Allgemein, SteamLine Inc.

„Was macht eigentlich das Sponsoring?“

Um unsere Studioproduktion SteamLine Inc. realisieren zu können, benötigen wir Materialien, wie Holz, Makrolon, Dielenbretter, Tapeten, Lacke etc. und natürlich Geld. Aufgabe des Sponsoring-Teams ist die Beschaffung dieser Materialien.

Unsere Arbeit begann mit einem Treffen mit unserer Tutorin, die das Sponsoring im vergangenen Semester geleitet hat. Sie erklärte uns den Ablauf der Akquise und zeigte uns auch, bei welchen Sponsoren wir gute Chancen auf Unterstützung hätten. Ihre Erfahrungen waren sehr positiv, jedoch riet sie uns, so früh wie möglich mit der Kaltakquise zu beginnen, sodass wir nach hinten keine Zeitprobleme erhalten würden. Zudem sollten wir uns einen Überblick über die Broschüre verschaffen, die als Informationskatalog für die Sponsoren dient. Ihr Inhalt ist unter anderem die Vorstellung des Teams sowie die Darstellung unserer Idee und des Konzepts. Außerdem sind bisher gewonnene Preise und Informationen zu vorherigen Studioproduktionen aufgeführt. Ein wichtiger Bestandteil der Broschüre sind die Sponsoren-Pakete, die die Gegenleistungen und den Preis für die Unternehmen aufzeigen.

Sponsoring 1

Aus Erfahrung konnte unsere Tutorin berichten, dass es anfangs eine persönliche Hürde geben würde überhaupt irgendwo anzurufen. Wir sollten uns erst einmal Unternehmen aussuchen, bei denen im Vorhinein schon sicher wäre, dass man eine Absage bekommt – als Übung für die richtig wichtigen und großen Sponsoren.

Nach diesem Treffen machten wir uns an die Überarbeitung  und die Aktualisierung der Broschüre. Als diese fertig war, brachten wir die bereits vorhandene Sponsoren-Liste auf Vordermann und verschafften uns einen Überblick über die knapp 200 Kontakte. Wir sortierten Unternehmen aus, fügten Neue hinzu und teilten die Liste unter uns vier Teammitgliedern aus, sodass jede von uns einen speziellen „Kundenkreis“ bekam, für den sie zuständig ist.

Nach zwei Wochen Vorbereitung konnten wir dann endlich mit der Kaltakquise beginnen. Anhand eines Telefonleitfadens, der einen Gesprächsablauf abbildet und als Hilfestellung während eines Telefonats dient, riefen wir die ersten Unternehmen an und schickten ihnen unsere Broschüre per E-Mail zu.

Sponsoring 2

In dieser Zeit konzentrierten wir uns zunächst auf Unternehmen, die als Geldsponsoren infrage kamen. Bereits nach einer Woche konnten wir unseren ersten Erfolg verzeichnen und hatten den ersten Sponsor an Land gezogen.

Vielen Dank an Jung von Matt/Neckar für Ihre Unterstützung!

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Da dies eine langwierige Aufgabe ist, laufen die Anfragen nach finanzieller Unterstützung immer parallel zu allen anderen Aufgaben weiter.

Eine weitere sehr wichtige Aufgabe ist Materialbeschaffung zum Bau des Schiffes.

In unserer letzten Mittwochs-Sitzung gab es diesbezüglich Rücksprache mit Frau Drees, die uns noch einmal deutlich machte, wie dringend wir Material beschaffen müssen. Dies gab uns einen enormen Motivationsschub, um nach einigen Absagen erneut Unternehmen anzufragen.

In Zusammenarbeit mit dem Bühnen-Team erhalten wir Materiallisten, die beschreiben, welches Material in welchen Maßen benötigt wird. Das ist sehr hilfreich für uns, um konkrete Anfragen bei Unternehmen zu stellen. Anfangs war es trotz dieser Auflistung schwierig ein genaues Bild der Materialien und vor allem auch vom Luftschiff und dessen Umsetzung zu erhalten. Nach Gesprächen mit dem Bühnenteam wurde uns klar, um welche Ausmaße es geht und für was das Material genau verwendet wird. Nach diesen Schwierigkeiten und langen Rückmeldezeiten der angefragten Unternehmen sind wir letztendlich fündig geworden und haben einen Rabatt für Spanplatten und Dachlatten erhalten, sowie für Konstruktionshölzer.

Vielen Dank an Bausep und Ulrich Holz Fachhandel! Das ist der Startschuss für den Bau des Luftschiffes!

Sponsoring 3

Auch die enge Zusammenarbeit mit dem Konzeptteam ist enorm wichtig. Hier geht es vor allem um die Umsetzbarkeit der Ideen. Wir erhalten dazu Pläne mit Vorschlägen, wie das Konzept umgesetzt werden soll. In Meetings wird dann herausgearbeitet, was realistisch ist über Sponsoring zu besorgen und für welche Ideen es einen Plan B geben muss.

Um im geplanten Zeitrahmen zu bleiben, haben wir Deadlines von der Produktionsleitung erhalten. Bereits am 11.05.2016 sollten alle Materialen für den Bau des Schiffes vorhanden sein. Diese konnten wir erst eine Woche später erfüllen, sodass am 17.05.2016 alle Bestellungen der wichtigen Materialien für den Bau des Luftschiffes abgeschlossen wurden. Ebenfalls gab es in finanzieller Sicht eine Deadline: Am 13.05.2016 sollten wir €1000/€1500 zur Verfügung haben. Auch diesem Ziel wurden wir nicht gerecht, hier waren wir zum Zeitpunkt des 13.05.2016 knapp unter diesem Betrag.

Da die Zeit gegen uns arbeitet, werden wir die nächsten Wochen intensiv daran arbeiten, die restlichen Materialien wie Tapeten, Makrolon, Dielenbretten und Dekomaterial zu beschaffen. Auch das Akquirieren der Geldsponsoren wird nicht auf der Strecke bleiben, um das Luftschiff entsprechend ausstatten zu können.

Beitrag von Sabrina Grätz

Allgemein, SteamLine Inc.

„Es wird Zeit um realistisch zu denken“

In einer unserer letzten Mittwochs-Sitzungen konnte die Hintergrundgeschichte unserer Installation SteamLine Inc. festgelegt werden. Umso motivierter waren wir, mit der Ausarbeitung der einzelnen Räume zu beginnen.

Das Luftschiff stellte dabei die größte Herausforderung dar. Wir saßen stundenlang zusammen, sprachen über verschiedene Ideen, suchten nach Moods und fertigten Skizzen an.

Frau Drees bat uns für jedes Element beziehungsweise für jeden Raum ein einzelnes Dokument zu erstellen. Auf diese Weise übersehen wir weniger und es wird ein Überblick geschaffen. Weil wir schon so viel Zeit mit der Ausarbeitung des Konzepts verbracht hatten, teilten wir die einzelnen Bereiche auf unser Team auf. Tatsächlich kamen wir dadurch gut voran, allerdings rutschten wir bei dieser detaillierten Arbeit immer tiefer in ein Wunschdenken hinein. Wir schlugen unrealistische Ausstattungsgegenstände vor: Kupfer und Messing Beschläge, originale Art Deko Schiffstüren, Messingchronometer und Lampen usw. unrealistisch, weil sie nicht beschaffbar, zu teuer, zu exklusiv, zu antik waren.

Das war illusorisch geplant. Wir müssen unsere Pläne überarbeiten und an den Rahmen einer Studioproduktion Event Media ohne großes Budget anpassen.

Der Tipp, die Augen zu schließen und virtuell durch die Installation zu gehen, half uns die wirklich wichtigen Elemente zu erkennen. Auf diese Weise konnten wir ganze Seiten aus unseren Plänen herausstreichen. Zum Beispiel reduzierten wir den Eingangsbereich in seiner Ausgestaltung. Die Flugbegleiterin, die zur Begrüßung der Gäste vorgesehen war, wurde aus dem Konzept gestrichen. Sie wird in Form eines Videos ersetzt. Außerdem verabschiedeten wir uns von einer ganzen Reihe an Requisiten und Materialien, die unwichtig oder zu teuer waren.

Unser Team erhielt einen kräftigen Dämpfer. Wir sahen uns in Arbeit ertrinken, von der wir dachten, dass wir sie schon erledigt hätten. Nichtsdestotrotz arbeiteten wir uns Stück für Stück durch unsere Dokumente und gingen ein ums andere Mal mit geschlossenen Augen virtuell durch das Luftschiff.

Dabei suchten wir gezielt nach Requisiten und dann schauten wir im Internet nach Preisen. Auf diese Weise erhielten wir ein besseres Gefühl für die Umsetzbarkeit. Auch die enge Zusammenarbeit mit dem Bühne-Team hat uns geholfen. Vor allem im Hinblick auf den Autopiloten, dem zentralen Element unseres Luftschiffs. Dessen Ausarbeitung nahm viel Zeit in Anspruch, denn es sind viele Funktionen darin vereint. Er muss nicht nur Videos wiedergeben, die sowohl im Sitzen als auch im Stehen gut erkennbar sind, sondern auch Anweisungen an die Passagiere geben. Außerdem stellt er einen Überblick über das Schiff zu Verfügung. All diese Aufgaben auf eine schöne und funktionstüchtige Weise zu vereinen, stellte sich als Denksport heraus. Inzwischen sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Konzept 1

Während dieses Vorgangs reduzierten sich unsere Aufschriebe immer mehr und wurden dadurch übersichtlicher. So fiel es leichter zu erkennen, an welchen Ecken wir zu feilen hatten.

Der Endraum war zum Beispiel in unserer bisherigen Planung verloren gegangen. Das sollte sich ändern: die Ausgestaltung ist jetzt so minimalistisch wie möglich, damit meiste Energie in die Ausarbeitung des Luftschiffs, unser wichtigstes Element, fließen kann.

Im Endraum finden zwei wichtige Aktivitäten satt:

1. Die Installation der Exitroom wird emotional für die Besucher abgeschlossen

2. Die Besucher werden nach ihren Erlebnissen gefragt

Wir werden eine Art Ordensverleihung machen, denn immerhin spielen die Besucher um ihr Überleben. Da ist ein Orden das mindeste.

Und in einer Ecke wird vor der Sponsorenwand ein Filmkameraaufbau für Testimonials aufgebaut.

Konzept 2

Eine weitere Baustelle waren die Videos, die für die Installation benötigt werden. Natürlich ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit dem Filmteam nötig. Wir haben uns auf drei Videos geeinigt: ein Willkommens- und Einführungsvideo, ein Video des ehemaligen Kapitäns und ein letztes, das an eine Nachrichtensendung angelehnt ist. Dafür werden Location, Schauspieler, Maske und Kostüm benötigt. In deren genaue Planung und Beschaffung besteht eine unserer nächsten Aufgaben.

Konzept 3

Konzept 4

Wir hoffen, dass wir bei der Umsetzung unseren Vorstellungen so nahe wie möglich kommen. Generell erkennen wir langsam ein Licht am Ende des Tunnels: das Konzept hat Form angenommen und die Umsetzung nimmt Fahrt auf.

Beitrag von Marlene Vogt

Allgemein, SteamLine Inc.

„Eine Idee lernt das Fliegen“

Um unseren Traum eines begehbaren Luftschiffes Realität werden zu lassen, gibt es besonders zu Beginn zahlreiche Hürden zu überwinden. Zunächst müssen Ideen entwickelt, diskutiert, sortiert, ausgearbeitet oder schlussendlich doch wieder verworfen werden. Diese mitunter frustrierende Tätigkeit liegt seit einigen Wochen in den Händen des Konzeptteams. In enger Absprache mit der Bühne, der Requisite, den Spielegestaltern und nicht zuletzt der Sponsoring-Crew kristallisiert sich nach und nach ein immer konkreteres Bild unseres Luftschiffes, der „Aiolos“, heraus.

Einfache 2D-Pläne reichen bald nicht länger aus. Für genaue Materialberechnungen, die Einschätzung der Größenverhältnisse und die Simulation eines Durchgangs durch die Installation ist der Bau eines 3D-Modells unumgänglich. Unser Mittel zur Wahl war das bereits in vorherigen Studioproduktionen mehrfach zum Einsatz gekommene CAD-Programm Vectorworks in der 2016er Studentenversion. Nach einer Einarbeitungszeit war, basierend auf dem 3D-Modell der Installation „Jukebox“ aus dem vorherigen Semester ein erstes Modell entstanden. Diesem Raummodell lag ein früher Entwurf des Konzeptteams zugrunde.

Bühne 1

Die Wände und die Unterkonstruktion, die später in der Realität aus Bühnenpodesten bestehen soll, standen nach wenigen Stunden. Auch für Fenster, Türen, Treppen und Böden finden sich in der Software die passenden Tools und so entstand Stück für Stück ein immer realistischeres Modell. Lediglich das Interieur fehlte noch, doch auch dafür gab es eine Lösung:

Unter http://3dwarehouse.sketchup.com befindet sich eine riesige Datenbank an 3D-Models, die als SketchUp-Dateien heruntergeladen und in Vectorworks importiert werden können. Das erspart einiges an Arbeit, denn komplexe Strukturen, wie etwa das Steuerrad, sind für Anfänger nur mit großem Aufwand zu modellieren. Nach 2 Arbeitstagen war zum ersten Mal ein virtueller Durchgang durch die Aiolos möglich:

Bühne 2

Das war erst der Anfang und in den vergangenen zwei Wochen wurde das Modell immer weiter angepasst und verändert. So wurde das Schiff um 180° gedreht und der Abstand zur LED-Wand vergrößert, auf der später die Flugsimulation stattfinden wird. Aus Sicherheitsgründen wurde eine weitere Tür eingefügt und auch die einstmals kahlen Wände wurden mit Tapeten „beklebt“, um den viktorianischen Stil besser einzufangen. Mit jedem Treffen kommen mehr Details hinzu und langsam aber sicher gehen die Vorstellungen des gesamten Teams in dieselbe Richtung.

Bühne 3

Bühne 4

Bis zur Media-Night sind es nicht mehr viele Wochen und um unser Ziel erreichen zu können, fehlt uns bislang noch ein wichtiger Faktor: Geld. Damit wir Sach- und Geldsponsoren einfacher von unserem Projekt überzeugen können, gibt es seit kurzer Zeit auch einen virtuellen Durchgang durch unser Luftschiff:

https://www.dropbox.com/sh/cnrpvocjnwxdmdg/AABFWKUm5X88jrHqetWSYZvpa?dl=0

Die ersten Sponsoringanfragen sind bereits verschickt und wir sind zuversichtlich, dass es in den kommenden Wochen richtig los geht. Bis wir allerdings unseren ersten realen Durchgang absolvieren können und unser Luftschiff zu seinem Jungfernflug abheben kann, ist es noch ein weiter Weg.

Beitrag von Michael Gudath

Allgemein, SteamLine Inc.

„Süßes geht IMMER! – oder vielleicht auch nicht…“

Da die Studio Produktion Event Media ohne Gelder nicht funktioniert, hat sich das Sponsoring Team überlegt, schon möglichst früh einen Essensverkauf zu organisieren. Von den Produktionen der letzten Jahre wussten wir, dass diese damit sehr viel Geld eingenommen hatten.

Wie wär´s mal mit was anderem…

In den Vorsemestern wurden hauptsächlich Kuchen und Hot Dogs verkauft. Da wir aber auch etwas anderes als die Vorsemester anbieten wollten, kam die Idee aus dem Team zusätzlich zum Kuchen, gekaufte Donuts anzubieten. Teammitglieder hatten damit schon super Erfahrungen gemacht und bei früheren Verkäufen in ihrer Schule sehr viel Geld eingenommen. Da uns die Idee gut erschien und wir auch noch nie mitgekriegt hatten, dass Donuts verkauft wurden, setzten wir den Plan um.

Am Vortag des Kuchenverkaufs wurden somit 2 Mitglieder des Teams losgeschickt die 6 unterschiedliche Packungen a 12 Donuts kauften.

Da wir uns leider Mitte April auf kein passendes Getränk einigen konnten, entschieden wir uns bei unserem ersten Verkauf nur dies anzubieten und die Getränke wegzulassen. Man sollte dazu sagen, dass Café wegen der S-Bar nicht angeboten werden darf.

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Die Organisation

Die Organisation gestaltete sich glücklicherweise problemlos, da sonst an diesem Tag keine Veranstaltungen an der HdM waren und wir so den Kuchenverkauf anmelden konnten. Im Anschluss beantragten wir bei der VS den Spuckschutz und bei der Haustechnik die Tische. Herr Mühlhofer stellte uns ebenso für den Tag Boxen bereit, damit wir über Spotify Musik laufen lassen konnten. In der Vorwoche gaben wir eine Liste rum, wo sich die Teammitglieder für Kuchen und zu den Verkaufszeiten eintragen sollten. Nach mehrmaligem „Betteln“ konnten wir jede Schicht mit 2 Mitgliedern besetzen und 8 Kuchen wurden gebacken. Somit war die Organisation erledigt und wir konnten am Donnerstag starten.

Der Tag des Kuchenverkaufs

Um kurz nach 9 startete der Aufbau des Kuchen- und Donutverkaufs. Wir hatten insgesamt 8 unterschiedliche Kuchen und 6 unterschiedliche Sorten Donuts a 12 Stück. Die Donuts und der Großteil der Kuchen wurden für 1,50 € das Stück verkauft und ein Käsekuchen für 2,00 €. Leider war anfangs noch nicht so viel los und es wurde nur wenig verkauft. Die große Einnahme kam erst als Frau Drees für Ihre Erstsemester 70 Stück Kuchen abkaufte. Somit war auf einmal fast unsere ganze Kuchentheke leergekauft, was wir natürlich super fanden =). Im Anschluss gestaltete sich der Verkauf wieder etwas zäh, irgendwie hatten an diesem Tag wohl nicht so viele Hunger auf die klebrigen Donuts. Der Kuchen wurde bis um 16 Uhr fast komplett verkauft, am Schluss blieben wir nur leider auf fast 2 Packungen Donuts sitzen, die wir dann noch durch „Ausverkaufspreise“ = 1,00 € das Stück zumindest zur Hälfte loswerden konnten.

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Fazit

Insgesamt haben wir einen Reingewinn von ca. 180 € erwirtschaftet. Dies ist zwar nicht schlecht, aber im Vergleich zu den Vorsemestern, die teilweise bis zu 400 € mit einem Kuchenverkauf geschafft haben, schon sehr mickrig. Wir haben uns deshalb überlegt beim nächsten Mal auch Getränke dazu anzubieten und vielleicht mal etwas ganz anderes, z.B. selbst gemachte Schokofrüchte anzubieten. Mal schauen wie die ankommen ;)!

Beitrag von Franziska Prestele

Allgemein, SteamLine Inc.

„Fotoshooting im Steampunk-Look“

Letzten Mittwoch war unser Fotoshooting, denn von allen Teilnehmern unserer Studioproduktion sollte es ein Headshot im Steampunk-Look geben. Um das möglich zu machen, war eine Menge Organisation nötig. Zuerst haben wir einen Hintergrund ausgesucht, dieser war gar nicht so leicht zu finden, da wir ihn groß ausdrucken mussten und er dementsprechend eine gute Auflösung haben musste. Da wir kein Bild mit einer sehr guten Auflösung im Internet fanden, war Herr Mühlhöfer etwas skeptisch, ob es funktionieren würde. Deshalb mussten wir es ausprobieren. Es funktionierte. Zum Glück machte die geringe Auflösung nicht so viel aus, denn wir wollten den Hintergrund im Foto sowieso unscharf haben.

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Doch nicht nur der Hintergrund sollte im Steampunk-Look sein, sondern auch die Kostüme der Teilnehmer. Wir schickten also eine E-Mail mit unseren Vorstellungen für das Kostüm an alle und warteten darauf, was unsere Kommilitonen in ihren Schränken finden würde. Erst bekamen wir sehr wenige Rückmeldungen, weshalb wir die Teilnehmer zwei Tage vor dem Shooting nochmals daran erinnern mussten, ihre Kleiderkammern zu durchstöbern. Unsere Vorstellungen waren bei den Männern: weiße Hemden, Halstuch oder Fliege, Jackett, Zylinder, Weste. Bei den Frauen: hochgeschlossene Blusen, Korsetts, Zylinder, Accessoires und dunkle Schminke. Da wir von den Männern sehr wenige Rückmeldungen bekamen, kauften wir braunen Stoff, um ein Halstuch zur Verfügung zu haben. Dies kam beim Shooting tatsächlich gut zur Geltung. Außerdem wurden zum Shooting am Mittwoch viel mehr Kleidungsstücke und Accessoires mitgebracht, als uns zurückgemeldet wurden. Das war sehr gut.

Am Tag vor dem Shooting hat das Foto Team eine längere Einweisung von Herr Mühlhöfer bekommen. Darin war eine Auffrischung in Fototechnik enthalten, sowie eine Einführung in die Blitztechnik, die wir in der Spielwiese zur Verfügung hatten. Wir bauten am Dienstagnachmittag verschiedene Blitze auf und machten einige Versuche.

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Zuerst hatten wir uns vorgestellt einen harten Schatten im Foto zu haben, doch wir waren schließlich einstimmig der Meinung, dass wir den Schatten weglassen sollten. Er sah nämlich weder gut aus, noch hatte er eine wirkliche Aussage oder Funktion. Des Weiteren besorgten wir eine Windmaschine, da diese gut zu unserem Luftschiff-Thema passte und das „Abheben“ des Schiffes symbolisieren sollte.

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Das Fotoshooting am Mittwoch lief gut. Wir hatten oft das Problem, dass der Reflektor im Bild zu sehen war, weil wir nicht genug darauf achteten. Die Windmaschine trieb vielen die Tränen in die Augen und die Haare flogen oft doch nicht so wie ehofft, aber alles in allem kamen wir in ca. 2 Stunden gut durch und hatten verwendbare Fotos. Unerwartet sind wir am Mittwochmorgen durch eine Teilnehmerin auch noch an ein Antiglanz-Puder gekommen, wodurch wir alle „Models“ abpudern konnten, was gut war.

Jeder Teilnehmer konnte sich dann sein eigenes Foto aussuchen. Die Auswahl wurde jedoch hinterher von Frau Drees und dem Foto Team noch einmal überarbeitet und die „natürlicheren“ Fotos wurden ausgesucht.

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Die Fotos bearbeiteten wir mit Lightroom und erstellten mit Photoshop ein Gruppenbild.

Beitrag von Anna Armbrüster

Allgemein, SteamLine Inc.

„Story & Konzept: Ein rachsüchtiger Kapitän“

Um unser Life-Escape-Game SteamLine Inc. zum Leben zu erwecken hat das Story- und KonzeptTeam fleißig an der Hintergrundgeschichte gearbeitet und feilt am Konzept.

Die Eckpunkte der Story standen bereits fest: Eine Gruppe von Touristen begibt sich auf die Jungfernfahrt mit dem ersten vollautomatisch gesteuerten Luftschiff. Nachdem die automatische Steuerung ausfällt, muss unter Zeitdruck die manuelle Steuerung aktiviert werden, damit die Crew das Luftschiff sicher landen kann.

Die Konkretisierung der Hintergrundgeschichte war eine größere Herausforderung als gedacht. Die Suche nach dem Grund für den Ausfall der automatischen Steuerung bereitete uns Kopfzerbrechen, da uns die bis dahin vorgeschlagenen Szenarien alle nicht ganz überzeugten. Die Idee, dass plötzlich ein Unwetter aufkommt und ein Blitz einschlägt, war uns zu langweilig und flach. Die Sabotage durch ein Konkurrenzunternehmen fanden wir zu platt. Ein Geist, der die Jungfernfahrt verhindern will, erschien uns zu weit her geholt und unpassend zum Thema Steampunk.

Bild 1 Story

Wir begannen mit der Arbeit in der Regie/Konzept-Gruppe und waren uns einig, dass wir eine Geschichte mit mehr Tiefgang wollten. Trotzdem sollte sie simpel genug sein, dass sie klar und eindeutig transportiert werden kann und die Spieler nicht etwa verwirrt. Das Thema Sabotage gefiel uns an sich sehr gut und wir überlegten, wer noch ein Interesse daran haben könnte, das Luftschiff zu manipulieren. Schließlich kamen wir auf die Idee, dass der ehemalige Kapitän die Steuerung sabotiert hat, weil er durch den Autopiloten ersetzt wurde und den Verlust seiner Lebensaufgabe nicht verkraften konnte. Um die Umstände zu erklären, musste der Kapitän den Touristen in irgendeiner Form eine Nachricht hinterlassen. Zur Auswahl standen eine Videobotschaft, ein Brief oder eine andere schriftliche Botschaft und eine rein auditive Präsenz. Wir entschieden uns für das Medium Video.

In einem alternativen Szenario sollte die Gruppe erst im Endraum erfahren, wer für die Sabotage verantwortlich ist. Wir waren uns nicht sicher, was besser bei den Spielern ankommen würde und wie viel Story der Hauptraum braucht und wollten hierzu die Meinung der gesamten Gruppe hören.

Im Endraum sollten die Besucher in beiden Szenarien einen Zeitungsartikel mit einem Bericht über den Vorfall und einem Gruppenfoto erhalten, das zu Beginn des Flugs geschossen wurde. Eine Flugbegleiterin wird für die Begrüßung, eine kurze Einweisung und das Gruppenfoto zuständig sein.

So ganz überzeugt waren wir allerdings noch nicht von unserer Story-Idee und wir stellten uns darauf ein, in der Mittwochs-Sitzung einiges an Kritik zu bekommen. Zu unserer Überraschung kam die Story aber sehr gut an! Es war sehr hilfreich, an dieser Stelle die Meinung von den anderen zu hören, da wir uns so tief in unseren Überlegungen verrannt hatten, dass wir unsere Ideen gar nicht mehr beurteilen konnten.

Was den Aufbau und die Gestaltung des Luftschiffes betrifft hatten wir einen ersten Raumplan entworfen, Skizzen erstellt und passende Moods herausgesucht:

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In der Spielwiese wird das Schiff gebaut. Da die Besucher nur den Innenraum sehen sollen, wird es einen durch schwarzen Mollton abgehängten Gang geben, durch den sie direkt in das Luftschiff gelangen.

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Über die allgemeine Gestaltung und das Farbkonzept im Innenraum des Luftschiffes waren wir uns schnell einig. Wir wollten Elemente aus dem viktorianischen Zeitalter und der Gründerzeit mit technischen Elementen aus der Dampfmaschinen-Technik sowie moderner Technik verbinden.

Durch das positive Feedback bezüglich der Story hatten wir neue Energie bekommen und beschäftigten uns motiviert mit der Verfeinerung des Konzeptes. Dazu definierten wir einzelne Stationen der Installation:

1. Kartenausgabe

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2. Schleuse & Gang Die Schleuse und der Gang stellen einen Holzsteg mit einem Geländer aus Kupferrohren dar, über den man zum Schiff gelangt. Die Räume werden einfach gehalten und durch passende Straßenlaternen oder Lampions beleuchtet.

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Das Abgleichen der Konzeptideen mit dem Bühnenbau-Team und den Sicherheitsauflagen steht noch bevor. Voraussichtlich wird es aber z.B. nicht möglich sein, einen Holzsteg in die Schleuse zu bauen, weshalb wir nach Alternativen wie einem roten Teppich suchen müssen.

3. Das Schiff

Die Skizze für den Schiffsinnenraum versahen wir mit Maßeinheiten und ergänzten die Spielstationen:

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4. Endraum

Im Endraum erhalten die Besucher Erinnerungsfotos und eventuell einen kleinen Ansteckorden. Es wird ein Nachrichtenbeitrag mit der Schilderung des Vorfalls, der Verhaftung des Kapitäns und einem Lob der Helden gezeigt.

Auch der Gesamtablauf des Spiels steht nun fest:

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Die nächsten Schritte:

Das Konzept wird weiter ausgearbeitet und verfeinert, wir werden fleißig nach Moods und entsprechenden Umsetzungsmöglichkeiten suchen und unsere Ideen mit den Spieleentwicklern, den Bühnenbauern und den Sicherheitsauflagen abgleichen. Bald kann es dann losgehen mit Filmdrehs, Requisitensuche, Bühnenbau und Animation.

In unseren Köpfen wird das Luftschiff im Steampunk-Look – die Namenssuche läuft – immer konkreter und wir freuen uns darauf, diese Welt für euch erlebbar zu machen!

Beitrag von Laura Petzold