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Bühne – Wo Träume wahr werden

Wie kann man ein Medien-Event schaffen, ohne gleich viele Menschen an einem Ort versammeln zu müssen? Mit dieser Frage hat sich das Team rund um „Somnium“ seit Beginn des Semesters befasst. Das Ergebnis ist ein Modulares System, mit dem sich Träume erlebbar und teilbar machen, alleine oder mit Freunden.

Die Bühne hat generell die Aufgabe, die Visionen der Regie in die Realität umzusetzen. Für Somnium bedeutet das ganz konkret die Planung und den Bau der Haupt- und Modular-Einheiten. Das ist eine Aufgabe, die alle wichtigen Aspekte aus allen Departments miteinander vereint. Denn letztendlich sollen alle Konzepte auch ihren Platz finden, sei es das Licht, der Ton oder die Grafik. Auch welche Bauteile konkret benutzt werden und welche Maße, bis hin zum look and feel und der Technischen Realisation wurde in den letzten Wochen heiß diskutiert. Immerhin möchten wir jeder Vorstellung der Benutzer und Träumer gerecht werden.

Insbesondere in der jetzigen Zeit gestaltet sich das als besondere Herausforderung, da es sehr schwierig geworden ist, Prototypen zu testen oder „einfach mal zu machen“. Die finale Installation wird auch dieses Semester „hoffentlich“ an der HdM in der „Spielwiese“ aufgebaut werden, doch muss dieses mal auf viele Dinge, die für die Event Media Studioproduktionen gängig waren, verzichtet werden. Doch ich bin der Überzeugung, dass wir der Aufgabe gewachsen sind und dem Benutzer ein unglaubliches Erlebnis ermöglichen können, das schon fast an einen Traum grenzt.

Beitrag von Benjamin Hanke

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NOW WE ARE COMPLETE!

Nicole, 26 Jahre, Audiovisuelle Medien

Nicole: Fotografie, Video, Animation, Grafik

Hi, ich bin die Nicole, 26 Jahre alt und studiere im neunten Semester Audiovisuelle Medien. In dieser Studioproduktion übernehme ich die Leitung im Fotografie Gewerk und bin auch im Video-Team vertreten. Zusätzlich helfe ich noch im Animations-und Grafik Gewerk aus. 

Da es meine letzte Studioproduktion sein wird, freue ich mich besonders, dass ich meinen kreativen Teil bei Somnium -Modular dreams beitragen darf. 

Ich liebe kreative und abwechslungsreiche Arbeit, sowie das harmonische Zusammenleben von Mensch und Natur. Mein Leben mit diesen Eigenschaften in den vollsten Zügen auszuleben. Davon Träume ich.

Jan, 26 Jahre, Audiovisuelle Medien

Jan: Video, Dokumentation, Mediensteuerung


Ich bin Jan, 26 Jahre alt und im vierten Semester meines Studiums der Audiovisuellen Medien. Ich werde die Verantwortung für das Video und Dokumentationsgewerk übernehmen und bin im Gewerk, dass sich mit der Mediensteuerung beschäftigt.

Ich mag das Erzählen von Geschichten mit Videos, der Technischen Aspekte der Bewegtbild- Erstellung und Verarbeitung und den kreativen Umgang mit Technischen Beschränkungen.

An Event Media fasziniert mich die Komplexität der Installation, das zusammenkommen von verschiedensten eigenständigen Gewerken und die Diversität der Gewerke. In Zukunft möchte ich weiter Filme Schneiden und in der Postproduktion arbeiten.

Ich träume davon eines Tages eine eigene Familie zu gründen.

Falko, 32 Jahre, Audiovisuelle Medien

Falko: Ton, Licht, Mediensteuerung

Mein Name ist Falko Groß, ich bin 32 Jahre alt und studiere Audiovisuelle Medien im fünften Semester. Zu meinen Aufgabenbereichen zählen die Leitung des Ton und Lichtgewerks sowie die Mitarbeit im Bereich der Mediensteuerung.

Für den Fachbereich Event Media habe ich mich entschieden, da das reale, interaktive Erlebnis mit allen Sinnen des Körpers für mich die höchste Form der Unterhaltung und Wissensvermittlung ist. Durch den multimedialen Einsatz verschiedenster Technologien, kombiniert mit kreativen und innovativen Konzepten, werden hier vielschichtige Erlebniswelten geschaffen die all unsere Sinne ansprechen und aus meiner Sicht somit weitaus ergreifender sind als herkömmlich etablierte Medienformate.

Mein Traum für die berufliche Zukunft?!… 
Bei einem innovativen, zuverlässigen Arbeitgeber an kreativen, multimedialen Projekten zu arbeiten, welche Menschen begeistern und bewegen.

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Dokumentation – Träume für die Ewigkeit

Träume: Sie verschwinden meistens genau so schnell wie sie aufgekommen sind. Häufig erinnern wir uns bereits direkt nach dem Aufwachen nicht mehr an das, was wir im Schlaf erlebt haben. Falls doch, sind es oft nur Bruchteile, die wir noch vor Augen haben.
Damit dies nicht auch bei unserem Projekt Somnium eintritt, kümmern wir uns bereits frühzeitig um die Dokumentation.

Neben dem Endergebnis – also der selbst zusammengestellten Träume der Nutzer – geht es vor allem auch um den Prozess des Werdens. Zwischen Idee und Endprodukt liegen viele Meilensteine, die wir in Form eines Making-Offs festhalten möchten. Darin besteht in diesem speziellen Semester schon die erste Herausforderung. Da Somnium in Form von Distance Learning erarbeitet werden muss, können wir nicht von jedem Team-Mitglied Work-in-Progress Aufnahmen anfertigen. Wir sind somit stark auf die Beiträge von jedem Teilnehmer der Studioproduktion angewiesen. Besonders wichtig sind Bildschirmaufnahmen, Kurzvideos, Screenshots und Unterlagen in jeglicher Form. Dadurch können wir die Arbeiten eines jeden Einzelnen rekonstruieren. Um dennoch die persönlichen Gedanken der Teilnehmer zu den jeweiligen Arbeitsschritten einzubeziehen, werden wir sowohl das Making-Off als auch den Star-Schnitt um Interviews mit den Leitern der Gewerke aufbauen. In diesen Interviews wird auf die gestalterischen und technischen Elemente des Projektes eingegangen. Fragen zu Motivation, Intention, Herangehensweisen, Problembehandlung und Umsetzung führen uns Schrittweise durch das Video.

Für die Realisierung des Star-Schnittes werden wir einen individuellen Raum kreieren, in welchem unsere Einheit platziert wird. Dort können dann einzelne Personen den Raum betreten und ihr eigenen Träume über die Module visualisieren. Dabei werden sowohl die Art und Weise der Bedienung als auch die Projektionen, Sounds und Lichteffekte aufgenommen.

Unterstützend werden wir das Video mit abstrakten Sounds untermalen, die in ähnlicher Form auch von dem Produkt abgespielt werden. Diese sollen dafür sorgen, dass der Zuschauer sich besser mit dem Projekt identifizieren kann.
Im Großen und Ganzen bekommt am Ende jeder, der Somnium nicht selbst entdecken kann, einen guten Einblick in die Funktionen.

Beitrag von Mareike Franzen

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MORE MEMBERS OF THE DREAM TEAM

Robert, 22 Jahre, Audiovisuelle Medien

Robert: Grafik, Licht, Animation

Ich bin Robert Samuel, 22 Jahre alt und ich studiere im sechsten Semester Audiovisuelle Medien.

Ich übernehme die Leitung der Grafikabteilung und bin Teil der Gewerke Licht und Animation.

Die kreative Arbeit in Teams und die dadurch entstehende Gruppendynamik interessiert mich sehr und ich freue mich durch die Teilnahme an diesem Projekt mehr über Kommunikationsstrukturen in Kreativteams zu lernen.

Ich träume von kreativen Projekten mit Menschen aus aller Welt.

Tanja, 26 Jahre, Audiovisuelle Medien

Tanja: Konzeption

Ich bin Tanja, 26 Jahre alt, und studiere im siebten Semester Audiovisuelle Medien.

In dieser Produktion bin ich Teil des Konzeptionsteams und freue mich erneut auf die Herausforderung, einen eventmedialen Raum mit Erlebnischarakter zu gestalten.

Besonders für mich ist daran, dass man miterlebt, wie etwas zusammenwächst, das man zu Beginn nicht einmal richtig abschätzen kann.

Ich träume von einem glücklichen Familienleben im Grünen.

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Schall und Raum – wie klingt dein Traum?

Damit unsere Besucher voll und ganz in die eigens kreierten Traumwelten eintauchen und diese in ihrer eindrücklichen Gesamtheit erleben können, bedarf es eine Vielzahl ihrer Sinne anzusprechen. Neben visuellen Reizen ist dabei der Klang von essentieller Bedeutung. Hierfür haben es sich Falko Groß, Mareike Franzen, Lukas Münter und Benjamin Hanke zur Aufgabe gemacht eine immersive Klangwelt zu erschaffen welche die Grenzen zwischen Fiktion und Realität respektive Traum verschwimmen lässt. Grundlegend teilt sich die Arbeit des Gewerkes Ton in zwei große Arbeitsbereiche. Sie bestehen aus der Planung und dem Aufbau der Beschallungsanlage im Raum sowie der Erstellung der darauf abgestimmten Audioinhalte.

Die Herausforderung besteht darin, den Besucher mit Hilfe eines dreidimensionalen Klangbildes, in welchem er Schallereignisse aus allen Dimensionen des Raumes rundherum wahrnehmen und orten kann, in mitten seines Traumes hinein zu versetzen. Dies verleiht der Installation Lebendigkeit, da es ein realitätsnahes, natürliches Hören wiederspiegelt. Das Augenmerk liegt dabei auf fein aufgelösten, natürlichen Klangatmosphären, welche der Besucher mit Einsatz verschiedener Tonmodule beeinflussen und verfremden kann. Zusätzlich werden diverse cinematische Audioeffekte, vornehmlich im Subbassbereich, mit eingebunden. So sollen verschiedenste Wirkungsformen erzielt werden, welche beim Besucher unterschiedlichste Emotionen hervorrufen.

Zur Beschallung des Raumes wurden zwei unterschiedliche Konzepte erarbeitet. In Beiden kommen jeweils 10 Lautsprecher sowie Körperschallwandler und ein Subwoofer für die tiefen Frequenzen zum Einsatz. Die Körperschallwandler kommen vornehmlich für Bedienungsklänge zum Einsatz um dem Besucher Rückmeldung bzw. Bestätigung zu seinen Aktionen zu geben. Der grundlegende Unterschied der Konzepte besteht in der Bauweise und der Aufstellung der Lautsprecher. 

Das reflexive Beschallungskonzept basiert auf einer Technologie wie sie in sogenannten Soundbars zum Einsatz kommt. Hier wird Schall gebündelt in verschiedene Richtungen abgestrahlt und an schallfesten Oberflächen wie Wänden und Decken reflektiert. Dies hat zur Folge dass der Zuhörer das Schallereignis nicht aus den Lautsprechern sondern aus Richtung der reflektierenden Oberfläche wahrnimmt. Unser Konzept sieht dafür sechs reflexive Lautsprecher, verteilt an der Außenseite der Einheit, sowie vier weitere an der Oberseite der Einheit vor. Zusammen mit Subwoofer und Körperschallwandlern ist somit die gesamte Beschallungsanlage in unserer Traumeinheit verbaut, was den Aufbau im heimischen Wohnzimmer enorm vereinfacht.

Da das Raumkonzept für unseren Showroom an der HdM keine schallfesten Wände und Decken vorsieht, kommt hier das zweite Beschallungskonzept zum Einsatz. Außerhalb des sechseckigen, mit Projektionsstoff bespannten Raumes, werden reihum sechs nach innen abstrahlende Lautsprecher, sowie vier oberhalb der Projektionsdecke hängenden Deckenlautsprecher aufgestellt. Subwoofer und Körperschallwandler befinden sich wie beim reflexiven Beschallungskonzept in der Einheit. 

Damit die Besucher der diesjährigen virtuellen Medianight auch von zu Hause aus diesen dreidimensionalen Beschallungsaufbau erleben können, wird der Raumklang mit einem Kunstkopfmikrofon aufgezeichnet. Unter Verwendung herkömmlicher Kopfhörer kann somit zu Hause vor dem Bildschirm binauraler, dreidimensionaler Ton vernommen werden. 

Der nächste Eintrag des Tongewerkes widmen sich der Produktion der Audioinhalte.

Beitrag von Falko Groß

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Licht – Die Nacht zum Tag

Das Licht Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ambiente und aktive Lichtgestaltung unserer Produktion zu entwerfen. Zwar sind wir im Optimalfall während unserer Traumphasen mit Dunkelheit umgeben, jedoch fallen unser Träume sehr wohl hell und farbenfroh aus.

Aus diesem Grund hat sich das Lichtteam bestehend aus drei Studentinnen und Studenten in den letzten Wochen neben der Konzeption aktiver Lichtmodule auch mit der Gestaltung eines optischen Rahmens unserer Installation beschäftigt.

Der Mensch reagiert sehr empfindlich auf Lichtreize, deren Helligkeit, aber auch die Farbtemperatur ist entscheidend, wenn die Lichtsetzung eine emotionale Wirkung beim Besucher erzielen soll. Das künstliche Licht ist schon lange ein elementarer Bestandteil unseres Alltags und schafft es unsere Aufmerksamkeit auf Werbeflächen, Verkehrszeichen oder andere Personen zu lenken. Hierbei ist aber vor allem der Kontrast entscheidend.

Das Zusammenspiel aus Licht und Dunkelheit musste während unserer Konzeptionsphase mit einbezogen werden, da nur durch subtile Lichtsetzung die Lichtüberreizung des Zuschauers vermieden werden kann.

In den nächsten Wochen werden wir uns mit der Konstruktion und dem Bau der verschiedenen Lichtelemente beschäftigen und parallel das Zusammenspiel der einzelnen Elemente ausarbeiten, um die vielfältige Lichtwelt unserer Träume ansprechend zu visualisieren.

Beitrag von Robert Samuel