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„Ziele sind Träume mit einer Deadline.“ – Napoleon Hill

Um Träume wahr werden zu lassen, sind wir, das sind Jessica Schlaht und Nina Hornung für das Projektmanagement, PR und Sponsoring bei der diesjährigen Studioproduktion “Somnium – Modular Dreams” verantwortlich.

Während sich beim Sponsoring alles um’s Geld dreht, konzentrieren wir uns beim Projektmanagement um die Organisation und Koordination des gesamten Somnium Teams.

Organisation, Moderation und das Einhalten von Deadlines – das Projektmanagement

Im Bereich Projektmanagement behalten wir den Überblick über die diesjährige Studioproduktion. 

Zu Beginn waren wir für die Gewerke-Einteilung zuständig und haben die jeweiligen Heads der Gewerke bestimmt, sodass wir pro Gewerk immer einen direkten Ansprechpartner haben. Mithilfe von Trello behalten alle einen Überblick über die einzelnen to do’s und haben die Deadlines im Auge. Die eigentliche Kommunikation zwischen den Gewerken erfolgt aber über Slack. Um eine bessere Koordination der Treffen außerhalb des Weeklys mit den Studierenden organisieren zu können, haben wir noch eine Arbeitszeiten- und Abwesenheitsliste geführt. So können wir einen Termin wählen, an dem möglichst alle Studierenden Zeit haben.

Zu jedem Wochenbeginn wird von uns eine Agenda für die Mittwoch-Weeklys erstellt. Bei diesen Weeklys sind die Studierenden, als auch das Leitungsteam anwesend. Das Projektmanagement ist hier auch für die Moderation zuständig und führt alle durch das Meeting.

Omnipräsent im World Wide Web

Im Rahmen des Public Relations (PR) sind wir für die Betreuung unseres Blogs, unserer Instagram – Seite und unserer Facebook – Seite zuständig.  

Sodass jeder Teilnehmer der Studioproduktion einen Überblick über die Veröffentlichungstermine auf unserem Blog behält und sich daran orientieren kann, haben wir einen Redaktionsplan erstellt. Anhand diesem werden unsere Beiträge vorbereitet und veröffentlicht.

Redaktionsplan

Taler, Taler, du musst wandern 

Sponsoring, dieser Begriff wird uns noch die nächsten Wochen begleiten. Die letzten Tage sitzen wir nur noch am Hörer und holen das bestmögliche für unsere Studioproduktion raus. Denn, auch wenn es dieses Semester keine analoge MediaNight geben wird, benötigen wir für unsere Bauteile tatkräftige Unterstützung.

Für alle Sach- und Geldspenden möchten wir uns bereits an dieser Stelle bedanken, sowie für das Vertrauen und die Wertschätzung unserer Sponsoren.

Beitrag von Jessica Schlaht und Nina Hornung

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Von Arduino bis Projektionstechnik – Programmierung und Mediensteuerung

Event Media vereint im Idealfall alle Vertiefungsformen des Studiengangs Audiovisuelle Medien zu einem räumlichen Erlebnis. Die Programmierung/Mediensteuerung ist dafür verantwortlich, all diese unterschiedlichen Gewerke in ein funktionierendes, technisches System zu integrieren. Bei Somnium – Modular Dreams besteht das Gewerk aus Moritz Stuhlfauth, Falko Groß, Jan Hansen und Sophie Kergaßner. 

Sobald das Konzept grob feststeht und eine gemeinsame Vision im Team geschaffen wurde beginnt die Arbeit für das Gewerk. Zu Beginn steht hier oft eine Aufteilung des Projekts in handhabbare Teilbereiche.

Dieses Semester sind das folgende:

  • Moduleinheit
  • Projektionseinheit
  • Konfigurationseinheit
  • Module

Jeder dieser Bereiche stellt unterschiedliche Anforderungen an die Soft- und Hardware. Diese gilt es möglichst früh durch Anforderungsanalysen zu identifizieren. Nachdem wir wissen, welche Anforderungen durch das Konzept und die anderen Gewerke gestellt werden, können wir uns auf die Suche nach geeigneter Software begeben. Bei Somnium stellt uns hier vor allem die Kombination aus einem möglichst kleinen und leisen Computer, Realtime 3D Content und Realtime Video Compositing/Processing vor eine große Herausforderung. Mithilfe von am Markt verfügbarer Software und Eigenentwicklungen, versuchen wir, die speziellen Bedürfnisse des Projekts abzubilden.   

Während der Software-Recherche steigen wir schon in das Prototyping ein, um schnell feststellen zu können, ob eine Idee oder Lösung auch wirklich funktioniert und umsetzbar ist. In unserem Fall versuchen wir, im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten, Prototypen der Module zu produzieren, um verschiedene gestalterische und technische Parameter definieren zu können. Eine Herausforderung stellt dabei die Größe und Menge der Module dar. Die Technik muss möglichst klein und günstig gehalten werden. Außerdem muss ein System entwickelt werden, das die Module erkennt und ihre jeweilige Auswirkung im Traum umsetzt. 

Während der gesamten Planungs- und Prototypingphase ist eine genaue Abstimmung mit den anderen Gewerken nötig, besonders da bei Somnium die gesamte Technik in einem, für Event Media Verhältnisse, recht kleinen Exponat untergebracht werden muss. 

Im weiteren Verlauf der Produktion wird aus den Prototypen langsam aber stetig das finale Exponat; und die Software immer weiter entwickelt und verfeinert. In Absprache mit den Gewerken Bühne, Licht und Ton wird der Einbau der jeweiligen Technik geplant und durchgeführt. Dazu gehört beispielsweise das Erstellen eines Kabelplans in Abhängigkeit vom Ton- und Lichtplan sowie später das Kabelziehen an sich. Dieser Punkt wird dieses Semester vermutlich nicht so arbeitsintensiv ausfallen wie in einem regulären Semester. In der Endphase der Produktion wird dann fleißig getestet und ausgebessert, um den BesucherInnen ein möglichst fehlerfreies und immersives Erlebnis zu bieten.

Beitrag von Moritz Stuhlfauth

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Regie – Die kreativen Köpfe der Produktion

Die Konzeption und die anschließende Regie bzw. Kreativdirektion gehören in jeder Produktion zu den wichtigsten Aufgaben. Die Regie muss immer ein klares Bild und eine deutliche Vision des Projektes im Kopf haben und diese in die Köpfe des restlichen Teams pflanzen. Darüber hinaus muss die Regie dafür sorgen, dass das Konzept in sich schlüssig ist und alles am Ende zusammenpasst; denn selbst wenn die Videos, der Ton, das Licht und alles andere für sich allein unglaublich gut wirken, heißt das nicht, dass das Gesamtbild auch so großartig ist. In Bezug auf unsere Produktion machen die vielen Module mit unterschiedlichsten Inhalten, die wir für Somnium – Modular Dreams produzieren, diese Aufgabe nicht gerade leichter. 

Weiterhin muss die Regie stets die Fäden zusammenführen und darauf achten, dass die Gewerke auf ein gemeinsames Gesamtkunstwerk hinarbeiten. Bei uns bedeutet das, dass nicht nur die zusammengesetzten Träume in der Projektion laufen, sondern dass auch der Sound drumherum, die Lichtstimmung und das Design des Baukastens eine stimmige Traumwelt ergeben.

Ständige Absprachen und inhaltliche Gespräche mit den Teammitgliedern sind dafür ungemein wichtig, da die Experten auf den jeweiligen Gebieten oft selbst sehr gute Ideen haben. Wir liefern zwar mit dem Feinkonzept eine gute konzeptionelle Grundlage, aber die Gedanken aus den einzelnen Gewerken sind für die konkreten Inhalte unglaublich wertvoll.

In diesem Semester ist der Bereich der Regie aufgrund der aktuellen Situation eine umso größere Herausforderung, beginnend bei der Konzeption über die Kommunikation im Team bis hin zu dem tatsächlichen Zusammenwirken der Bereiche. 

In der Konzeption war und ist es besonders deswegen schwierig, weil wir nach wie vor nicht genau wissen, in welcher Umgebung unser Baukasten am Ende steht. Müssen wir das System so bauen, dass es für sich stehen kann, egal wo? Können wir die Spielwiese nutzen und unser Projekt dort in Szene setzen? Aktuell gehen wir dahingehend einen Mittelweg. Wir produzieren das System für eine ortsunabhängige Installation, sodass man den Baukasten auch in seinem Wohnzimmer aufbauen könnte – so, wie es ursprünglich geplant war. Mittlerweile haben wir aber zusätzlich ein Konzept entwickelt, mit dem wir Somnium – Modular Dreams in der Spielwiese mit möglichst wenig Aufwand und Kontakt inszenieren können. 

Die Kommunikation und ständige Absprache mit dem Team sind, wie gesagt, ein wichtiger Aspekt, der aktuell dadurch erschwert wird, dass man sich für Online-Meetings verabreden muss. Das ist an sich zwar kein Problem, aber bei der Produktion vor Ort sind die Kommunikationswege viel kürzer und man hat als Regie ganz andere Möglichkeiten, die Umsetzung des Konzeptes zu begleiten. Gleiches gilt für die tatsächliche Wirkung der Inhalte. Momentan bleibt es erstmal dabei, sich produzierte Inhalte auf dem heimischen Rechner anzusehen. Im Studio hätte man die Möglichkeit, zum Beispiel Video und Ton testweise zusammen zu sehen. Dadurch ist es umso wichtiger, dass vor allem die Regie ein klares Bild im Kopf hat und die Produktionsinhalte vor dem inneren Auge zusammensetzt, damit am Ende trotzdem ein gutes Gesamtkunstwerk entsteht.

Diese ganzen Herausforderungen machen die Kreativdirektion aber so unglaublich spannend. Um mal von mir selbst zu sprechen: es ist toll zu sehen, wie sich die eigene Vision in den Köpfen der anderen formt und ich freue mich darauf, nach und nach die Umsetzungen zu sehen und ganz besonders darauf, alles zusammen am Ende in Aktion zu erleben.

Beitrag von Lukas Münter

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Die Produktionsleitung

Die Produktionsleitung unseres Teams ist verantwortlich für die Planung, Kontrolle und Durchführung unserer Produktion. Bei Somnium übernehmen Moritz Stuhlfauth und Kim Caspers diese Verantwortung. 

Wir sind zuständig für die Projektplanung, die Organisation, die Einhaltung des Produktionszeitplans und die Überwachung der Arbeitsabläufe während der Produktion. Unser Team steht aktuell vor einer großen Herausforderung. Wir können nicht, wie sonst, vor Ort in der HdM arbeiten. Das erschwert auch die Arbeit der Produktionsleitung. Bei der Erstellung des ersten Zeitplans mussten wir die Möglichkeit berücksichtigen, dass wir unter Umständen viel in der HdM arbeiten könnten. Allerdings wurde das Feinkonzept, auf dem der Zeitplan beruht, wieder drastisch verändert. Wir planen jetzt für eine Umsetzung in viel kleinerem Rahmen, um die Hygienebestimmungen einhalten zu können. 

Den Zeitplan zu verändern ist nichts neues. Er stellt die Gewerke mit seinen spezifischen Aufgaben und deren Deadlines dar und wird daher auch immer auf die Entwicklung des Projektes angepasst. Trotzdem muss die Produktionsleitung darauf achten, dass sich die Produktion nicht verzögert. 

Im gesamten Produktionszeitraum ist die Kommunikation besonders wichtig und aufgrund der räumlichen Trennung nicht so einfach. Wir nutzen Slack als Hauptkommunikationsmittel und jedes Gewerk hat ein Trello-Board erhalten, das von den Heads verwaltet und von uns kontrolliert wird. Zusätzlich hat jedes Gewerk feste Termine zu denen man sich in einer Telefonkonferenz trifft und zweimal die Woche trifft sich das gesamte Team, einmal mit unserem Betreuern und einmal ohne, um alle auf den aktuellen Stand zu bringen (natürlich auch in einer Telko).

In den folgenden Wochen werden wir unseren Produktionsplan weiter anpassen und immer weiter ins Detail gehen. Wir sind gespannt vor welche Herausforderungen wir im Laufe des Projektes, auch aufgrund der aktuellen Corona-Situation, noch gestellt werden. 

Beitrag von Kim Caspers

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Interaktionssystematik

Bereits zu Beginn war klar, dass wir unsere Installation auch für den Heimgebrauch konzeptionieren wollen. Dabei kam schnell die Frage auf, wie man den BesucherInnen interessante, spannende und gleichzeitig leicht verständliche Interaktionen bieten kann, ohne einen speziell darauf angepassten Raum um sie herum.

Um die verschiedenen Interaktionsschichten auch auf technischer Seite zu trennen, entschieden wir uns dazu, das Exponat in drei logische Systemeinheiten zu unterteilen. Zum einen haben wir die Projektionseinheit, die die Projektoren, den Zuspielrechner, das Audiosystem sowie das Ambient-Light-System enthält. Außerdem bietet diese Einheit die Möglichkeit, die anderen Einheiten anzudocken und die Module sicher aufzubewahren, wenn das System nicht in Betrieb ist. Die zweite Einheit ist die Moduleinheit. An dieser können im Betrieb die verschiedenen Module angesteckt werden und die Projektion über einen Handsensor beeinflusst werden. Zuletzt haben wir noch die Konfigurationseinheit in Form eines Tablets. Hier können die BenutzerInnen Systemeinstellungen vornehmen und eigene Module mit Inhalten bespielen.

Die Einheiten sind über ein WLAN, welches vom Exponat bereitgestellt wird, miteinander verbunden. Die Projektions- und die Moduleinheit benötigen jeweils noch einen Stromanschluss.

Für den Anschluss der Module werden wir einen Kontaktanschluss entwickeln, sodass der Benutzer die Module in beliebiger Orientierung aufsetzen kann, dabei aber immer Ecke auf Ecke. Das vereinfacht die Interaktion für die BenutzerInnen und schützt uns aus technischer Sicht vor Beschädigungen durch falsch verbundene Pins. 

Durch die Trennung der Einheiten können wir die Arbeitslast im Team besser verteilen und schneller verschiedene Aspekte des Exponats in kleinen Prototypen abbilden. Außerdem, und das ist für die BesucherInnen am Ende viel wichtiger, können wir den Interaktionsfluss besser steuern. Im Idealfall beschäftigen sich BenutzerInnen immer nur mit einer Einheit gleichzeitig. 

Bei der Inbetriebnahme des Exponats wird man mit der Projektionseinheit interagieren, um das System hochzufahren und die anderen Einheiten abzulösen. Dann wird man entweder die Moduleinheit und die Module selbst verwenden um sich den ganz persönlichen Traum zu bauen oder man nutzt die Konfigurationseinheit um allgemeine Einstellungen am System vorzunehmen, Updates durchzuführen, auf das DreamShare zuzugreifen oder die „leeren“ Module mit eigenen Inhalten zu bespielen.  

Neben den drei Einheiten werden die BenutzerInnen vor allem mit den einzelnen Modulen selbst interagieren. Zum einen kann jedes Modul grundsätzlich auf die Moduleinheit gesteckt werden, zum anderen werden einige Module selbst noch einmal Interaktionsmöglichkeiten anbieten. So kann beispielsweise bei einem Videoeffekt-Modul die Stärke des Effekts über einen mechanischen Drehregler eingestellt werden oder bei einem Bildergalerie-Modul eine Diashow Funktion aktiviert und deaktiviert werden.

Soweit erstmal von dieser Seite. Bleibt gespannt!

Beitrag von Moritz Stuhlfauth

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Bildtraumsprache

In Somnium und dem Traumthema werden wir in den Videos versuchen dem Benutzer Träume zu erzählen. Daraus ergeben sich drei Fragen:

1. Wovon Träumen wir, was ist es das unser unterbewussten verarbeitet und was könne wir davon in unsere Installation bringen?

Wir werden dem Benutzer verschieden Module an die Hand geben mit denen er verschieden Sequenzen abspielen kann. In dieses Sequenzen sollen Träume erzählt werde, allerdings nicht durch Kurzfilme sondern durch eher assoziative Sequenzen Starker Bilder, die dem Benutzer Raum geben eine eigene Geschichte in den Bilder zu finden. Angedacht für diese Sequenzen sind 

2. Wie Sehen diese Träume aus, wie müssen wir unser Bildmaterial bearbeiten um dem Benutzer das Traumhafte Gefühl zu vermitteln?

Um den Filmsequenzen einen Traumhaften Look zu geben werden wir diese nach dem Filmen bearbeiten werden müssen. Das Bedeutet wir werden in der Postpostprodktion die Schärfe der Sequenzen verändern. Colorgrades zum einen in schwarz/weiß mit niedrigem Kontrast oder Kontrastreiche Farbige Einstellungen. Bei einzelnen Sequenzen auch Nebelige Wabern und Unschärfe.

3. Wie können dem Benutzer an Modulen geben mit denen er das Material selber modifizieren kann um die Videobilder selber zu bearbeiten?

Ein wichtiges Element der Interaktion des Benutzers mit der Installation bei Somnium besteht aus Elementen die vom Benutzer angesteckt werden können um die Installation zu verändern. Ein Teil dieser wird auch Bildmanipulationen sein. Einige Ideen sind, dass das ein Element eine LUT Appliziert, die Temporale Auflösung der Wiedergabe der Elemente oder dem Benutzer die Möglichkeit gibt über einen Schieber eine Colorcorrection ermöglicht.

Beitrag von Jan Hansen