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„So Wind halt…und Adler…?“

Wie klingt eigentlich Gebirge? Mit dieser Frage hatte sich das Sound-Team in den letzten Wochen auseinanderzusetzen. Welche Geräusche sind essentiell, um dem Hörer klar zuvermitteln, er stehe auf einer Bergspitze, an einem See oder inmitten eines Waldes an einem sehr frühen Frühlingsmorgen?

Zunächst einmal wurden Aufnahmen direkt in der Natur gemacht, denn was sollte besser geeignet sein als Originalatmosphäre? Wir mussten allerdings feststellen, dass so eine ruhige Naturidylle ganz schön nichtssagend sein kann. Es galt also, herauszufinden welche klanglichen Klischees die gewünschten Assoziationen hervorrufen, entsprechende Samples zu finden und diese anschließend mit den bereits aufgenommenen Sounds zu einem überzeugenden Ganzen zu mischen.

von Nadja Weber

© Nadja Weber
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Software und Elektronik

Um beeindruckende Erlebnisse zu schaffen, reicht es in der Medienkunst oft nicht aus, auf vorgefertigtes zurückzugreifen. Für viele Ideen gilt es eigene technische Lösungen zu schaffen. Zum Glück muss man allerdings nicht ganz bei Null anfangen. In den letzten Jahre sind einige Werkzeuge entstanden, die es auch Menschen ohne Ingenieurs-Grad erlauben, technisch komplexere Kunstwerke zu erschaffen. Programmierplattformen wie processing, openFrameworks oder vvvv geben Künstlern die Möglichkeit spannende Technologien tiefer auszuloten.

Das Programmierungs-Team hat die ersten Wochen der Produktionszeit damit verbracht, verschiedenste Software-Plattformen zu testen. Für die Visualisierungen in der Installation werden wir die freie Software vvvv benutzen.

Das geplante haptische Interface werden wir auf Basis des Open-Source-Controllers Arduino entwickeln. Angedacht ist mithilfe von Infrarot-Sensoren Bewegung zu erkennen und diese optisch mit einer Matrix aus LEDs darzustellen.

von Nadja Weber

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Sound- und Videoaufnahmen in der Natur

Für den Bereich Natur in unserer Event Media Produktionhaben wir heute zum zweiten Mal Sound- und Videoaufnahmen auf der Schwäbischen Alb gesammelt. Um eine möglichst realistische akustische und visuelle Umgebung zu schaffen, wurde das Material direkt in den drei Naturlandschaften Wald, See und Gebirge aufgenommen. Dies waren die zweiten Naturaufnahmen, da es beim ersten Mal einen Defekt an der Kamera gab. Leider blühen die Wälder noch nicht so intensiv wie wir es uns wünschen, weshalb wir einen dritten Aufnahmetermin in etwa drei Wochen planen.

von Kristin Tecles

© Justin Logue
© Justin Logue