Telefonieren – oder die Sache mit der Motivation

Das Sponsoring ist eine Aufgabe, die direkt ab Anfang des Semesters bearbeitet werden muss. Wir AM-Studenten hatten ja darauf gesetzt, dass „unsere MWler“ diese Arbeit freudestrahlend übernehmen würden, aber so richtig begeistern konnte sich – verständlicherweise – keiner dafür.

Mit einiger Überredungskunst konnte Frau Drees dann doch ein Team dafür verpflichten, das direkt damit anfing, nach Essenssponsoren zu suchen. Als ich dazustieß, hatten wir schon einen Essenssponsor, aber leider nicht sehr viel mehr, weshalb das Team auch erweitert wurde.

Aus den vergangenen Semestern gab es eine Liste von potentiellen Sponsoren mit E-Mailadressen und Telefonnummern, von denen auch einige schonmal gesponsert hatten, also teilten wir die Liste auf und begannen damit, Anfragen per Mail zu verschicken. Mit etwa einer Woche Abstand sollte dann hinterhertelefoniert werden.

Viele unserer Gesprächspartner hatten unsere E-Mail allerdings entweder nicht erhalten oder bereits wieder vergessen, weshalb wir sie ihnen erneut zusenden mussten. Nach einiger Zeit wurde uns daher klar, dass eine Woche zwischen der E-Mail und dem Telefonat ein zu langer Zeitraum ist.

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Das Einwerben von Geld ging nur schleppend voran, was sich zusätzlich negativ auf unsere Motivation auswirkte. Da es nicht so richtig voranging, mussten wir uns etwas einfallen lassen, um an Geld für unsere Produktion und bereits getätigte Einkäufe zu kommen.

Als erstes begannen wir, unsere Liste von potentiellen Sponsoren zu erweitern. Der Versuch, auf den Gelben Seiten oder in anderen Telefonbüchern nach Unternehmen zu suchen, stellte sich jedoch als höchst ineffizient heraus, da man in diesen zwar nach Branche und Standort, jedoch nicht nach Größe des Unternehmens filtern kann. Mit anderen Worten, man sieht eine Liste von kleineren Autohäusern in Stuttgart und Umgebung, wo man eigentlich gern große Automobilhersteller und -zulieferer im gesamten bundesdeutschen Gebiet gesehen hätte.

Nach eingehenderen Recherchen konnte dann jedoch eine Liste der größten Unternehmen Baden-Württembergs aufgetrieben werden, von der ausgehend die entsprechenden E-Mailadressen und Telefonnummern gesucht werden konnten.

Zusätzlich wurde außerdem noch gezielt nach Unternehmen gesucht, deren Zielgruppen oder Einstellungsprofile Studenten der HdM sind.

Eine weitere Idee zum Geldeinwerben war die, bei Unternehmen persönlich vorbeizuschauen und direkt nachzufragen – frei nach dem Motto “eine Person in Fleisch und Blut kann man nicht auflegen”.

Die nächste Aktion, die am Donnerstag (25.06.15) ansteht, ist unser Kuchenverkauf. Wir hoffen, bei dieser Gelegenheit noch eine beträchtliche Summe einzunehmen, da unsere Finanzierung nach wie vor auf wackligen Beinen steht.

 

ein Beitrag von Freya Daniel

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