer kurzen Pause fiel mir noch die Spiegelidee von Denise Entwürfen ein. Deshalb habe ich unter den Schriftzug noch einen Art Schatten gesetzt, der die Typografie noch verstärken sollte.
So entstand innerhalb von zwei Wochen und mit Hilfe der anderen Entwürfe recht schnell mein endgültiges Logo, das ich den anderen vorstellen wollte und konnte, da ich sehr zufrieden damit war, vor allem wenn man die Scribbles mit dem letzteren Entwurf vergleicht.
In dieser Zeit habe ich gelernt, dass es wichtig ist, sich immer die Meinungen von anderen einzuholen und auch Vorschläge anderer zu berücksichtigen. Dadurch bin auch ich meiner Grundidee immer näher gekommen und konnte sie letztendlich so umsetzen, wie ich es mir vorgestellt habe.
Bettina Leichtle
Die Überlegung für ein Logo beginnt mit dem Namen. Was beinhaltet dieser? Was möchte ich transportieren? Daher stand im Vordergrund erst einmal das Wort Individualität und folgende Fragen: Was zeichnet Individualität aus? In welchen Hinsichten sind wir individuell?
Da Individualität viele, für jeden eine eigene Bedeutung, besitzt und in jeder Form existiert, habe ich mich dafür entschlossen ein reines und simples typografisches Logo zu entwickeln. Ich finde, dass ein Logo dann funktioniert wenn es klar und schnell erfassbar ist.
Im nächsten Schritt habe ich alle Ideen skizziert und aufgeschrieben. Ich wollte diese Ideen erst aufzeichnen ohne gleich in die Bewertung zu gehen, oder sie schnell wieder zu verwerfen.
Nach der ersten Auswahl, wurden die Skizzen eingescannt oder gleich als Vektoren erzeugt.
Die erste Vektorisierung beinhaltet auch die Entscheidungen, ob mit Serifenschrift oder einer klaren Schrift gearbeitet wird, ob man eine existierende Schriftart verwendet oder eine Schrift neu konstruiert und ob man eine existierende Schrift nützt und diese individualisiert.
Ich habe mich für die Gil Sans entschieden und sie abstrakter gestaltet. Das heißt, weglassen und neue Elemente einbringen. So entstand auch das Dreieck, welches im V und im A von Virtuality vorkommt.
Diese, weiter ausgearbeitete Version, wurde dann der gesamten Gruppe vorgestellt. Nach Anregungen, Wünschen und Ideen setzte ich mich ein weiteres Mal an das Logo.
Die finale Version funktioniert als Schriftzeichen im Druck und Online. Die Lesbarkeit ist gegeben und der Boldschriftschnitt für Individualität zeichnet diese optisch wieder aus.
Das schon erwähnte Dreieck kann als Icon oder als Gestaltungselement verwendet werden. In der Installation an sich werden Farbtöne als Kennzeichnung benützt, daher ist die Entscheidung, das Logo in Schwarz bzw. als Negativ in Weiß zu belassen, gefallen. Dies hat den Hintergrund, dass nicht ein zu breites Feld an Farben entsteht und der Besucher nicht verwirrt wird.
Die ganze Entwicklung des Logos nahm zwei Wochen in Anspruch. Durch Pausen und neuer Sicht auf das Entstandene blieb der kreative Prozess konstant. Besonders der Input der ganzen Gruppe unterstützte dies.
In den Austausch innerhalb der Gruppe, würde ich bin Zukunft mehr Zeit investieren. Ich bin der Meinung, dass besonders Austausch Kreativität unterstützt.
Wer in dieser Woche in Bietigheim auf der B27 am Bahnhof vorbeifährt, darf ruhig mal hoch aufs Board27 schauen. Agnes wird entgegenzwinkern!
Und denkt dann an uns!!