INSIGHTS

Teamvorstellung – Leila


 Heute stellen wir euch Leila vor.
Sie ist im Bereich Film, Dokumentation und Bühne aktiv.

 

Why is the topic invisible diseases important to you? 

„About one-fifth of us experience a kind of mental disorders in our lives at least for a short period of time, which can seriously affect our lives or people around us. Our goal is to give insights into this unknown, misunderstood topic and make it more tangible. It is about the ability to understand one’s own or another’s mental processes. To me, this ability is one of human beings’ highest qualities.“

 

INSIGHTS

Teamvorstellung – Sandra

Heute ist Sandra an der Reihe.
Sie ist für den Bühnenbau zuständig.

 

Warum ist dir das Thema nicht sichtbare Krankheiten wichtig?
Wir machen uns in der Regel keine Gedanken darüber, was wäre, wenn wir unter einer Krankheit leiden würden, welche es uns nicht erlaubt, unseren Alltag zu gestalten wie wir es gewohnt sind. Durch unsere Installation bieten wir die Möglichkeit für ein paar Minuten in die Rolle eines Erkrankten zu schlüpfen, um mehr über nicht sichtbare Krankheiten zu erfahren und um ein Stück weit nachzuempfinden.

INSIGHTS

Bühnenbau – Der Erlebnisraum entsteht

Der Bühnenbau ist, wie der Name schon sagt, der eigentliche Bau unserer Installation. Die Ideen, die schon seit letztem Semester in unseren Köpfen herumspuken, werden endlich handwerklich umgesetzt. Dabei ist es entscheidend, mit der Installation das richtige Gefühl beim Besucher zu erzielen, die richtigen Reaktionen zu erlangen und eine gute Qualität zu liefern, welche den Besucher kurzzeitig in eine andere Welt eintauchen lässt.

Wie so oft beginnt man auch beim Bühnenbau mit der Planung. Als aller erstes haben wir überlegt wie unsere Installation aussehen soll, wie wir den verfügbaren Platz bestmöglichst nutzen können und welche Materialien vorhanden sind.

Zur ersten Visualisierung musste ein 3D-Model her, welches wir in Vectorworks erstellt haben. Das war hilfreich, um ein Gefühl für unsere Installation zu bekommen und unsere verfügbaren Räume bestmöglich zu planen. Die nächste Überlegung war, was wir brauchen: Dazu gehört vor allem, welches Material sich eignet, wie viel davon benötigt wird und wie diese beschafft werden kann. Eine gute Vorbereitung ist entscheidend, um Verzögerungen beim Bau zu verhindern.

Regelmäßige Absprachen mit Regie, Ton, Licht und Technik sind wichtig, um das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Den Umgang mit Akkuschrauber, Stichsäge und Co. sollte man natürlich auch nicht scheuen.  

Beim Bau selbst steht die Sicherheit der Besucher und natürlich auch die des Teams an erster Stelle. Entsprechende Sicherheitseinweisungen, um Unfälle und Gefahren zu vermeiden, sind unumgänglich.

Improvisation ist ein weiterer wichtiger Punkt auf unserer Liste, denn beim Bau stößt man immer wieder auf neue Herausforderungen, die einen im Zeitplan zurückwerfen können. Was ebenfalls nicht schadet, ist immer einen Plan B bereit zu halten.

Im Großen und Ganzen macht der Bühnenbau unglaublich viel Spaß und der Lerneffekt ist sehr hoch. Wir sind gespannt wie unsere Installation am Ende aussieht und natürlich auch wie sie bei den Besuchern ankommen wird.

Sandra Busjahn

INSIGHTS

Teamvorstellung – Tim


 Heute stellen wir euch Tim vor.
Er arbeitet im Licht und in der Bühne.

 

Warum ist dir das Thema nicht sichtbare Krankheiten wichtig? 

„Etwas nicht sichtbares und damit nicht greifliches, sichtbar und nachvollziehbar zu machen, ist eine sowohl äußerst komplexe, als auch vorsichtig zu behandelnde Aufgabe.
Und genau dabei sehe ich den Reiz. Mir persönlich ist es wichtig, ein Projekt zu realisieren, dass nicht nur für eine gute Note ist, sondern bei dem ich mit ganzen Körpereinsatz dahinterstehe.                                                                                                                        
Unser Projekt ist ein Projekt für alle Menschen. Jeder soll die Möglichkeit haben, Themen zu verstehen, die auf den ersten Blick nicht deutlich sind.                                                         
Dafür haben wir ein sehr interessantes, aber auch ein sehr oft missverstandenes Thema gewählt – die nicht sichtbaren Krankheiten.“

 

INSIGHTS

Prototyping – vom Konzept in die Realität

Prototyping ist der kreative, sich wiederholende Prozess zu Beginn der meisten Event Media Studioproduktionen. Es ist eine sehr wichtige und spannende Phase, in der die technische Machbarkeit des Konzepts überprüft wird. Beim Herumprobieren und Scheitern entstehen aber auch ganz neue Lösungsansätze und Vorschläge, die bereits Vorhandenes erweitern.

Die Medientechniker Sebastian (l.) und Moritz (r.) in ihrem natürlichen Lebensraum

Prototyping bei INSIGHTS:

Dadurch, dass wir unser Konzept schon im vorigen Semester sehr weit entwickelt hatten und es gut von den neuen Teammitgliedern angenommen wurde, waren wir bald in der Lage, Ideen und Vorschläge in die Realität umzusetzen.
Alle unsere Interaktionskomponenten basieren auf echten Möbeln. Die Technik musste daher direkt auf die Eigenschaften der einzelnen Möbelstücke angepasst werden; Prototypen aus Pappe oder Holzresten waren also keine Option. Nachdem die Möbel beschafft waren, konnte es losgehen. Durch die vergangenen Studioproduktionen hat sich einiges an (elektronischen) Bauteilen angesammelt, das weiterverwendet werden kann. Um Ressourcen und Zeit zu sparen versuchten wir zunächst damit zu arbeiten und nur dann Teile zu kaufen, wenn es unbedingt nötig war.

Das Prototyping lässt sich bei uns in sechs Phasen einteilen, die für jeden Prototyp ungefähr so ablaufen:

  1. Zu Beginn werden in Absprache mit der Regie die Anforderungen an die einzelnen  Interaktionskomponenten festgelegt.
  2. Anhand dessen erstellen wir einen Plan für die Umsetzung, wobei wir zuerst überlegen, was mit den vorhandenen Materialien möglich ist. Nach dieser Bestandsaufnahme bauen wir ein erstes, vereinfachtes Modell und testen, ob unser Plan umsetzbar ist und mehr Bauteile benötigt werden.
  3. Ist dieser erste Prototyp fertig, können wir dem Team und den Betreuern seine Funktionsweise demonstrieren.
  4. Mit dem erhaltenen Feedback machen wir uns wieder ans Werk und verfeinern den Prototyp so weit, bis alle Anforderungen erfüllt werden.
  5. Nun geht es ans Finishing. Das heißt wir „räumen auf“, Schaltungen werden geprüft und eventuell vereinfacht, der Code wird überarbeitet, kommentiert und auf Erweiterungen vorbereitet, etc. Ziel sind die Replizierbarkeit und Zuverlässigkeit des Modells.
  6. Abschließend werden der Materialbedarf für das Endprodukt kalkuliert sowie erste Tests im Gesamtgefüge durchgeführt. Dabei ist es wichtig, dass der Prototyp alle benötigten Sensorwerte an die Showcontrol-Software sendet und von dort jederzeit steuerbar ist.

Frisch gedruckte Teile für den Prototyp des Schlüsselbretts – noch warm!

Viele Teile für unsere drei Prototypen konnten wir mit den hochschuleigenen 3D-Druckern selbst produzieren. Das hatte den Vorteil, dass wir nicht auf handelsübliche Lösungen beschränkt waren, sondern mit individuellen Größen arbeiten konnten. Innerhalb weniger Stunden war damit ein maßgeschneidertes Bauteil im CAD-Programm konstruiert und mit dem Drucker produziert. Nicht umsonst ist „Lass‘ was drucken!“ mittlerweile ein geflügeltes Wort.

Seitens der Software hat vvvv dank der einfachen Einbindung von Arduino Mikrocontrollern den Prototyping-Prozess stark beschleunigt. Aber dazu in einem späteren Beitrag mehr.

Die visuelle Programmierung mit vvvv beschleunigt das Prototyping – meistens.

Moritz Stuhlfauth

INSIGHTS

Teamvorstellung – Moritz

Heute stellen wir euch Moritz vor.
Er arbeitet in der Mediensteuerung, in der Produktionsleitung und in der Grafik.

 

Warum ist dir das Thema nicht sichtbare Krankheiten wichtig?

Ich kenne viele Menschen mit unterschiedlichsten nicht sichtbaren Krankheiten und erlebe oft, wie diese deshalb gemobbt und benachteiligt werden.
Oft geschieht diese Diskriminierung aufgrund von Unwissenheit über die Auswirkungen und Unverständnis gegenüber den Leiden und Verhaltensweisen der Erkrankten.
Hier bietet Event Media die Möglichkeit, dem Besucher nicht nur Fakten zu präsentieren, sondern Themengebiete mit allen Sinnen erlebbar zu machen und somit Vorurteile abzubauen.