Jukebox, Sponsoren

Heimwerker aufgepasst! bausep macht’s möglich!

schnell, einfach und preiswert – das ist bausep

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bausep ist ein Baustoffhändler der sich auf den Onlinehandel spezialisiert hat. Im Onlineshop finden sich über 100.000 Baustoffe und Zubehörartikel.
Das Tolle ist, dass man bei bausep ganz einfach online bestellen kann und die Ware dann bequem nach Hause geliefert bekommt.

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Außerdem profitieren Heim- und Handwerker von der langjährigen Fachkompetenz des Unternehmens. Bereits in den 1960er Jahren wurde ein lokaler Baustoffhandel in Heidersbach im Odenwald gegründet.
Sollte es doch einmal Fragen geben, steht das sehr nette Team mit Rat und Tat zur Seite.

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Wir bedanken uns herzlich bei der bausep GmbH, die uns in diesem Semester mit Spanplatten unterstützen.

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Weitere Infos? Gibt es hier!

Allgemein, Jukebox

Let´s build a platform!

Welche Dicke muss unser Makrolon haben? Wie bekommen wir insgesamt eine stabile Plattform? Wie stark müssen unsere Federn ausgelegt sein? – All diese Fragen waren zum Zeitpunkt des letzten Blogeintrages noch offen. Mittlerweile sind einige Wochen verstrichen und wir haben uns viele Gedanken gemacht. Die ein oder andere schlaflose Nacht hat auch dazu gehört.

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Wo gehobelt wird, fallen Späne!
Bei uns wird zwar (noch) nicht gehobelt, aber es fallen trotzdem Späne. Über mehrere Tage stehen Bühenfrau und Mann in der hauseigenen Schreinerei und sägen, was das Zeug hält. Die Platten- und Tischkreissäge ermöglicht ein zügiges Schaffen. Mithilfe der Plattensägen werden die großen 2,05m x 0,925m Spanplatten erst einmal auf Länge und Breite gesägt. Im Anschluss werden 320 Winkel an 160 Seitenteile an der Tischkreissäge gesägt. Innerhalb von drei Tagen sind alle Kästen auf Maß gesägt und zusammengeschraubt.

Makrolon oder Plexiglas? 8 mm, 10mm oder 12mm?
Nachdem der Prototyp mit Makrolon gebaut wurde, stellt sich uns trotzdem die Frage: Brauchen wir das teure Makrolon oder reicht auch das billigere Plexiglas. Nach einigen Überlegungen und Diskussionen über Vor- und Nachteile beider Materialien und Rücksprache mit Professoren, Fachleuten und dem OK unserer Sponsorenbeauftragten, wurde es doch Makrolon. Mit Makrolon sind wir auf der sicheren Seite, denn es ist bruchsicher und schwerentflammbar – was Herr Bollinger, unser technischen Betriebsleiter, sehr begrüßt.

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Wie wir mittlerweile wissen – ist die eine Frage beantwortet, stellt sich die nächste: Welche Dicke benötigen wir für das Makrolon? Das Material bricht bei keiner unserer vorausgewählten Dicken, aber wir wollen ein sicheres Trittgefühl für die Spieler auf der Plattform. In engeren Betracht ziehen wir 8 mm, 10mm und 12mm. Natürlich ist es auch eine Frage des Preises, denn Makrolon wird nach Volumen bezahlt. Nach einigen Recherchen, studieren von Datenblättern und Telefonaten mit Thyssen/Krupp finden wir heraus, dass bei dem letzten Eurovison Song Contest die Bühne auch aus Makrolon bestand. Dort wurde eine Dicke von 10mm gewählt und die Platten waren alle 50cm verankert. Das Gefühl beim Betreten dieser Fläche vergleicht ein Thyssen/Krupp-Angestellter am Telefon mit dem Laufen auf einer Matratze. Die 10mm-Variante ist passend. Sie gibt unseren Spielern durch eine schmalere Kastenbreite von 40cm ein festeres Trittgefühl.

Mit der Entscheidung für die 10mm Makrolondicke können wir uns an die Berechnung der Federstärke setzten. Mithilfe des Federrechners der Firma Gutekunst Federn und Gesprächen mit den Angestellten können wir den Federdurchmesser, die Federhöhe und die Federkraft für die Kästen bestimmen. Jeder Kasten eines Kuchenstückes braucht eine individuelle Anzahl an Federn. Dadurch sind am kleinsten Kasten vier Federn vorgesehen und am äußersten neun.

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Doch wo werden wir diese Federn anbringen? Die Federn haben einen Durchmesser von 30mm und können nicht in die Spanplatten eingelassen werden. Unsere Idee ist es Kanthölzer an der kurzen Seite anzubringen und bei den drei größten Kästen auch noch in der Mitte, denn dort müssen neun Federn angebracht werden. Auch das Gewicht dieser Kanthölzer muss in die Federberechnung mit einfließen. Die Federhalterkonstruktionen werden aus Kanthölzern der letzten Studioproduktion „IrrSinn“ recycelt.
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Beitrag von Mareike Maaß

Allgemein, Jukebox

Kamera läuft: Klappe 2

Der Drehtag ist abgeschlossen, jetzt wird das Material gesichtet. Die Kurzfilmszenen sind gut geworden und wir können sie verwenden. Der Traumtanz-Film ist nun im Feinschliff. Als wir die Diner-Szene sichten, müssen wir feststellen, dass aufgrund eines hohen ISO-Wertes das Bild ein starkes Rauschen hat. Und da wir mit einem Shift Objektiv drehen, ist die Person vorne rechts verzerrt. Außerdem ist das Bild gelbstichig.

Und da wir die Jukebox Szene nicht mehr drehen konnten, wird ein zweiter Drehtag angesetzt. Wir setzten uns mit dem Diner in Kontakt. Dann der Schock. „Wir dürfen nicht mehr kommen“, ist die Aussage des Filialleiters. Das Film-Team denkt über Alternativen nach. Wir überlegen eine Green-Screen-Aufnahme zu machen, die allerdings Probleme mit sich bringen wird. Niemand aus unserem Team hat Erfahrungen mit Green Screen Aufnahmen und außerdem fehlt uns das Hintergrundbild.

Deshalb fahren wir am Mittwochabend nach Schorndorf. Wir reden mit dem Chef, entschuldigen uns für das Benehmen, das an dem Abend nicht das Beste war und bedanken uns mit zwei Flaschen Bier.

Und dann kommt die Erleichterung. Alles ist ein Kommunikationsproblem. Wir dürfen drehen.

Deshalb:
1. Doodle Umfrage und Terminfindung. Einige der Statisten können nicht.
2. Wir richten uns nach der Verfügbarkeit der Hauptdarsteller.
3. Statistensuche für diesen Termin. Dank Facebook und privaten Kontakten löst sich die Frage.
4. Kostüm und Maske wird im Studio von der Studioproduktion durchgeführt.

Wir werden pünktlich um 21.00 Uhr fertig, bevor uns die HdM-Security heraus werfen kann. Im Diner angekommen: Aufbau, Weihnachtsdeko entfernen, Angleichung an das Set des ersten Drehtags.

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Das Set steht so gut wie, jetzt muss noch die Kamera und das Licht eingestellt werden. Dieses Mal soll es perfekt werden und daher dauert dieser Vorgang sehr lange. Unser neuer Kameramann, Kevin Schmalz hat alles unter Kontrolle, um kurz vor 24.00 Uhr beginnen wir mit dem Dreh.

Bevor es losgeht, bekommen die Schauspieler eine Einweisung. Ich erkläre ihnen den zeitlichen Ablauf und ihren Einsatz, Verhaltenskodex und Konzentrationsmodus.

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Nach drei Durchgängen haben wir die Diner-Szene im Kasten und können uns an die Jukebox-Szene machen. Auch hierfür ist der Aufbau von Kamera und Licht wieder nicht so einfach. Dieser Film soll den Blick aus der Jukebox darstellen, in dem man George direkt davor sieht. Für eine gleichmäßige Lichtstimmung probieren wir mehrere Möglichkeiten aus, um zum Schluss mit zwei LED-Lichtern von hinten und einem Halogenlicht von der Seite zu arbeiten.

Wir sind im Zeitverzug. Der Chef wird vom Projektmanagement Team besänftigt.

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7 Einstellungen sind jetzt noch zu drehen. Schauspielerisch zeigt Tobias wieder eine Top Leistung, allerdings stolpert er ein paar Mal über seinen Text. Verständlich um die Uhrzeit. Um kurz vor drei haben wir Drehschluss.
Dann: Abbau, Wiederaufbau der Weihnachtsdeko, einpacken und Abfahrt um 3:30 Uhr.

Das Film-Team bedankt sich bei den Schauspielern, allen Helfern und natürlich dem Diner, dem „The Chilling Bull“.
Danke!

 

Beitrag von Aline Müller

Allgemein, Jukebox

Kamera läuft: Klappe 1

Vorbereitungen

Schauspieler
Das Drehbuch war fertig, die Location bekannt. Nur die Schauspieler fehlten. Bei der hochschuleigenen Impro-Theatergruppe Kanonenfutter wurden wir fündig. Viele Schauspielerinnen meldeten sich freiweillig. Ein Hauptdarsteller musste gefunden werden. Der fand sich über einen Facebook Post.
Technik
Für den Dreh bauchten wir umfangreiches Equipment. Für die Ausstattung der Kamerafrau und des Kameramannes wurden vom Technikpool der HdM drei Kameras, zwei Schulterrigs, ein Dreibeinstativ und mehrere Objektive geliehen. Dabei gilt es auch darauf zu achten, dass genügend Speicherkarten und Akkus dabei sind. Dazu noch viel Lichtequipment.
18:00 – Maske
Da Anki, die Projektmanagerin von Jukebox, aus Schorndorf kommt, konnten wir bei ihr die Schauspieler versorgen und die Vorbereitungen treffen, bis das Diner um 22:00 für den Dreh bereit war. In der Maske wurden die Schauspieler auf 50er Jahre gestylt. Die Mädchen bekamen lockige Haare. Die Jungs wurden mit Schmalzlocke und Schiebermütze ausgestattet. Viel Haarspray kam zum Einsatz. Die Kostüme waren in der Wohnung bereit. In voller Montur mit Petticoat und Hosenträgern ging es dann ins Diner.

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22:30 – Am Set
Die sehr entgegenkommende Belegschaft des Chilling Bull blieb die ganze Nacht auf. Sie sorgten für einen Mitternachtssnack. Wir bekamen typisch amerikanisches Fingerfood. Auch für Getränke war reichlich gesorgt. Die Mitarbeiter von the Chilling Bull sind sehr gute Gastgeber.
Das Diner durfte nach Belieben der Regie gestaltet werden. Was moderner aussah als die 50er Jahre wurde mit Molton abgehängt, ein moderner Kühlschrank aus dem Bild gerückt. Über eine Lautsprecher Anlage haben wir die passende Musik abgespielt.

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23:30 – 02:00 – Diner Projektion
Die raumerweiternde Diner-Projektion wurde 4 mal gedreht. Die Kamera blieb dabei ständig auf der gleichen Einstellung. Es wurde ein sehr weitwinkliges Objektiv genutzt, um einen realistischen Raumeindruck zu erwecken. Die Kamera wurde auf Augenhöhe mit den sitzenden Schauspielern positioniert, sodass auch der Eindruck entsteht dabei gewesen zu sein, wenn man die Projektion im HdM Diner begutachtet. Ein externes Mikrofon zeichnete den Ton auf.
Beim Sichten des Materials wurde deutlich, dass die Szene leider mit einer zu hohen Iso-Zahl gefilmt wurde und stark rauscht. Eine Wiederholung des Shots ist in Planung.

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02:00 – 06:00 – Traumtanz
Für den Traumtanz musste das Filmteam dynamischer werden. Bild für Bild arbeiteten die Kameraleute, Regisseur und Aufnahmeleiterin das Storyboard ab. Man ließ sich auch die Freiheit, noch am Set etwas zu verändern oder zusätzlich aufzunehmen, wenn es nötig war. In einer Szene fällt George ein Milchshake aus der Hand. Mit möglichst wenig Sauerei sollte die Szene über die Bühne gehen. Zunächst wurde in vielen Shots versucht, die Bewegung aufzunehmen, ohne dass George den Milchshake tatsächlich fallen ließ. Doch der Milchshake musste für eine Einstellung fliegen. Der Dreh dauerte bis in die Morgenstunden.

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Beitrag von Moritz Luppold

Allgemein, Jukebox

Let´s Play

1. Inhalt des Spiels
Das Spiel der diesjährigen Event Media Produktion „Jukebox“ ist in die Story der Produktion eingebettet. Nachdem die Jukebox im Diner versagt, müssen die Mitspieler die Jukebox durch ihre Interaktion wieder zum Laufen bringen. Dafür müssen sie sich in die Jukebox hineinbegeben und gemeinsam und spielerisch eine Aufgabe lösen. Das Spiel findet im Hauptraum der Produktion statt. Wenn die Spieler den Raum betreten, redet Protagonist George über eine große Projektion mit ihnen und erklärt das Vorhaben. Der erste Level ist das Lied, das George zum Tanz ausgewählt hat. Damit das Lied fehlerfrei weiterlaufen kann begeben sich die Mitspieler auf den Plattenteller und aktivieren Tretfelder in einer bestimmten Reihenfolge. Das Ziel des Spiels ist: „Halte die Musik fehlerfrei am Laufen“. Dafür gibt es 3 verschiedene Levels.

2. Menge der Mitspieler
Das Spiel ist für 8 Personen konzipiert, damit es ein tolles Teamerlebnis wird. Die Anzahl der Mitspieler ist durch die Größe und die Aufteilung der Spielfläche bestimmt.

3. Spielfläche
Als Spielfläche fungiert ein überdimensionaler Plattenteller. Diese runde Scheibe ist aufgeteilt in 8 Segmente. Jedes der Segmente besteht aus 5 von außen nach innen gestaffelten Tretfeldern. In der Mitte, wo bei Platten das Label steht befindet sich unser Spielfortschritts-Indikator. Das sogenannte Metronom ist ein Licht, das im Kreis wandert und den verschiedenen Spielern signalisiert, welches der Segmente aktiviert ist. Außerdem befindet sich in der Mitte der Schallplatte die Plattenachse. Sie übernimmt die Rolle der Statusanzeige.

Spielsystematik

4. Spielsystematik
a. Tretfelder
Die Tretfelder werden durch Betreten aktiviert. Durch eine Leuchtmarkierung wird angezeigt, auf welchem Tretfeld der Mitspieler stehen muss, wenn das Metronom seinen Abschnitt erreicht. Bei einer richtigen Interaktion leuchtet das Tretfeld in seiner vollen Helligkeit auf, steht der Spieler allerdings falsch, wird das Tretfeld rot eingefärbt.

b. Spielbeginn und Übergang zwischen den Levels
Zum Einstieg in den ersten Level, leuchten alle Felder auf und läuten eine Einführungsrunde ein, damit jeder Spieler das Tempo und die Funktionalität kennenlernen kann. Nach dieser Einführungsrunde startet das Spiel und es kommt darauf an, ob die Interaktionen mit den Tretfeldern richtig oder falsch ablaufen. Ist ein Level beendet, endet auch das Lied und alle Tretfelder leuchten auf. Nach einem kurzen Kommentar des Protagonisten auf unserer Projektion liegt es an den Spielern, das nächste Lied fehlerfrei am Laufen zu halten. Mit jedem folgenden Level wird dies schwieriger und schneller.

c. Sound- und Lichtindikatoren
Als Feedback auf korrekte und falsche Interaktion mit dem Spielfeld ertönen Sounds. Zu Beginn des Spiels wird durch einen Sound und Lichteffekte die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Dinge des Spielfelds gelenkt. Tritt ein Spieler während des Spiels falsch, hört man das Kratzen der Platte: Das Lied läuft nicht mehr fehlerfrei. Darüber hinaus ist bei einer Kette richtiger Aktionen Applaus und Cheering zu hören. Das Ende einer Runde wird durch einen Sound und ein Aufblinken der Lichteffekte verdeutlicht.

Spielplattform

5. Zwischenziele
Das operationalisierte Gesamtziel, ist eine bestimmte Punktzahl mit den korrekten Spielinteraktionen zu erreichen. Als Meilensteine auf dem Weg dorthin dienen die Levels. Für den Gesamtsieg am Spielende zählen alle Punkte aus den 3 Levels.

6. Spielende
a. Gewinnen
Haben die Mitspieler eine gewisse Mindestanzahl an richtigen Interaktionen geschafft (Bsp: 75% der möglichen Interaktionen korrekt), dann ist das Spiel gewonnen. Der Sieg über die Jukebox wird durch Lichteffekte und Jubelsounds markiert. Durch den Gewinn wird ein Belohnungsereignis getriggert: Tänzer kommen auf die Bühne und tanzen zum finalen Song. Mitspieler gehen mit „Eye-Candy“ aus der Produktion.

b. Verlieren
Wird die nötige Punktzahl nicht erreicht, wird anstelle von Jubelschreien eher Mitleidsbekundungen abgespielt. Eine Projektion zeigt dass das Spiel leider verloren ist.

7. Statusanzeige
Während des Spiels verfolgen die Spieler ihren Fortschritt auf einer Statusanzeige. Dazu dient die Plattenachse. Es handelt sich dabei um eine mit LEDs gefüllte Röhre, die mit roten und grünen Abschnitten anzeigt, wie gut die Spieler zu jedem Zeitpunkt des Spiels sind. Der obere rote Abschnitt steht für die falschen Interaktionen. Der untere grüne hingegen für die richtigen. Ein kritischer Punkt auf der Statusanzeige zeigt die zum Sieg nötige Anzahl an Punkten an. Wird dieser kritische Punkt von der grünen Hälfte überschritten, ist das Spiel gewonnen. Gewinnt allerdings der rote Balken überhand steht das für eine Niederlage.

8. High Score
Um eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Jukebox Gruppen zu schaffen, gibt es im Ausgangsbereich eine High Score Anzeige. Auf diesem Bildschirm werden die verschiedenen Teams mit ihren Anfangszeiten den jeweils erreichten Punkten zugeteilt. Dadurch kann jede Gruppe erkennen, wie sie im gruppenübergreifenden Vergleich abgeschnitten hat.

 

Beitrag von Moritz Luppold

Allgemein, Jukebox

Der 50er Jahre Look

Das Sponsoring Team hat sich mit dem Kostüm im Film beschäftigt.
Für den Filmdreh benötigten wir einige Kostüme im Stil der 50er Jahre.
Wo könnten solche Kostüme finden? In Schorndorf gibt es einen sehr großen Second-Hand Shop, den Wühli. Wir schauten uns das Angebot vor Ort an. In dem Second-Hand Shop findet sich eine Vielzahl an Kleidung aus den verschiedenen Jahrzehnten. Das Wühli-Team unterstützt gerne studentische Projekte, daher stand unserer Kooperation nichts im Wege.
Soweit so gut. Nun machen wir uns daran die einzelnen Kostüme der Statisten zu planen.

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Wir recherchieren die Mode der 50er Jahre. In der Mode aus diesem Jahrzehnt finden sich viele Gegensätze. Frauen trugen weite Tellerröcke und Hosen , aber auch enge Bleistiftröcke und Caprihosen. Für die Frauen war es damals wichtig ihre Weiblichkeit zu zeigen. Daher wurden die Taille und die Brust betont.
Die modischen Vorbilder dieser Zeit waren Marilyn Monroe, Grace Kelly oder Brigitte Bardot.
Der modebewusste Mann der 50er Jahre trug einen eleganten Anzug mit Hut. Die rebellische Jugend orientierte sich vor allem am Stil von James Dean und Elvis Presley. So wurden Jeanshosen erstmals als Freizeithosen modern. Dazu trug man weiße Shirts oder bunte Hemden mit Lederjacke.

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Mit diesem Wissen und den Größen der Schauspieler, verbrachten wir einen Nachmittag beim Wühli und kleideten unsere Statisten ein.

Für die Kostüme unserer Hauptdarsteller George und Lorraine gibt es eine Besonderheit.
Wir benötigen die Kostüme, in ähnlicher Form, auch für die MediaNight. Im Wühli kann nicht garantiert werden dass sich im Januar noch einmal ähnliche Kleidungsstücke finden. Wir recherchierten nach Rockabilly Shops und stießen auf den Flaming Star in Stuttgart. Auch hier wurde unser Jukebox-Projekt begrüsst. Mit den beiden Hauptdarstellern machten wir eine Kostümprobe.
Lorraine ist eine stilsichere und gutaussehende junge Frau. Sie trägt ein gepunktetes Kleid mit einem Petticoat.

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George ist ein wenig schüchterner, gutaussehender junger Mann. Er ist nicht ganz stilsicher. Er trägt daher eine Jeanshose mit einem schwarzen Hemd und darüber ein graues Sakko, das an den Ärmeln ein wenig zu kurz ist. Dazu trägt er eine Flatcap. 12308575_1125625414144862_9064746229909502459_n

Haare und Makeup orientieren sich an den Vorbildern der 50er Jahre.

Schauspieler

 

Beitrag von Ann-Christin Grözinger