Applied Magic

Hauptsache, es sieht schön aus!

Thomas Smieja, Lisa Nonnenmacher und ich, Franca Bittner, dürfen der diessemestrigen Studioproduktion gewissermaßen ihr Gesicht verleihen, da wir gemeinsam für die Grafik zuständig sind.

Gerade zu Beginn des Semesters kam deshalb einige Arbeit auf uns zu. Wir überlegten, wie die Studioproduktion nach außen hin repräsentiert werden solle – ein Corporate Design, das auch die anderen Gewerke wie Sponsoring und Blog einhalten müssen und deshalb so bald wie möglich benötigen. Zentrale Aufgabe war hier die Entwicklung eines Logos. Die Gestaltung erwies sich jedoch nicht gerade als einfach. Das lag zum einen daran, dass das Konzept sich noch im Wandel befand und wir anfangs mit dem „Look & Feel“ in eine andere Richtung gegangen sind. Zum anderen haben auch unsere Betreuer ein geschultes, kritisches Auge. Durch die konstruktive Kritik und das Zeigen von Herangehensweisen testeten wir iterativ neue Ansätze und näherten uns so dem finalen Logoentwurf. Auf dem Weg dorthin konnten wir viel über Typographie und die „Königsdisziplin“ Logo-Design lernen – Denn ein Logo muss eben doch etwas mehr können als nur „schön auszusehen“!

Nachdem das Logo festgelegt wurde, mussten der Header und die Farben für den Blog festgelegt, das Package für die Sponsoren überarbeitet und ein Plakat für den Kuchenverkauf gestaltet werden. Hierbei lag weiterhin die Schwierigkeit darin, die entscheidenden graphischen Merkmale unserer Produktion herauszufiltern und diese ansprechend als Gestaltungsmittel einzusetzen.

Aber nicht nur die Arbeit in Illustrator und Photoshop zählt zu unseren Aufgaben. Aktuell beschäftigen wir uns damit, Beschriftungen für die Regalinhalte zu gestalten. Um Prototypen zu entwickeln, schlagen wir deshalb die Brücke zur Fakultät „Druck & Medien“. Wir schätzen uns glücklich, dass wir in den vergangenen Wochen viel Unterstützung von den Studiengängen „Verpackungstechnik“, „Druck- und Medientechnologien“ sowie „Integriertes Produktdesign“ erhalten haben. So konnten wir beispielsweise mit dem 3D-Drucker oder Lasercutter arbeiten und unsere Ideen vom Bildschirm in die reale Welt holen.

Franca Bittner

Applied Magic

Ohne Moos nix los

Zur Umsetzung des Konzepts von „Applied Magic“ sind einerseits fleißige, kreative Köpfe sowie viele Stunden intensiver Arbeit unerlässlich. Andererseits braucht es für ein ganzheitliches Interaktionserlebnis viele Materialien, die verbaut werden können. Die Räumlichkeiten von Event Media sind immer dieselben, innerhalb dieser wird jedoch jedes Semester eine völlig neuartige Rauminstallation geschaffen, wofür eine Menge an Ausstattung, Requisiten, Technik und vielem mehr benötigt werden. Und das alles kostet. Hierbei kommen wir, das Sponsoring-Team, ins Spiel.

Wir fünf Medienwirtschaftsstudierende Alisa Carapetcova, Lisa Hanemann, Leonard Negurita, Alessia Weinhold und Anne Hudelmaier, halten uns bei der inhaltlichen Ausarbeitung und technischen Umsetzung eher zurück. Stattdessen setzen wir unsere wirtschaftlichen Kenntnisse ein, um zahlreiche potentielle Sponsoren für die aktuelle Studioproduktion zu begeistern. Unsere Arbeit ist bereits in vollem Gange, denn von unseren finanziellen Erfolgen ist es abhängig, in welchem Umfang die Konzeption in die Realität umgesetzt werden kann. Zu Beginn haben wir eine Sponsorenmappe kreiert, in der das aktuelle Konzept vorgestellt sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung aufgezeigt werden. Bereits seit zwei Wochen ist unser Team intensiv im Kontakt mit Unternehmen, denen gesellschaftliche Verantwortung und soziale Nachhaltigkeit am Herzen liegt, um diese zu einem Sponsoring unserer Produktion zu motivieren. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Einwerben von finanziellen Mitteln, außerdem wird nach konkreten Materialwünschen der einzelnen Gewerke recherchiert. Zusätzlich sind wir stets auf der Suche nach weiteren Einnahmequellen, wie zum Beispiel Kuchenverkäufen in den Mittagspausen oder einem Essensverkauf auf dem Maskenball.

Kleine Erfolge konnten wir bereits erzielen, unsere Arbeit ist jedoch noch lange nicht getan. Uns erwarten weitere arbeitsintensive Wochen, damit wir unsere ambitionierten Ziele erreichen können. Auf die kommenden Herausforderungen freuen wir uns sehr!

Anne Hudelmaier

Applied Magic

Ich bau mir die Welt, wie sie mir gefällt

Mittlerweile ist unser Konzept so weit ausgearbeitet, dass wir mit der aktiven Arbeit in den einzelnen Gewerken starten können.
Für die Abteilung Bühne bedeutete das als erstes, einen Plan der bestmöglichen Umsetzung im Raum zu entwickeln. Dieses Gewerk besteht aus Kim Caspers, Felix Fischer und Sandra Kalemba. Unsere Installation soll aus vier Gängen zu unterschiedlichen Bereichen unseres Studienganges bestehen. Da alle Bereiche die gleiche Bedeutsamkeit erhalten sollen, war es in der Umsetzung wichtig alle Gänge in etwa gleich lang zu halten. Gar nicht so leicht, wenn die Installation in einem asymmetrischen Raum aufgebaut werden soll. Auch damit es nicht zu geradlinig wird haben wir uns für folgenden Aufbau entschieden.

Zuerst wurde dieses Model mithilfe des 3D-Programms Maya umgesetzt. Um das Ganze auch für den Rest des Teams anschaulich zu gestalten, haben wir anschließend ein kleines Model gebaut.
Auch hierbei geht es ohne vorangehende Überlegungen nicht. Welches Material verwenden wir, wie lassen sich die vielen Regale im Model umsetzen und in welchem Maßstab wollen wir das Model bauen?  Wir haben uns für einen Aufbau aus stabiler Pappe, dünnen Sperrholzstäbchen und Nägeln entschieden. Die Regalbretter zu kleben oder zu stecken hat nicht so präzise funktioniert, daher haben wir als Ablagefläche für die Regalböden kleine Nägel in die Holzstäbchen gehämmert. Unser Maßstab beträgt 1:20. Damit hat es eine überschaubare Größe und man kann trotzdem genug Details darin unterbringen.

Sandra Kalemba

Applied Magic

Nicht den Kopf verlieren!

Die Produktionsleitung unseres Teams ist verantwortlich für die Planung, Kontrolle und Durchführung unserer Produktion. Wenn alles drunter und drüber geht, behalten wir einen klaren Kopf!

Wir, Anne Hudelmaier, Niels Keller und Kim Caspers übernehmen in diesem Semester die Leitung der Produktion. Zu unseren Aufgaben gehört die Projektplanung, die Organisation, die Einhaltung des Produktionszeitplans und die Überwachung der Arbeitsabläufe während der Produktion.

In der ersten Phase der Produktion muss ein realistischer Zeitplan erstellt werden, der alle Gewerke mit seinen jeweiligen Aufgaben und den Deadlines erfasst. Diese Zeiteinteilung wird natürlich während der Produktion immer wieder angepasst und aktualisiert. Die Produktionsleitung muss hier darauf achten, dass die einzelnen Gewerke diesen Plan einhalten und die Produktion ohne große Verzögerung verläuft.

Zudem sind wir die Schnittstelle zwischen dem Projektmanagement und den Gewerken. Dadurch wird uns ein Einblick in jedes Gewerk ermöglicht und können dieses aktiv unterstützen. Im gesamtem Produktionszeitraum ist die Kommunikation besonders wichtig. Wer sind die Ansprechpartner? Welche Informationen müssen wen erreichen? Wer braucht wo Unterstützung? Bei jeder Problematik ist es unsere Verpflichtung, dafür schnellstmöglich die besten Lösungen zu finden und umzusetzen.

Die Leitung einer Produktion ist sehr anspruchsvoll und man trägt viel Verantwortung. Genau das ist unser Anreiz, diese Aufgabe erfolgreich zu meistern.

Kim Caspers

Applied Magic

Aaachtung!

Bei Regie denkt man sofort an Film. „Und Action!“ ist wohl der meiste Satz, den die Menschen in Zusammenhang damit kennen.

Ähnlich, aber nicht genau so, sind auch unsere Aufgaben im Regie-Department bei der neuen Event Media Produktion dieses Semester. Wir sind die Gestalter, die Inszenierer hinter den Kulissen: Niels Keller, Lisa Nonnenmacher und Cornelius Herzog. Alle kreativen Prozesse und Entscheidungen laufen bei uns zusammen. Sei es die Weiterentwicklung des Konzeptes, das Erschaffen des sogenannten „Look and Feels“ oder als Hilfe bei Fragen der einzelnen Abteilungen bei Unklarheiten, was die kreativen Bereiche betrifft.

Zu dritt besprechen wir neue kreative Vorgehensweisen und stellen uns dabei stets die Fragen:

  • Wie wirkt es auf den/die Besucher/in?
  • Versteht er/sie es?
  • Wie können wir die Menschen informieren und gleichzeitig beeindrucken?

Das sind keine einfachen Fragen und oft dauert es mehrere Iterationen, bis man zu einem Ergebnis kommt, das nicht nur schön aussieht, sondern auch sinnvoll in den Kontext der ganzen Installation passt.

Vom wilden Brainstorming bis hin zur Aufgabenverteilung und Teamwork fällt vieles in unseren Verantwortungsbereich. Auch nach der Abnahme des Konzepts wird die Regie immer der Ansprechpartner für alle Gewerke sein, wenn es um kreative Fragen geht oder darum, wie etwas so inszeniert werden soll, dass es auch verständlich ist.

Speziell bei dem Projekt „Applied Magic“ kommen auf uns noch einige Hürden und Herausforderungen zu. Es geht vor allem um die Schaffung einer Verbindung zwischen dem Besucher und der Medieninstallation. Diese soll nicht nur das Technische der letzten 40 Jahre des Studiengangs widerspiegeln, sondern auch vermitteln, wie es die Studierenden von Audiovisuelle Medien es immer wieder schaffen, durch ihre Arbeiten “Magie“ zu kreiern.

Wir werden alles daran setzten, dass auch in unserer Installation die Magie nicht zu kurz kommen wird, um dem ganzen Spektrum des Studiengangs gerecht zu werden.

Cornelius Herzog

Applied Magic

Kommunikation ist Gold wert!

Das Projektmanagement der Event Media Produktion setzt sich aus Leonard Negurita, Alisa Carapetcova und Lisa Hanemann zusammen und unterstützt werden wir von unseren Teammitgliedern Alessia Weinhold und Anne Hudelmaier. Unsere Verantwortung liegt in der Organisation und Koordination des gesamten Produktionsteams. Wir prüfen unteranderem, ob Deadlines eingehalten werden und Zielvorgaben erreicht wurden. Außerdem bereiten wir die wöchentlichen Teammeetings vor und führen diese durch.

Zu Beginn der Produktion erledigten wir sehr viele organisatorische Aufgaben. Dazu gehörte zum Beispiel die Aufstellung von An- und Abwesenheitsplänen, aus denen alle Teammitglieder die Verfügbarkeit ihrer Kollegen entnehmen können. Wir führten zudem die Tools Slack und Trello ein, um dem Team eine bessere Kommunikation und Übersicht, über die To-dos der anderen Gewerke zu ermöglichen.

Unser Team ist quasi der Sammelpunkt für alle weiteren Bereiche, die sich mit jeder Frage oder Bitte an uns wenden können. Die Kommunikation ist dabei das A und O. Wir müssen über alles Bescheid wissen, um die Abläufe und Ziele der Produktion optimal planen und unterstützen zu können. Bei einem 19-köpfigen Produktionsteam, kann das manchmal zur Herausforderung werden und für rauchende Köpfe sorgen. Trotzdem versuchen wir immer den Überblick zu behalten und auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Die Tätigkeit im Projektmanagement ist sehr zeitintensiv und ein laufender Prozess, der nie ganz abschlossen ist. Es gibt immer etwas zu tun und bei unserem fleißigen Produktionsteam auch ständig neue Fortschritte zu verzeichnen. Wir müssen daher belastbar sein und flexibel auf alle Veränderung innerhalb des Teams reagieren. Ob uns das erfolgreich gelungen ist, könnt ihr auf der MediaNight am 04.07.2019 in Erfahrung bringen.

Lisa Hanemann