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Die Freunde und Förderer unterstützen uns!

Getreu seines Leitspruchs setzt sich der Verein der Freunde und Förderer der HdM in Zeiten immer knapper werdender öffentlicher Budgets finanziell und materiell für wissenschaftliche Projekte und die Ausbildung der Studierenden an unserer Hochschule ein.
Im Vordergrund des Vereins steht die Unterstützung von studentischen Projekten, Exkursionen und Zuschüssen zu Messe- und Ausstellungsbeteiligungen. Ein weiterer Teil der finanziellen Mittel wird für die Sonderfinanzierung größerer Investitionsvorhaben (z.B. EDV-Pool, Versuchsstand Bahnlauf) verwendet.

Der Förderverein leistet viel und benötigt deshalb Mitglieder, die die Realisierung der gemeinsamen Ziele durch Beiträge und Spenden ermöglichen.
Werden auch Sie Mitglied und gestalten Sie die Zukunft des Fördervereins mit!

Vielen Dank für die Unterstützung unserer Produktion!

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Wir bedanken uns bei Watterott!

 

Watterott electronic ist ein Elektronikunternehmen mit Spezialisierung auf Open-Hardware, DIY (Do-It-Yourself) und Entwicklungskomponenten. 
Die Firma wurde im März 2008 von Stephan Watterott als Einzelunternehmen in Hausen (Thüringen, Deutschland) gegründet. Ziel war es eigene Mikrocontrollerboards und spezielle schwer beschaffbare Entwicklungskomponenten anzubieten. In den ersten Monaten reichte dafür ein ungefähr 20 m² großer Raum für Büro, Fertigung, Lager und Versand aus. Nach und nach wuchs das Produktangebot und ebenfalls das Versandaufkommen. Mitte 2010 reichte dann der Platz nicht mehr aus und es erfolgte Ende des Jahres und nach größeren Renovierungsarbeiten der Umzug an einen neuen Standort in Leinefelde. Seitdem wächst das Sortiment weiter und die eigene Fertigung am Standort Leinefelde wird ständig erweitert. 

http://www.watterott.com/

 

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Kopfkino

Das „Kopfkino“ ist eine Installation uns unserer Studioproduktion „Schatten“. 
Der Aufbau: 

Das Kopfkino besteht aus zwei Komponenten. Ein Würfel hängt von der Decke und ist im Inneren mit zwei Monitoren bestückt. Außerdem findet der Besuchen Kopfhörer im Inneren vor. Die zweite Komponente ist ein Podest, was gleichzeitig als Endless Mirror fungiert. Diese beiden Komponenten regieren jeweils aufeinander. 

Der Ablauf :

Im Ruhezustand zeigen die beiden Monitore ein weißes Bild. LED-Streifen die am äußeren Rand des Podestes angebracht sind, leuchten ebenfalls in Weiß. Wenn der Besucher auf das Podest tritt und sich in den Würfel begibt, schalten die äußeren LED’s auf Rot, was zeigt, dass diese Station gerade besetzt ist. Der Besucher setzt sich die Kopfhörer auf und ausgewählte Filmszenen fangen an auf den Monitoren abzulaufen. An bestimmten Stellen des Filmes wird ein sogenannter Tunnelblick aktiviert. Das Bild wird leicht verzerrt. 

Dieser Tunnelblick kann durch die Kopfbewegung des Besuchers gesteuert werden. Dies wird durch einen Gyrosensor realisiert, der mit den Kopfhörern verbaut ist.  
Am Ende des Films wird der Endless Mirror im Podest aktiviert. Wenn der Zuschauer dann aus dem Kopfkino tritt, schalten die LED’s des Podestes wieder auf Weiß, der Endless Mirror wird deaktiviert und die Monitore zeigen wieder ein weißes Bild. Die Installation ist wieder im Ursprungszustand und kann von einem weiteren Besucher benutzt werden. 

Technische Umsetzung 

Um zu überprüfen, ob sich ein Besucher im Kopfkino befindet, wird ein Ultraschall-Sensor verwendet. Dieser sendet in einem Intervall Schallwellen im Ultraschallbereich aus um empfängt diese wieder. Wenn die Schallwellen auf ein Hindernis treffen, werden diese an den Empfänger zurückgeworfen. Durch die Schallgeschwindigkeit und die Zeit, die die Schallwelle vom Senden bis zum Empfangen gebraucht hat, lässt sich die Distanz, die die Schallwelle zurückgelegt hat berechnen. Wenn sich nun ein Besucher in das Kopfkino stellt, wird die Distanz kleiner und somit ist man in der Lage zu überprüfen, ob sich jemand im Kopfkino befindet. 
Damit die LED’s des Podests von Weiß auf Rot schalten, wird ein Befehl über UDP an ein Arduino gesendet, dass im Podest verbaut ist und die Farben der LED’s steuert. Damit ein Arduino über WLAN Werte empfangen kann, wird ein WLAN Modul verwendet. Dieses wählt sich automatisch im Netzwerk ein.  
Der Ultraschall-Sensor und der Gyrosensor senden über einen weiteren Arduino seriell die jeweiligen Daten an einen Mini-PC auf dem eine vvvv-Anwendung läuft. Dieser Mini-PC ist auf der Oberseite des Kopfkinos verbaut. Die vvvv-Anwendung sendet an das WLAN Modul einen Befehl, wenn die Distanzwerte, die der Ultraschall-Sensor sendet, einen bestimmten Wert unterschreiten. Des Weiteren sendet die Anwendung einen Befehl, wenn der Endless-Mirror an- und ausgeschaltet werden soll. 
Wenn der Tunnelblick aktiviert wird, wertet die vvvv-Anwendung die Daten des Gyrosensors aus. Der Gyrosensor gibt über die Beschleunigung die auftritt, wenn der Besucher den Kopf hin-und herbewegt, den aktuellen Winkel des Sensors aus. Diese Daten werden in Koordinaten umgerechnet. Somit kann errechnet werden wo der Besucher gerade hinsieht und wie sich die Verzerrungsmaske des Tunnelblicks ändern muss.  
Durch die vielen Schnittstellen wird die Installation „Kopfkino“ zu einer spannenden Installation und zu einer kleinen technischen Herausforderung.  
 

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Produktion der „Gottesstimme“

Welche Funktion hat die „Gottesstimme“ bei SCHATTEN?

Um die Besucher auf den sensiblen Inhalt unserer Rauminstallation SCHATTEN vorzubereiten und den Themen Schuld, Verdrängung und Akzeptanz näher zu bringen, wurde in den letzten Tagen die sogenannte „Gottesstimme“ aufgenommen und produziert. In den verschiedenen Bereichen der Installation wird immer wieder eine Stimme zu hören sein, die zum jeweiligen Thema des Raumes spricht.
Schon im Eingangsbereich werden die Besucher auf die Installation mit einem Text zum Thema Schuld eingestimmt.
Unsere Spielwiese, in der die eigentliche Rauminstallation aufgebaut wird, ist in drei Bereiche unterteilt: Verdrängung, Flashback und Akzeptanz. Dazu spricht die Gottesstimme passende Texte.
Wie lief der Entstehungsprozess bis zur fertig produzierten „Gottesstimme“ ab?
Das Konzeptionsteam recherchierte Texte zu den Themen Schuld, Schatten, Verdrängung, Flashback und Akzeptanz.
Zunächst wurden verschiedene Varianten der Texte geschrieben. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie der Text gesprochen wirkt und nicht nur geschrieben, wurde er von einem Kommilitonen zur Probe eingesprochen. Auch wenn diese Stimme jünger war, als wir uns die Gottesstimme vorgestellt haben (männlich, 40-50 Jahre), bekamen wir dadurch einen sehr guten Eindruck, wie sich unser geschriebener Text gesprochen anhört.
Danach wurde in Zusammenarbeit mit unserer Professorin Frau Drees der finale Sprechertext für die „Gottesstimme“ ausgearbeitet.
Parallel dazu wurden Sprecher gesucht und es fand ein internes Sprechercasting statt. Dabei wurden dem gesamten SCHATTEN-Team Hörproben der drei Sprecher vorgespielt, die zur Auswahl standen. Danach stimmten wir ab und fanden so den geeigneten Sprecher.
 
Unsere Wahl für die „Gottesstimme“ fiel auf Jo Jung. Er unterstützt des Öfteren Projekte an der HdM und wir sind auch nach den Aufnahmen immer noch sehr zufrieden, ihn als unsere „Gottesstimme“ dabei zu haben.
 

Da Jo Jung ein professioneller Sprecher ist, verliefen die Aufnahmen im Tonstudio der HdM reibungslos.

Mit Jo am Mikrofon waren noch Michael Egeler (Technik), Mareike Rebholz (Regie) und Karina Beggel (Aufnahmeleitung) an den Aufnahmen und der Postproduktion beteiligt.

Es wurden auch schon erste zufriedenstellende Hörtest in der Spielwiese gemacht. In den nächsten Wochen bis zur Media Night am 29.6.17 wird die „Gottesstimme“ noch durch Filmton und einen Ambient Sound in den Räumen ergänzt.